• erlebtes,  Natur

    Faszination Garten

    Stand heute auf dem Programm, nein, nicht etwas Laub zusammenrechen (das steht auch noch an :(), nein, eine weitere Gartenausstellung. Ich war ja anfangs etwas skeptisch, das Thema Gartenausstellung gab es ja die letzten Wochen des öfteren. Doch ich wurde sehr angenehm überrascht. Gut erstmal unangenehm, das kleine Stück A3 wieder mal Stau. Da frag ich mich gleich wieder ob es sinnig ist für 23 km vom HBF zum Flughafen 1.86 Milliarden (gut, kosten wird es eh das doppelte) EURO auszugeben, solange Autobahnen wie die A3, die so ziemlich an jedem Teilstück das ich irgendwann mal zwischen Würzburg und Passau befahre grundsätzlich staubedingt verstopft sind und denen eine Ausbau auf 6 Spuren sicher besser täte.

    Aber zurück zu Faszination Garten 😉 kaum in Weingartsgreuth angekommen gab es erstmal nur Autos zu sehen, doch das Event selber entschädigte für alles. Natürlich, es war proppenvoll, aber durch die sehr verwinkelt angelegten Freiareale und vor allem durch die wirkliche tolle (NEIN, ich werde jetzt nicht Location sagen) Anlage war ich restlos begeistert. Es gab das übliche Programm, Pflanzen satt, Schrott und Steinkünstler, Verpflegung, bisschen Musik und jede Menge Grün 🙂

    Ein paar Bildchen gab es natürlich auch:

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  • erlebtes,  Natur

    Resteverwertung Bayerischer Wald

    So, heute morgen hab ich mich mal durch die restlichen Fotos vom Kurztrip gemacht. Ich konnte ziemlich deutlich feststellen wie sehr mich die Herbstfarben beeindruckt haben, mehr als die Hälfte der Fotos zeigten Blätter/Bäume in satten Herbstkleid.

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    Eine Begegnung mit einer Herde Rehe hatte ich im Beitrag von Tierpark 1 noch unterschlagen, ich war nur etwas spät mit dem Kamerazücken, so sehr begeisterte mich die freie Tierhaltung, bis letztendlich die Canon dezent flüsterte *drück mich*:

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    Am Montag, als den zweiten Tag (gut der Sonntag zählt eigentlich erst mit der Ankunft um halb 4 ;)) gab es nach dem ausgiebigen Ausflug (7km können sich ganz schön ziehen…) im Tierpark in Neuschönau, gleich noch einen weiteren Besuch, im Tierpark II, nähe Zwiesel, im Ludwigsthal beim Haus der Wildnis. Der Besuch sollte eine absolute Sonderstellung einnehmen, war es doch tatsächlich der erste Besuch in einem Tierpark ohne ein einziges Foto eines Tieres. Ja, richtig gelesen. Doch jetzt kommt das eigentlich interssante an der Tatsache, es war nämlich trotzdem beeindruckend, und wunderschön.

    Hier wurde ebenfalls das Thema artgerechte Haltung gross geschrieben, und das bedeutet nun mal, die Tiere sitzen NICHT auf dem Präsentierteller. Riesige weitläufige, der natürlichen Umgebung angepasste Gehege, schade dass es so was so selten gibt. Nachdem es nur einheimische Tier gab, stelle man sich einfach vor, man nehme ein geeignetes, riesiges Gelände und baue einen Zaun darum. Anschliessend noch ein paar Wege. (keine Verkaufsstände, kein Kommerz) und das beste, das gesamte Gelände ist Naturschutzgebiet. Klasse Idee.

    Das schier niemals endende Wolfsgehege kann von einem imposanten Aussichtsturm aus begutachtet werden. Aufgrund der Grösse des Areals aber keine Garantie auf Sichtkontakt. (Wir haben 2 Wölfe ganz kurz zu Gesicht bekommen, aber nicht vor die Kamera):

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    Mir fällt es zum Teil immer sehr schwer eine Auswahl des geknipsten Materials zu treffen. Die Daten wollen schliesslich auch mindestens doppelt gespeichtert werden (eine Platte kann schnell mal kaputt gehen) Sicherlich landet deshalb auch die ein oder andere Perle im digitalen Lokus. Eines der Bilder die ich fast gelöscht hätte wurde 10 Minuten nach dem Hochladen bei Flickr gleich als Favorit eines Flickr-users ausgewählt, da bin ich ja froh dass ich es nicht gelöscht hatte:

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  • erlebtes,  Kamerastuff,  Natur

    unter Wölfen

    Der Montag begann perfekt. Gut ausgeschlafen, die Nacht zuvor dieser wundervolle Sonnenuntergang, erwartete uns ein traumhaftes Frühstück und gleich im Anschluss ging es in den Nationalpark Bayerischer Wald, zum Tier-Freigelände I bei Neuschönau Die erste positive Überraschung gab es beim Eingang: der Tierpark ist kostenlos. Einzig alleine die Parkgebühren sind zu entrichten.

