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nebeliger Morgen
Mein Morgen ist immer irgendwie vernebelt, das liegt daran dass ich einfach nicht aus den federn komme und viel zu früh im Büro sein muss. Gerade zum Ende der Woche hin wird das immer schwieriger für mich. Trotzdem konnte ich auch heute Morgen wiedermal nicht anders als sofort rechts ran zu fahren und die Canon zu zücken als ich das sah:
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Gartenerlebnisse
Traumhaftes Wetter und den ganzen Tag im Büro eingesperrt, da kann ein wenig im Garten werkeln richtig erholsam sein. Doch wer wäre ich, würde ich nicht die Zeit finden ab und an den Abzug zu drücken:
Entstanden ist eines meiner Lieblingsbilder:
Es gab auch Begegnungen mit wilden Tieren, die lieber alleine sein wollten:
Starken mutigen tapferen, wenn auch gezeichneten Kämpfern:
Stillen Wächtern:
Und auch jede Menge Nachwuchs (nein, keine Blutegel, sondern frisch geschlüpften Kaulquappen)
Doch die sich ständig nähernde Regenfront beendete das bunte Treiben:
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Frühlingstag
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Furchtloser Wächter
Mama Kröte bewacht den Laich uns lässt sich auch nicht von Stativ und Tele verscheuchen. Aus den kleinen schwarzen Punkten werden in kürze jede Menge kleiner Kaulquappen werden:
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Gedankenflash
Freitag früher Nachmittag und endlich Feierabend. Sündigen pur und ab zu BK und Doppelwhopper Bacon Cheese. Natürlich als Menü mit Coke light und fetten Fritten. Vor lauter Freitagsmüdigkeit gleich mal das halbe Coke umgekippt. Egal, Feierabend ist und von so etwas lasse ich mir nicht die gute Laune verderben. Während des Mampfens schon die Idee endlich mal den Fernmeldeturm stilecht abzulichten. Auf dem Weg dorthin, an der Ampel stehend sah ich sie dann. Eine einsame wundervoll leuchtende Löwenzahnblüte.
Dann hatte ich ihn wieder, diesen Flash im Kopf. Ich sehe die Blume und alles um mich herum wird bedeutungslos. Mein Auto, das Auto vor mir, die Strasse, der Tag, das Erlebte im Betrieb, die Sorgen die man so mich sich rumschleppt, alles verschwindet und der Augenblick besteht nur aus dem Stück grüne Wiese mit dieser wundervollen Blume. Vergessen die Gedanken an Menschen die jetzt nur an Unkraut denken. Verzweifelt drücke ich die imaginäre Stoptaste um den Moment einzufrieren. Natürlich versage ich, die Ampel schaltet auf Grün und der Wahnsinn dreht sich weiter.
Doch ich fahre rechts rechts ran, steige aus, zücke die Canon und widme mich dem Fernmeldeturm. Die Bilder sind im Kasten. Ich überquere die Fußgängerampel und nähere mich dem grünen Streifen und dem Löwenzahn. Wie selbstverständlich lege ich mich der längs nach auf das Gras, gucke durch meinen Sucher und fokussiere die Blume. Die Blume stellt sich scharf, alles um die Blume herum versinkt in Unschärfe. In meinen Gedanken sehe ich all den Wahnsinn links und rechts von mir vorbeifahren. Wie gerne würde ch genau dieses Bild was sich mir im Sucher bietet in all die Köpfe projezieren und den Mensch darunter wenn auch nur einen Augenblick zum innehalten bewegen.
Ich drücke den Auslöser, sag der Blume leise Lebewohl und laufe wieder zum Auto.
















