• erlebtes,  Natur

    Worst Case…

    Gestern ist es passiert. Es musste ja irgendwann mal passieren. Vor knapp einem Jahr wäre es fast passiert. Interessanter Weise genau am selben Ort. Nur damals ging es nicht um die Speicherkarte sondern den Accu. Speicherkarte ? Accu ? Was hier los ?

    Wir sind gestern in den Schloßpark Dennenlohe gefahren. Crumplertasche gepackt mit der Canon, dem EF 35 2.0, dem EF 50 1.8, EF-S 60 2.8 und Sigma 10-20. Eigentlich die perfekte Ausstattung für den Schloßpark. Und dann ist es passiert, beim ersten Foto. „NO CF-CARD“ ARGHHHH….

    Panik. Mist. Verloren. Die eine CF-Karte noch im Rucksack, die zweite liegt noch auf dem Schreibtisch. *lol* Kameratasche zurück ins Auto und das war es dann. Frau Crosa hat mir ihre Sony DSC-P 200 ausgeliehen. Tja, was soll ich sagen, eine DSLR ist eine DSLR und eine Kompaktknipse ist eine Kompaktknipse. Wo ist die Belichtungskorrektur ? Wo stelle ich die Blende ein ? Wie wähle ich das zentrale AF-Feld ? Selektiv-Messung ? Ja, ja, träum nur weiter.

    Nach einigen Versuchen hab ich ihr die Sony wieder gegeben. Auch wenn das blöd oder gar überheblich klingt, aber entweder DSLR oder gar keine Fotos…

    Einmal kam sie dann aber doch zum Einsatz, am Froschtümpel, denn das Quakkonzert war einfach unglaublich:

    Da bleibt mir nur die wundervolle Schloßparkanlage mit Worten zu beschreiben. Die vielen unterschiedlichen Brücken, die bunte Natur, die unzähligen kleinen wundervoll angelegten Bereiche. Ich sehe schon, ich komme Ende des Monats wieder, mit 2 CF-Karten 🙂

  • erlebtes

    Trempel

    Der Nürnberger Trempelmarkt ist immer wieder ein Garant für aussergewöhnliche Dinge. Für alle nicht- Franken, der Trempelmarkt ist ein gigantischer Flohmarkt. Offenbar hat es sogar für einen Wiki-Eintrag gereicht 🙂 Das vermeintlich aussergewöhnliche Stück ist mir allerdings nicht begegnet. Fast hätte ich ja bei den Mainzelmänchen zugeschlagen, aber die 12 EUR waren mir dann doch zu viel:

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    Analoge Kameras aller colour waren vertreten, ich konnte einen Geldbeutel jedoch getrost steckenlassen, überzeugen mich die Vorteile der digitalen Bildbearbeitung doch nachhaltig. Schön anzusehen sind diese alten Kunstwerke dann aber doch:

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    Highlights sind natürlich alte Dinge die man noch aus der eigenen Kindheit kennt. (aber nie besessen hat…)
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    Unterm Strich lief der Tag auf dem Trempelmarkt fast unter der Rubrik Windowshoper, bis auf Klausi habe ich nichts mitgenommen…

  • erlebtes

    etwas grün, etwas mehr Orange und dann war da noch das Mongos…

    Gestern war es endlich soweit, lange herbei geseht und voller Vorfreude durfte ich mich endlich das erste Mal auf ein mongolisches Buffet im Mongos stürzen. Das ganze wurde noch verfeinert mit 2 Teilen Orange und einem Teil grün 🙂

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    Mein ursprünglicher Plan alle Mongos Saucen von oben nach unten durch zu essen wurde trotz der jeweils nicht voll befüllten Schalen leider für gescheitert erklärt.

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    5 Saucen konnte ich immerhin testen, Rosmarin bekommt definitiv den letzten Platz, auch wenn die ersten Bissen sehr interessant schmeckten 😉

    Aber wie meist im Leben, gilt auch hier, der Versuch zählt. Und so stopfte ich noch Munter ZÄHbra in mich hinein als der Rest der mehr als stimmigen Runde schon längst mit dem Essen fertig war. Das war aber auch lecker, und sicher nicht der letzte Besuch.

