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Museumsreste
Letzten Sonntag ging es wieder mal ins Germanische Nationalmuseum. Bei dem eher bescheidenen Wetter lies sich so das angenehme mit dem nützlichen verbinden. Kultur und Fotomotive, eine gute Mischung bei diesem Schmuddelwetter.
Mehr als interessant finde ich den Bereich „Heimatkunde“ und den damit verbundenen Blick in ehemalige Lebensräume. Sonderlich groß scheinen die Bewohner nicht gewesen zu sein, mit meinen 1.84 hatte ich arge Probleme durch die winzige Tür zu kommen. Die Lichtsituation wieder eine sehr grosse Herausforderung für die Belichtungsmessung der Kamera:
Das selbe Zimmer von der offenen begehbaren Frontseite:

Mein absolutes Highlight war aber der Steinboden. Ich hoffe, das lässt sich auf dem Foto wenigstens ein wenig erkennen:

Das Schiff erinnerte mich an eine Szene aus Gulivers Reisen, schien es doch genauso real wie der Rest des Raumes, nur eben deutlich kleiner:

Hier fällt es schwer anhand des Bildes die tatsächlichen Größenverhältnisse zu erkennen. Es könnte genauso ein Puppenszimmer sein. Tatsächlich ist es aber Maßstab 1:1

Hach, ich liebe den ganzen alten Krams…
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Die perfekte Pose
Natürlich bin ich auch fasziniert von schönen Gemälden, wenn ich ein Museum besuche. Doch muss ich ehrlich zugeben, so richtig angetan haben mir es Statuen oder Büsten. Vor allem genau die, welche es schaffen eine bestimmt Emotion, oder Charaktereigenschaft für die Ewigkeit einzufangen. So ein Objekt ist ja irgendwie wie eine Fotografie, nur in 3D. Mich interessiert dann auch nicht von welchem Künstler, oder wie wertvoll. Für mich ist nur wichtig, ob der Ausdruck stimmt, und mir das Gesamtkunstwerk gefällt.
Mein Lieblingsstück aus dem germanischen Nationalmuseum hat mich am Sonntag wieder verzaubert:
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Erlangenslam
Die letzte Woche war ja definitiv eine Poetryslamwoche. Es begann Sonntag im Koffer, dann der Donnerstag im K4 und das Finale am Sonntag in Erlangen im E-Werk, in der Kellerbühne. Auf Erlangen war ich sehr gespannt, bisher kannte ich ja nur die Slams in Koffer und im K4. 20.30 Beginn, da ahnte ich schon, es könnte spät werden. 3 Namen auf der Poetenliste kannte ich schon: Michel Jakob, der ja sonst die Slams im Koffer und K4 moderiert (als Poet leider diesmal ohne abgefahrenen Anzug), Wolfgang Tischer und die bezaubernde Clara Nielsen. Die Reihenfolge der Poeten stand allerdings anders als ich es kannte schon vorher fest.
Schreibfaul wie ich nun mal bin, verlinke ich HIER einfach auf ein Foto der „Startaufstellung“ 😉
Statt einem features Artist gab es die mehr als geniale Kombo: The fucking Hornisschen Orchester, denen ich aber einen eigenen Blogeintrag widmen möchte. Ein Einstimmungsfoto aber schon mal hier und jetzt, quasi vorab:

Moderiert wurde der Abend von Jan, der es ebenso wie auch sonst der Michel, vortrefflich verstand, vor der Abstimmung durch das Publikum welcher Poet weiter kommt, die vorgetragenen Texte gekonnt zusammen zu fassen. Wirklich keine leichte aufgabe, bei 5x 8 Minuten Text pro Runde:

Die Kellerbühne ist wirklich ein toller Ort um Fotos zu machen, Licht und Sicht sind bestens. Ich konnte mich auch nicht beherrschen, und habe tatsächlich gut 280 Fotos gemacht. 133 davon haben es dann bis Flickr geschafft. Da ich mich nicht so recht entscheiden konnte, welche davon hier zu sehen sind, verlinke ich einfach mal das ganze Album, oder für die hartgesonnen Fans, die DIASHOW. Ich begehe jetzt mal den Fehler der Selbstbeweihräucherung und verleihe das Prädikat SEHR SEHENSWERT.
Trotzdem hier noch mal die Poeten:
Nach zwei grandiosen Runden gab es sowohl in Runde 1 als auch in Runde 2 je 2 Sieger, das Finale bestand also aus 4 Teilnehmern. Den Anfang machte Steini:

weiter mit den Finalisten aus Runde 2, Katharina Spengler:

Claras Finaltext war nicht zu schlagen, und der Sieg ging verdient an sie:

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My Hometown
Ein Objektiv, keien Idee und einfach losziehen, in einer der schönsten Städte Deutschlands. Was dabei rauskommt ?
Und mein Fazit ? 70-200 2.8 und 5D sind eine traumhafte, supergeil flexible Kombi, die ich nie wieder hergeben möchte 🙂
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Türen
Liegt es an den vielen Slams die letzte Woche ? An dem besonderen aktuellen Lebensabschnitt ? Ich habe keine Ahnung, es blubberte so aus mir heraus, in meinen Kopf, gestern auf dem Weg nach Hause. Es blubberte ? Ja, die Gedanken….
Türen…
So viel Türen die da sind. Türen die fest verschlossen sind. Türen die weit offen stehen. Türen die es gilt auf zu stoßen.
Türen durch die ich gegangen bin. Türen durch die ich noch gehen werde. Türen durch die ich gehen muss.
Türen durch die ich gehen will. Türen die mir Angst machen. Türen hinter denen Freude auf mich wartet.
Manche Türen haben Aufkleber, Später ist so ein Aufkleber. Oder auch Dich mach ich niemals auf.
Einige Türen sind einen Spalt offen, und sie erhellen den ach so großen Gang.
Andere Türen haben ganz viele Schlösser. Einige dieser Türen bieten keine Alternative.
Die nächste Türe lässt sich nur erreichen wenn diese Türen geöffnet und durchquert werden.
Es gibt Türen, die werden sofort wieder geschlossen, andere lange betrachtet und abgewogen.Egal welche Türen wann geöffnet werden, oder sich selbst öffnen mögen. Wichtig ist nur eines: Nicht stehenbleiben….