    Im Laufe der letzten Jahre hab ich so manchen Tierpark besucht, aber einen derart Artgerechten habe ich bislang noch nicht gesehen. Für den „Fastfood-Fotografen“ ist das ganze natürlich eine Enttäuschung. Nix mit hinstellen, Foto machen und zum nächsten Gehege. Die einzelnen Bereiche sind wirklich Artgerecht und dementsprechend grosszügig angelegt.

    Am ersten Stop, dem Wiesengehege kam ich quasi schnell zum „Schuss“, die Herde stand in Sichtweite (zumindest wenn man ein 300mm Tele sein eigen nennt ;))

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    Am nächsten Stop, dem Luchsgelände sah die Sache schon ganz anders aus. Eine riesige steile Felslandschaft, kräftig eingewachsen mit unzähligen Verstecken bot sich uns dar. Natürlich stellt sich im ersten Augenblick so ein kleines „Schade, kein Luchs zu sehen“-Gefühl ein. Doch das dauert nur sehr kurz, schliesslich geht es ja darum dass sich der Luchs auch wohl fühlt, und nicht dass ich schnell ein Foto schiessen kann.

    Sehr interessant der Naturfotograf mit der 600mm (geschätzt) NIKON-Tüte und dem grössten und ausgeklügelsten Stativ das ich je gesehen habe. Das ganze erinnerte ich ein bisschen an Angeln. Stundenlang rumstehen und hoffe zum Schuss zu kommen. Ich war trotzdem begeistert, auch wenn ich erst mal keinen Luchs vors Tele bekommen hatte.

    Nach einem kleinen Anstieg kamen wir zu einem 2. Aussichtsplatz, der den Luchsbereich von oben einblicken lies. Hier stand dann die Canon Fraktion, mit einem, ich glaube ef 400 F2.8 LIS und einer EOS 1D Mark III:

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    Ok, Neid ist keine so tolle Eigenschaft, aber ich war verdammt neidisch, ich kann allerdings gar nicht sagen auf was ich mehr neidisch war, die Kamera oder das Objektiv ^^ Der erfahrenere Fotograf hatte den Luchs dann auch schon ausgemacht, aufstehen wollte er allerdings nicht. Ich hab dann trotzdem mal draufgehalten, schon alleine um mich an das tolle Gehege zu erinnern:

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    Der Herr Canon hat dann seine UMTS Karte an sein Sony-Notebook gesteckt und ein wenig gesurft. Wir sind dann mal weiter zum Wolfsgehege. Dort angekommen standon schon die nächsten Canonen im Anschlag:

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    Und dann hatten wir einfach riesen Glück, auf dem Wolfsgehege, das in der Relation zum Luchsgehege sogar noch ein Stück ausladender bemessen war, tat sich was. Ein 4×4 Pickup fuhr rückwärts an einen grossen Felsen und klatschte mal lässig 40 Kg rohes Fleisch hin. Natürlich dauerte es nicht lange und die ersten hungrigen Wölfe kamen zur futtern:

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    Sehr interessant war das unterschiedliche Fressverhalten. Ein Alphatier lies sich nicht ausmachen, ich bin deshalb von unterschiedlichen, willkürlichen Fütterungszeiten ausgegangen. Die rangniedrigen Tiere hatten demonstrativ ihren Schanz komplett zwischen den Hinterläufen eingeklemmt um ihre Unterwürfigkeit zu zeigen.

    Die Lichtverhältnisse waren sehr schwierig, die Anlage lag fast komplett im Schatten. Sehr beeindruckend auch das Dauerauslösegeräusch der Profikams um mich herum, das ganze erinnerte etwas an diverse Schnellfeuergewehre.

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    Sehr praktisch fand ich auch den „Lastenhund“ der für den Getränketransport zuständig war:

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    Das wundervolle Farbenspiel der zahlreichen Laubbäume hat mich erneut verzaubert und dem entsprechend oft clickte auch der Auslöser:

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  • erlebtes,  Natur

    Sonnenuntergang, aber mal richtig

    So, bevor ich mich jetzt ans WordPressupdate auf 2.3 mache, muss ich noch einen der schönsten Sonnenuntegänge der letzten Monate loswerden. Und das beste, den gab es im Bayerischen Wald gratis vom Balkon aus. Die nette Vermieterin hatte uns beim beziehen der Zimmer schon darauf hingewiesen.

    Natürlich bekam ich sofort ein wissendes Leuchten in meinen Augen, und schon während des Spazierganges und des darauf folgenden Essens, kontrollierte ich permanent den Stand der Sonne. Das fiese an so einem Sonnenuntergang mit Gebirgskullisse ist ja das Timing, keine 2 Minuten und der pefekte Moment, wenn die Sonne hinter dem Berggipfel verschwindet, ist vorbei.

