• erlebtes

    die große Sauerei…

    Der Winter hatte es ja leider ziemlich in sich. Er ging alles andere als spurlos am Gartenteich vorbei. Solange es noch schön kalt war, und die entsprechenden „Leichteile“ gut gekühlt waren, gab es noch keinen Handlungsbedarf. Anders die letzten Tage. Durch die Vorboten des Frühlings musste diese unliebsame Pflicht endlich in die Hand genommen werden.

    Alle Leser können echt froh sein, dass die Geruchsübertragung via DSL noch nicht möglich ist. Leichfotos von aufgequollenen Froschkadavern und toten Fischen erspare ich hier lieber:

    Gartenteich: die Säuberung

    Gartenteich: die Säuberung

    Gartenteich: die Säuberung

    Ein paar weitere Fotos gibt es in diesem Album.

  • erlebtes,  Poetryslam

    Poetryslam K4, Reihe 2: Mitte.

    Am Donnerstag war wieder Slamzeit. Im K4 stand ich bislang meist rechts der Bühne, im Gastrobereich, um mit der Canon das Geschehen einzufangen. Gerstern dann in der 2. Reihe, genau in der Mitte. Da die Bühne etwas erhöht ist, also von unten, quasi. Leider ist das Mikrofon das ein oder andere Mal im Weg, dafür gibt es aber auch die Möglichkeit Gesichter wirklich Bilderfüllend abzubilden, und damit auch Emotionen maximalst einzufangen.

    Doch genug der Fotografiegelaber, her mit den Fotos. Wie immer in Nürnberg und Fürth führte Michel Jakob souverän durch den Abend:
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    Featured Artist waren diesen Abend k.u.k. leichtvers.stört : Wehwalt Koslovsky und Frank Klötgen. Lyrisch wirklich vom allerfeinsten, und vor allem fotografisch gesehen eine absolutes Auslösehighlight. Als Bild- und Stimmungseinfager gibt es natürlich nichts schöneres, als Poeten die so mit ihrer Mimik spielen:

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    Neftalie hatte dann leider das Pech als erster von der Poetenfee aus dem Hut gezaubert zu werden, und eröffnete somit als erster Poet den Wettbewerb. Unglaublich welch wundervoller Text sich aus einer einfachen Duschbrause zaubern lässt:
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    Keinohrhasen kann man mögen oder nicht, als Glücksbringer (?) macht das Ding auf der Bühne jedenfalls einen guten Eindruck:
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    Felix Kerns Text über Spammails habe ich erste falsch eingeschätzt. Mein erster Gedanke war: Schon wieder ein Text über Spam. Doch PENISENLARGEMENT NOW ! und die Bewunderung für feste große Penise und Penispumpen wurde so „authentisch“ vorgetragen, einfach ein Augen und Ohrenschmaus:
    Felix Kern

    Verena Adamik hatte ich beim Kampf der Geschlechter im Januar schon im K4 gesehen, und lieben gelernt und auch dieses mal nahm mich Ihr Text über Fabelwesen die beim schreiben von Texten erscheinen mit auf die Reise:
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    Michels im Frankenslam-Forum angekündigtes „schickes T-Shirt“ verdient hier auf alle Fälle einen Ehrenplatz. Der Hulk rult einfach 🙂
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    Peemaster Grand hatte ich in Erlangen mit einem sehr traurigen Text schon mal gesehen. Seine Geschichte über eine Taxifahrt hatte auch wieder diese ganz besondere Sprachrythmik:
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    Peter Parkster. Seit seinem Auftritt mit Micheal Jakob als die tExtremisten einer meiner Lieblingspoeten. Ohne Text freivorgetragen einfach ein Gedicht. Sein Scheisstag hatte es in sich. Lieblingsstelle im Bus vom Jamba Klingelton gefickt:
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    Jacqueline Prey. Das erste Mal auf der Bühne, und Ihren Text so sicher vorgetragen als würde sie jeden Tag auf der Bühne stehen:
    Jacqueline Prey

    Nach der Pause noch mal k.u.k. leichtvers.stört mit der Vortsetzung von J.W. Goethes Der Becher:
    k.u.k. leichtvers.stört

    k.u.k. leichtvers.stört

    Tifa. Genau so wie im Koffer, als ich sie das erste Mal gesehen habe, hier in Nürnberg ein Augenschmaus. Ihr Text kombiniert mit Gesangseinlagen:
    Tifa

    Tobias Ludolph hatte ich zuvor noch nicht gesehen/gehört. Sein Text über die Erfahrungen beim Schuhekaufen mit der liebsten, mitten aus dem Leben gegriffen:
    Tobias Ludolph

