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    Luminar: Love & Hate

    Luminar war für mich ein wirklich erfrischendes geniales neues RAW-Bilder-Bearbeitungstool. Ich war sofort begeistert.
    Alleine die Möglichkeit Looks (in etwas das selbe wie Presets in Lightroom) nur Prozentual anzuwenden fand ich überragend !

    Hierzu eine kurze Erklärung:
    In Lightroom kann ich Presets (vorgefertigte Bearbeitungsschritte) auf Bilder anwenden und erhalte damit die gleiche Bearbeitung auf eine beliebige Anzahl von Fotos. Ist dieser Bearbeitung aber für ein Bild zu stark bleibt mir nur die Möglichkeit an den verschiedenen Reglern zu drehen und die jeweiligen Effekte zurück zu nehmen.

    In Luminar habe ich dafür einen Schieberegler mit Prozentangabe. Ich kann das “Preset” also zum Beispiel nur zu 22% anwenden.

    Das klingt jetzt gar nicht so spektakulär, ist in der täglichen Arbeit aber überwältigend.

    Auch das eben nicht so starre Interface (im Vergleich zu Lightroom) ist innovativ und macht Spaß.

    Luminar 3

    Doch dann kommen die Schattenseiten. Das Programm stürzt ab. Seit dem letzten Update zum Glück nur noch selten, aber es nervt. Noch viel schlimmer ist die Performance. Die Vorschau von Bilder kommt in Sekundenbruchteilen. Leider aber nur eine grobe Vorschau ohne Schärfe. Bis das Bild wirklich komplett geladen ist vergehen Sekunden ! Die Vorauswahl von mehr als 20 Bilder gerät damit zur Geduldsprobe ! An die 460 Fußballbilder vom letzten Mal mag ich gar nicht zurück denken…

    Und dann der Export. 10 Bilder dauern 8 Minuten. Noch fragen ?

    Ich habe mir das jetzt trotzdem 8 Monate gegeben, weil ich das look & feel einfach liebe.

    Jetzt hat mich apple angeschrieben weil mein Late 2015 MacBook Pro 15 Zoll ein mögliches Akku-Überhitzungsproblem haben könnte. Also quasi ein neuer Akku eingebaut von Apple für lau. Goil. Für mich endlich mal der richtige Zeitpunkt mein System neu aufzusetzen und nur zu installieren was ich auch wirklich brauche. Gesagt, getan.

    Luminar wurde nicht schneller. Als ich das Macbook dann weggebracht habe arbeitete ich am Windows Rechner meiner Frau. Mit Luminar. Nein, stimmt nicht ganz. Ich wollte damit arbeiten. Ich habe es aber nicht ertragen. Es war so schlimm, das ich meine Kaufversion von Lightroom installiert habe.

    Und jetzt ratet mal ? Das Ding rennt wie die Sau ! *Uff*

    Und jetzt ist mir der Kragen geplatzt und ich habe einfach die Schnauze voll von Luminar. Das Macbook kam gestern zurück und ich hab Lightroom installiert und Ihr ahnt es schon… es rennt noch schneller.

    So und jetzt bin ich über meinen Schatten gesprungen und hab ein Probeabo von Lightroom Classic gemacht, obwohl ich das Abo doch niemals nie machen wollte.

    Und Luminar ? Das lässt sich jetzt erstmal nicht mehr starten. Ist wohl beleidigt. Ganz ehrlich ? Mir gerade wurscht….

    Die Version 4 kommt übrigens bald raus. Mit noch mehr tollen Features. Himmel austauschen usw. Klingt alles sehr geil. Aber ich bezweifle dass hier das Grundproblem der Performance angepasst wurde. Klar, 2015 ist nicht mehr das neueste, aber i7 und 16 Gig Ram sind auch keine lahme Gurke. Und Lightroom Classic neueste Version rennt ja auch wie die Angst…

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    Nachhaltigkeit

    Eines vorne weg, das ist mir sehr wichtig ! Nein, ich bin keiner dieser Öko-Terroristen und ich fange jetzt auch ganz bestimmt nicht mit den Worten “How dare you..” an. Umweltbewusstsein ist ja in Ordnung, aber diese aktuelle Hysterie geht mir einfach nur auf den Keks.

