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mehr Sonnenspiele
So ganz einfach ist das ja nicht, mit diesen tollen Sonnenuntergängen. Du sitzt im Auto und siehst das Spektakel. Du weisst aber in diesem Moment auch, dass sicher innerhalb von Minuten alles verändern kann und aus dem Naturschauspiel ein langweiliges grau in grau werden kann.
Selbst wenn die Kamera im Auto liegt, bleibt noch das Problem mit der geeigneten Sicht. Wirken tut so ein Sonnenuntergang nämlich nur wenn auch genügend freie Sicht vorhanden ist. Klar, ein schöner grosser Baum oder ein tolles Gebäude sind als Alternative auch gut brauchbar.
Zum Glück gibt es hier um die Ecke ein schönes freies Feld mit ein paar Häusern im Hintergrund. Ich kann mich noch an letztes Jahr erinnern. Dieser tolle Himmel, ich im Auto und verzweifelt auf der Suche nach einer freien Fläche. Noch ein Stück weiter, hier links rum, dort rechts, noch etwas gerade aus. Jetzt müsste es gleich besser werden. Ja, gut, ich hatte einen geeigneten Platz gefunden, nur leider war meine Sonne auch weg.
Aber wie eingangs bereits erwähnt, habe ich ja mein perfektes Plätzchen gleich um die Ecke gefunden. Heute nach dem Training also nur schnell rein, Canon und Stativ unter den Arm geklemmt, zurück ins Auto, um die Ecke und gib ihm:
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Voratsblogging Teil2
Der deutsche an und für sich liebt ja die Ordnung. Der Rasen muss rechtzeitig gemäht werden, der Zaun soll gestrichen sein, alles muss sauber und akkurat aussehen. Ja, so mag es der Herr
SchäufeleSchäuble gerne. Mir liegt ja eher der Teil der nicht so ganz in die Ordnung passt. Diese Bild fand ich daher sehr passend:Das nächste Bild ist ursprünglich viel zu hell geworden, der Aufsteckblitz war noch angeschraubt (Ich gebe es offen zu, ich bin nicht so der Blitzkönig, dank Lichtstarker Festbrennweiten benutze ich das Teil nicht so oft) doch dank RAW lies sich doch noch was draus machen. Gut, die Flügel sehen nicht so dolle aus, aber gefallen hat mir das Bild trotzdem (ist gecroped)
So, und um den gestrigen kurzen „geiles Septemberlicht und die Blüte ist endlich aufgegangen Fotospass“ zu Ende zu bringen, noch ein absolutes „Vorgartenprachtstück“. Karin mag mir Verzeihen diese wundervollen Stücke nicht namentlich zuordnen zu können:
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Voratsblogging Teil1
So, heuet geht es nach Ludwigsburg, geschäftlich. Ich bin ja mal gespannt was mich da erwartet. Zeit und Möglichkeiten zum Bloggen wird es da nicht geben. Daher quasi ein Eintrag auf Vorrat, verfasst gestern Abend.
Nachdem ich heute (also gestern) endlich DIE Blüte vor der Linse hatte, konnte ich es natürlich nicht bei einem Foto lassen und bin mit der Canon noch mal hinters Haus gegangen um die schöne, späte Nachmittagssonne einzufangen. Ziel war ein Gegenlichfoto mit durchblitzender Sonne.
So recht zufrieden war ich mit dem Ergebnis nicht, einfach alleslöschen wollte ich es jedoch auch nicht, und so ist dann ein Bild übrig geblieben:zwei weitere Fotos machen mir persönlich schon mal Lust auf die Farben des Herbstes:
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Manche Dinge benötigen einfach Zeit
Seite fast einer Woche gehe ich an ihr vorbei. Schon beim ersten Mal hat sie mir gefallen. Sie ist mir aufgefallen. Sie war noch nicht bereit, trotzdem konnte ich erkennen was mich erwarten würde. Manche Dinge weiss man einfach. So war es bei ihr.
Jeden Morgen hab ich sie tief angeblickt, prüfend, fordernd. Doch sie war noch nicht so weit. Aber ich kann warten. Das habe ich gelernt. Nichts über s Knie brechen. Langsam rantasten. Der nächste Morgen, wieder der prüfende Blick. Nein, noch immer nicht.
Ich hatte schon fast Angst davor den Moment zu verpassen, sie vielleicht zu vergessen, ich hätte es mir nie verziehen. Zu aussergewöhnlich, war sie doch schon in diesem Zustand. Einzig sie alleine sollte es sein. Ihre Schwestern hatten versagt, keine hatte es geschafft. Nur sie. Doch es dauerte. Wie ein guter Wein reifen muss.
Wer jetzt darauf wartet endlich ein Bild einer Frau zu sehen wird bitter eintäuscht sein, ich spreche von einer Blüte. Heute war es nämlich so weit, sie war in voller Pracht erblüht:
Sie war es mir sogar Wert extra den externen Blitz draufzuschrauben 🙂
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Festhalten
Immer öfter ertappe ich mich dabei wie ich bereits Freitag Nachmittag den Stundenzeiger meiner Uhr anflehe ob er nicht ein wenig langsamer laufen könnte. Wie ich verzweifelt versuche das Wochenende festzuhalten. An so schönen Septembertagen wie diesen verdopple ich meine Anstrengungen, aber es scheint paradox, je mehr ich versuche die Zeit zu verlangsamen, desto schneller rieseln mir die Stunden durch die Finger.
Durch meine Trainingsumstellung von vormals Dienstag, Donnerstag, Samstag auf Montag, Mittwoch, Samstag hat sich der Samstag spürbar verlängert und der Samstagsnachmittagszeitruck gehört endlich der Vergangenheit an.
Doch dann ist es wieder soweit. Sonntag Nachmittag, der Zeiger nähert sich bedrohlich der 19.00 Uhr Marke. Das Elend nimmt seinen Lauf, der Kopf registriert, es ist eigentlich schon gelaufen.
Was bleibt sind die Erinnerungen an ein schönes Wochenende mit abschließendem nachmittäglichem Sonntagsspaziergang am Hainberg, dem Naturschutzgebiet gleich um die Ecke. Das beste was die „Amis“ je gemacht haben. (Das Areal des Hainbergs war früher ein Truppenübungsplatz der US-Army. Durch die regelmässigen Fahrten mit schwerem Gerät ist ein einzigartiges Rückzugsgebiet für Vögel und Pflanzen entstanden welches zum Glück nach dem Abzug der Army als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde)
















