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Sigma am Abend
Ich bin jetzt dem Hobby DSLR seit knapp 1,5 Jahren verfallen und hab eine Menge Technik ausprobiert. Hauptsächlich Linsen, inzwischen den zweiten Body und auch 2 Stative. Lange Zeit war ich der Meinung ich bräuchte unbedingt ein grosses, schweres massiveres Stativ. Tatsächlich stellt sich aber heraus das ich absolut Stativfaul bin.
Für viele ernsthafte Naturfotografen ist ein Foto ohne Stativ und Spiegelvorauslösung gar nicht vorstellbar. Sicher zu recht, doch ich bin nrn mal wie ich bin, und so schiesse ich am liebsten aus der Hüfte, ohne extrem lange zu planen. Das Auge meldet ans Hirn das mögliche Bild und dann geht es auch schon los. Bei Fotos mit normalen Lichtverhältnissen kein grosses Problem, anders schon bei Abend und Nachtfotos. Langzeitbelichtungen ohne Stativ sind schlichtweg unmöglich.
Natürlich gibt es auch hier Möglichkeiten mit lichtstarken Festbrennweiten. Meine erste hatte 50mm, für Landschaft und Städte ziemlich lang. Es folgte irgendwann noch ein 30mm. Seite heute ist aber das 30 durch ein 20er ersetzt und ich war sehr gespannt wie die 20mm so wirken.
Auf dem Weg vom lecker Essen zum Auto dann schnell ein paar Probeschüsse. Sehr interessant, und absolut ausbaufähig. Ich glaube das Sigma 20 1.8 und der Herr Crosa werden dicke Freude. Nicht immer, aber immer öfter 🙂
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Worlds greatest Nachtisch
Natürlich ist das wieder hochgradig unfair den armen unvorbereiteten Leser hinterrücks mit solch lecker Schlemmereien zu überfallen. Andererseits verdient es so eine leckere Mahlzeit einfach digital unsterblich gemacht zu werden. Gute fränkische Küche ist etwas wirklich feines.
Doch wie bereits mittels Überschrift einleitend bemerkt will ich mich gar nicht zu lang mit Vor- und Hauptspeise aufhalten (gut, zwei kleine Bilder, die kann ich mir dann doch nicht verkneifen…)
Ja, das war wirklich lecker. Doch der bereits angekündigte Nachtisch stelle alles in den Schatten. Ich meine, ich liebe Apfelküchle und ich könnte für Eis mit heissen Himbeeren meilenweit gehen. Doch beides kombiniert, daran hatte ich nicht mal in meinen kühnsten Träumen zu denken gewagt. Meine Verzückung nach der Entdeckung dieser kulinarischen Gaumenexplosion waren dementsprechend groß. Und das beste, die Erwartungen wurden noch übertroffen. Definitiv die besten Apfelküchle die ich je in einem Restaurant gegessen habe:
Wo ich solche Leckereien Verspeist habe ? Im Steichele, mitten im Herzen von Nürnberg. Sehr zu empfehlen, und anders als die üblichen Verdächtigen touristenfrei.
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Tausch
So richtig zufrieden war ich dann doch nicht, mit den 30mm. Gut, die Lichtstärke 1.4 war ein Traum, doch bindet mir die Linse zu viel Geld. Neues Geld hab ich aktuell nicht, daher ein Tausch. ( Hatte ja mit 400D + EF 50 1.4 gegen 30D schon gut geklappt) Heute kam dann das Tauschobjekt an, ebenfalls Sigma, nicht ganz so lichtstark, dafür aber noch weitwinkeliger. Das Sigma 20 1.8 ist schon ein ganz schönes Gerät. 82mm Filterdurchmesser, das schon aussergewöhnlich.
Ich hatte heute allerdings wenig bis gar keine Zeit zum Testen, daher ein paar Schnappschüsse aus der Hüfte. Sind sogar ein paar Blumen für Frau Meg dabei
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Handauflegen
Was denkt er sich eigentlich bei solchen Titeln ? Wie viele Leser clicken gespannt auf den Titel in der Hoffnung etwas über eine Handauflegerin zu erfahren die über meine Zukunft plaudert ? Ich hoffe nicht all zu viele, es geht nämlich, wie dieser einleitende Satz bereits vermuten lässt um ein ganz anderes Thema.
365 Days, genauer um ein Bild aus der *Jeden Tag ein Teil von mir selbst zu fotografieren*. Aktuell steht bei mir wieder mal ein Objektivtausch an (Sigma 30 1.4 verkauft, Sigma 20 1.8 gekauft) weshalb mir eines meiner „365 Days“- Objektive gerade nicht zur Verfügung steht. Da sehr viele der Bilder aus der Serie in letzter Zeit mit dem Makro gemacht wurden und ich noch keinen Kabelfernauslöser für die 30D besitze kam das Sigma Ultraweitwinkel zum Einsatz. Meinen Schädel gab es ja in den letzten 100 Tagen dort schon viel zu oft zu sehen, daher mal etwas ganz anderes.
Meine Hand sollte es sein. Spontan wie ich nun mal am liebste fotografiere, schnell aus der Hüft mit dem internen Blitz der Kamera. Bei der relativ extremen Brennweite lag ein Großteil des Bildes im dunklen, da der Wirkungskreis des Blitzes vom Objektiv abgeschattet wurde.
So entstand ein Bild welches vermutlich von vielen Lesern für den Mülleimer markiert worden wäre. Doch mich überrannte die Kreativität und schon war das RAW in Lightroom eingelesen. Das Bildformat wurde beschnitten, entsättigt und mit einem selbsterstellten SchwarzWeiss- Rezept gestaltet.
Und was kam dabei raus ? Eines meiner Lieblingsbilder der 365 Days Serie:
Aber mein Geschmack liegt ja öfter mal abseits der Masse

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von großen Ohren
Catcontent, das ist ja so ein ganz spezielles Thema. Für viele Blogger ja schon fast ein Schimpfwort für subjektiv betrachtet langweilige Privatcontentblogs. Für mich nicht, den schon der Titel hier macht ja keine falschen Versprechungen, sondern stellt gleich klar um was es geht. WYSIWUG.
Davon abgesehen ist das Thema Portrait ein Bereich der mich schon ziemlich fesselt. Das veröffentlichen von Gesichtern im Internet ist aber nicht ganz unproblematisch, verständlich auch der Wunsch nach Privatsphäre. Meine Katze ist sowohl teil meines Lebens als auch semiprofessionelles Model, könnte man zumindest meinen, so professionell wie sie gerne in die Kamera glotzt.
Als sie dann gestern genussvoll ihre Leckerlis auf dem Katzenbaum verspeiste, bin ich gleich losgerannt die Canon zu holen. Aufgesetzt war allerdings das Sigma 10-20. Aber warum nicht mal Katze in Ultraweitwinkel. Verfressen (wo sie das nur her hat) wie sie nun mal ist, war natürlich alles weggeschlabbert bis ich mit gezückter Canon ankam.
Abgedrückt habe ich natürlich trotzdem, die Sucht will ja befriedigt werden. Sehr spannend sind die Ohren, vielleicht wäre das ja mal eine alternative für manch verzerrtes Schönheitsbewusstsein silikonverehrender Schönheitswahnwalküren. „Ohren“ vergrössern ohne Plastikeinsatz, wenn auch nur auf Foto…
Aber back to topic, hier die besagten Fotos:


