    Mit entsprechendem Vorlauf stand ich also mit ausgefahrenen Stativ auf dem Balkon, bereit alles zu geben. Bilder VOR dem Ereignis sind relativ schwierig, da ja die Sonne quasi direkt vor einem steht und alles an Leuchtkraft auffährt was sie hat. Dank RAW konnte ich aber zumindest ungefähr die Lichtsituation kurz vor dem Beginn des Unterganges einfangen:

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    Und kurze Zeit nach der obigen Aufnahme ging das Spektakel auch schon los. Tja, wie bereits eingangs berichtet ist der tatsächliche Moment, also er wenn die Sonne noch sichtbar am Horizont versnkt, sehr, sehr kurz, vielleicht maximal 2-3 Minuten. Nicht gerade viel Zeit um verschiedenen Settings mit verschiednene Motiven zu testen. Natürlich war das Schauspiel mit dem versinken der Sonne hinter dem Horizont nicht beendet, und ich habe weit über 100 Aufnahmen gemacht.

    Umso schwieriger hinterher dann auszusortieren und Aufnahmen zu löschen, die zwar neben den „besseren“ Aufnahmen „schlecht“ aussehen, aber für sich alleine immer noch wundervoll anzusehen sind. Aber was soll ich mit 100 Aufnahmen die sich nur durch Nuancen unterscheiden ? Richtig, nur den Platz auf der Platte wegnehmen. Dank Raw sind das ja immer gleich knapp 10 mb pro Bild.

    Ich denke aber, die Auswahl ist ganz gut gelungen, und relativ viele der übrig gebliebenen Fotos haben es auch in meinen Flickr-Account geschafft. Jetzt hab ich aber genug gesabbelt und knall hier mal ein paar Fotos rein.

    Am Ende gibt es dann wieder den link zur Flickr-Diashow, um alle Bilder beim genüsslichen Zurücklehnen geniesen zu können. Und jetzt Film Bild ab:

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    so, und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem wünsche ich viel Spaß bei der Flickr-Dia-Show
    . Ein panoramaFoto ist noch in Arbeit, bestehend aus 3 Einzelaufnahmen. (folgt in Kürze)

  • erlebtes,  Natur

    Herbstfreuden im Bayerischen Wald

    Nach diversen Urlaubsplanungen die aus den unterschiedlichsten Gründen wieder über den Haufen geworfen wurden, stand am Samstag Abend das Ziel für den septemberlichen Kurzurlaub fest, es sollte der Bayerische Wald werden.

    Bereits im Frühjahr hatte ich mich auf den Naturfototagen mit reichlich Infomaterial eingedeckt, laut Wetter.com sollte selbiges bis Dienstag Mittag auch mitspielen, und so ging es dann am Sonntag nach einem gemütlichen Frühstück frisch gestärkt los Richtung Draxlerhof.

    Leider machte die A3 einen kleinen Strich durch die Rechnung. Klar, von einem kleinen Stau lässt man sich auf gar keinen Fall die Urlaubslaune verderben, doch 1 Stunde und 3 Minuten können schon verdammt lange werden.

    stau auf der a3

    Noch mal so spannend sollte allerdings Werners Navigation (TomTom) werden. Klar, so ein kleiner Waldweg kann den Onkel Crosa nicht bremsen. Doch der Weg wurde immer abenteuerlich und so langsam wünschte ich mir doch einen 4×4. Nach 10 spannenden und abenteuerlichen Minuten (und so einigen % Steigung !) gab es leider kein Durchkommen mehr, und ein gepflegter Rückzug stand auf dem Programm. 700 meter vor dem Ziel, aber egal, wir haben ja Urlaub !

    Die Alternativ-Route entschädigt aber für alles:

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    Bayerischer Wald. Ja, Wald. Kann Wald meine Canon befriedigen ? Ja, er konnte. Ich war völlig überwältigt von dem Farbenreichtum des Herbstes, habe jede Nuance von Gelb, Orange und Braun genossen, konnte mich gar nicht satt sehen an den wundervollen Herbstfarben. Nur sehr schwer lässt sich diese einzigartige Stimmung einfangen. Ich hoffe beim Betrachten der Bilder lässt dich diese tolle Stimmung wenigstens teilweise wiedergeben:

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    Fotografisch sicherlich mit am anspruchsvollsten einzufangen die ausser gewöhnlich farbintensiven Gegenlichtsituationen:

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    Um dieses Posting nicht endlos in die Länge zu ziehen, und die wirkung der Bilder nicht durch Text zu unterbrechen empfehle ich diese und noch etliche andere Bilder hier als Flickr Dia-Show zu geniesen. Wie bereits eingagns erwähnt, hoffe ich zumindest einen kleinen Teil der Stimmung vor Ort eingefangen zu haben 😉
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