    Christian Ritters Text über den Roman aller Romane der letztendlich in der Badewanne in einem Feuer endete hatte ich am vergangenen Sonntag in Erlangen bereits gehört. Aber gute Texte treffen beim zweiten Mal hören noch genauso. So wie eben auch in diesem Fall:
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    Und dann stand das Finale auch schon fest. Peter Parkster vers. Christian Ritter. DAS dürfte spannend werden. Peter Parksters text über den gefallenen Superhelden schaffte es leider nicht, vermutlich nicht der perfekte Text für ein Finale gegen Christian Ritter. (Auch wenn ich ihn klasse Finde:
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    Christian Ritter holte dann das Ding nach Hause:
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    Natürlich gab es auch dieses Mal wieder deutlich mehr Fotos als die oben gezeigten sollte der ein oder andere also die Lust verspüren sich den ganzen Slam als Diashow anzusehen, der möge einfach diesem Link folgen und sich bequem zurücklehnen und geniessen.

    Wer lieber gezielt einzelne Fotos betrachten, dem sei die Galerie empfohlen.

  • erlebtes,  Natur

    mehr grün

    Nein, ich mag nicht immer Jammern. Nicht jammern über nervigen Reitzhusten der mich die Nachtruhe kostet, über die Grippe die nicht enden will. Vielemehr möchte ich mich erfreuen, erfreuen an den weiteren Vorboten des nahenden Frühlings:

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  • erlebtes

    good start…

    Das ich als Mister Morgenmuffel in Perfektion mal schreiben würde, das beste an einem Tag sei der frühe Morgen gewesen, DAS hätte ich so nicht geglaubt. War aber tatsächlich so. Den der heutige ersten Arbeitstag nach Krankheit hatte es wirklich in sich.

    Kopf immer noch dick, und ganz schön neben der Kapp erst mal nach Neuburg düsen. Dann 3 Kunden besucht und bis weit hinter Augsburg unterwegs. Um 17.00 Uhr hatte ich dann einen privaten Termin in Nürnberg. Viel zu spät in Neuburg losgekommen, Regen, Stau. 17.15 dann wieder in Nürnberg. Der Kopf schier am platzen.

    Was jetzt eigentlich so gut war an dem Morgen ?

    Das hier:
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  • erlebtes,  Poetryslam

    die tExtremisten

    Als Slamliebhaber war ich schon sehr gespannt darauf, Michel Jakob und Peter Parkster abendfüllend in der roten Bühne erleben zu dürfen. Jeder einzeln als Poetryslamer ein echter Hingucker/Hinhörer, da konnte also eigentlich gar nichts schief gehen. Die tExtremisten, so nennen sich die beiden für ihr gemeinsames Projekt:

    die tExtremisten

    die tExtremisten

    die tExtremisten

    Und dann ging es auch schon los. Die beiden haben wirklich von der ersten Minute an Vollgas gegeben. Es war einfach eine Wohltat 2 so begnadeten Textern an den Lippen zu hängen.

    die tExtremisten

    die tExtremisten

    Gemeinsam begannen sie den Abend, dann wurde abwechselnd Solo vorgetragen, und auch immer wieder im Duett. Bei der Menge Text war es natürlich unmöglich alles frei vorzutragen. Doch wer langweiliges Ablesen vermutet, liegt völlig Falsch.

    die tExtremisten

    Viel zu schnell war der erste Teil vorbei und es ging in die Pause. Und wer meint die beiden hätten im zweiten Teil nagelassen, der liegt schon wieder völlig Falsch. Michel und Peter sind noch mal zu Höchstform aufgelaufen, und der neue, erst am Samstag fertig gestellte Sketch/Vortrag/Text über unliebsame Telefonate setzte für mich das Highlight des Abends:

    die tExtremisten

    Michel Jakob als Innenminister Wolfgang Schäuble, einfach unvergesslich:
    die tExtremisten

    Wer dieses wortgewaltige, kurzweilige Show tatsächlich verpasst hat, sollte sich unbedingt Freitag, den 06. März um 20:00 Uhr in der Theaterhalle Galgenbuck Großhabersdorf vormerken. Nicht nur für Poetryslam-Fans Sehens- und Hörenswert.

    die tExtremisten

    die tExtremisten

    die tExtremisten

    Michel Jakob als Helmut Kohl hätte ich jetzt fast unterschlagen:
    die tExtremisten

    Wer noch weitere Bilder von dem Abend sehen möchte, dem sei diese Dia-Show ans Herz gelegt. Entspannt zurücklehnen und geniessen. Noch besser aber am Freitag live ansehen 🙂

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