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    Natürlich endete der Abend nicht im Mongos sonder bei Jay und Dana. Ronny und Chrsitina kamen trozz zu Hause auf sie wartendem noch abzubeizendem Schrank mit und viel zu schnell drehte sich der Stundenzeiger jenseits der Zwölf. Frau Crosa stand schon längst in Aufbruchstimmung hinter mir als Jay das Thema WoW aus dem Hut zauberte… da war es dann doch kurz nach 1 und noch gut 100 KM Heimweg vor uns.

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    Wie jedes mal in ING war auch dieser Abend einer mit dem Prädikat wertvoll und wird wiederholt, diesmal aber als Heimspiel in Nürnberg.

    Das Foto des Abends stammt allerdings von Dana mit Jays neuer Lumix:
    3 affen

    Diese und noch ein-zwei weitere Fotos auch als Flicrk-Dia-Show

  • erlebtes

    die erste…

    Libelle in diesem Jahr ist mir am Sonntag im Stadtpark in Fürth vor die Linse gekommen. Wie so oft, gab es nur wenige Augenblicke der Vorbereitung, aus der Hüfte schiessen war gefragt, den mit dem EF-S 60 ist die Fluchtdistanz etwas gering. Das Thema Insektenfotografie hätte es dem Onkel Crosa schon angetan, der Wunsch nach einem Sigma 150 2.8 Makro schwebt also irgendwo im Raum, denkbar wäre das aber frühestens Weihnachten 2008, wenn überhaupt. Aber träumen darf ja erlaubt sein, und das 60er Canon ist ja auch eine Traumlinse.

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  • erlebtes

    Begegnungen

    Heute Morgen als ich unterwegs zum Onkel Doc zum Routinecheck war, ist mir etwas sehr schönes passiert. Viele werden mich vielleicht belächeln über das erlebte, aber wenn auch nur einer ähnlich denkt wie ich gleich schreibe, waren es diese Zeilen wert.

    Ich war spät dran wie immer, der Arzt seit meinem letzten Besuch umgezogen. Ich hatte keine Lust nach der Strasse zu googeln und bin nach Tom-Tom gefahren. Dumm nur das TomTom den Nordring gewählt hat, unter der Woche um halb 8 😉

    Letztendlich war ich dem TomTom aber dankbar, ich hätte sonst nicht fluchender Weise am Rathenauplatz geparkt und es wäre niemals zur nun gleich folgenden Begegnung gekommen.
    Ich hatte die Laufertormauer gerade erreicht und suchte die besagte Hausnummer als es passiert. Für mich schien sofort die Zeit stehen zu bleiben als ich ihn erblickt: Ein stattlicher wundervoller Feldhase. Er hoppelte aus dem Stadtmauergraben in gefühlter Zeitlupe Richtung Grünstreifen um sich dort im hohen Gras nieder zu lassen, quasi direkt am Rathenauplatz. Ich dachte erst ich hätte einen Tagtraum, den ausser mir schien niemand von Meister Lampe Notiz zu nehmen.

    Ich blieb doch wie gebannt stehen und verfolgte jede Bewegung wie gebannt, sah ihn genau an, den langohrigen Grünstreifenbelagerer. Sein Blick schien mir sagen zu wollen: „Ich weiß dass du mich gesehen hast, behalte es einfach für dich…“

    Für einen Sekundenbruchteil überlegte ich das Telefon zu zücken und THW, Feuerwehr und Polizei davon zu überzeugen sofort jedweiligen Autoverkehr zu stoppen damit dem armen Kerl auf keinen Fall etwas passieren kann. Doch ich sah ihn wie gebannt an und erfreute mich an der ungewöhnlichen Begegnung. Es saß ganz ruhig, nur seine beiden langen Ohren zuckten etwas vor und zurück, vermutlich verstärkte das die Hörleistung.

    Leider war ich dank schlechter TomTom Navigation schon fast 30 Minuten zu spät. Auch wenn für mich in diesem Moment der entdeckte Hase der Mittelpunkt des Universums darstellte brach die Vernunft, diese spiessige Hure durch und schweren Herzens erhaschte ich einen letzten Blick auf Meister Lampe. Ich hoffe sehnlichst er hat wieder unbeschadet zurück in seinen Bau gefunden…

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