    Im Sommerurlaub ist mir ein interessantes Buch über Nachhaltigkeit über den Weg gelaufen. (Im Multimar Wattforum in Tönning um genau zu sein ­čśë Es lag im Shop so herum und kaum darin geblättert musste ich es einfach kaufen.

    Amazon Link:

    Auch ohne die zugegeben etwas sehr nervige kleine Greta hat ja bestimmt jeder schon bemerkt dass unser aktueller Lebensstil auf Dauer nicht gut gehen kann. Um sich bewusst zu machen welche Ressourcen benötigt werden um 1 KG Fleisch zu produzieren muss man sich bestimmt nicht dieses Buch kaufen. Für mich war es aber doch ein guter Weg um das ein oder andere Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln zu überdenken.

    Und genau darum sollte es glaube ich gehen. Das eigen Verhalten etwas zu überdenken. Es gibt aber einfach auch “Zwänge” die ein radikales Umsteuer eben nicht so leicht machen wie einem überall erzählt wird. Es geht vielmehr darum in vertretbaren kleinen Schritten verschieden Dinge nachzubessern.

    Ich halte es nicht für zielführend die gesamte deutsche Industrie an die Wand zu fahren um ohne Sinn, Verstand und gut durchdachte Planung radikal sofort grüne Wahnvorstellungen zu erfüllen. Machbarkeit ist einfach das Zauberwort.

    Ein Normalverdiener mit 2 Kindern tut sich sehr schwer den Discounter zu meiden und trotzdem über die Runden zu kommen. Aber ich muss nicht jeden Tag Fleisch essen und ich muss die Extrem-Plastikverpackung nicht unterstützen.

    Aber kommen wir zu meiner persönlichen … sagen wir mal für mich “guten Lösung”:

    Leitungswasser. Leitungswasser ? Aus dem Hahn ? Aber das ist doch nicht so sauber, da kauf ich doch lieber Mineralwasser…

    Dachte ich ja auch immer. Fakt ist aber, Leitungswasser wird deutlich besser und häufiger kontrolliert als Mineralwasser. In keiner deutschen Stadt gilt es als bedenklich Leitungswasser zu trinken ! Bei keiner ! Bei einem Test von Mineralwassern wurden in 30 verschiedenen Proben gefährliche Keime gefunden. Noch Fragen ?

    Nachhaltigkeit

    Ich habe mir ein Trinkflasche organisiert und fülle mir jeden Morgen 1 Liter Leitungswasser ab. Um das ganz etwas schmackhafter zu machen kommt etwas Limonensensaft in die Flasche (die hat oben extra so ein kleines Gitter um etwaiges Fruchtfleisch abzuhalten) Der Deckel hat einen Öffnungsschutz und lässt sich bequem mit einer Hand öffnen. (Amazon-Link)

    Ich benutze die Flasche jetzt sein Juni jeden Tag und bin immer noch sehr zufrieden. Die Umstellung auf Leitungswasser ist mir überhaupt nicht schwer gefallen. Über die Falsche habe ich die Menge Flüssigkeit die ich zu mir nehme auch besser im Griff. Stichwort zu wenig trinken !

    Interessant ist auch: Leitungswasser hat keine Kalorien. Der Körper braucht zum verwerten von 1 Liter Leitungswasser aber 100 Kalorien. Bei 3 Liter Wasser am Tag sind schon mal 300 Kalorien verbrannt.

    Das nervige Plastikflaschen zum Automaten zurückbringen fällt ebenfalls weg. Somit auch jede Menge Plastikmüllvermeidung. Natürlich rette ich damit nicht die Welt, aber es ist ein kleines Beispiel wie durch eine kleine Umstellung der Gewohnheiten Geld gespart, die Umwelt geschont und auch gleich ein wenig an der Figur gearbeitet werden kann ­čÖé

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    Verdammt viele Reiskörner

    Die Geschichte mit dem Schachbrett und den sich bei jedem Feld verdoppelten Reiskörnern dürfte ja sehr vielen bereits bekannt sein. Aber wie groß der Haufen Reiskörner tatsächlich aussieht (und ich meine jetzt nicht die reine Zahl) wenn die Verdoppelung am 64 Feld ankommt ist hier wunderbar grafisch dargestellt:

  • aufgemerkt

    Egal…

    Wie Scheisse dein Tag auch war, genau solche Musik lässt alles an dir abperlen:

    (leider nicht bei Spotify verfügbar…)

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