• erlebtes,  movies/tv/musik

    5 Finger Death Punch im 59to1

    Als gebürtiger Nürnberger muss ich zugeben, ich mag München nicht besonders. Als der Eisbaer mich frage ob wir nicht auf Five Fingers Death Punch nach München gehen hatte ich erst meine Vorbehalte. Doch ich muss gestehen, das 59to1 ist eine der genialsten Konzertlocation in denen ich je war. Versteckt in einer Art Einkaufspassage vermutet man hier gar kein kleines Juwel.

    Ja, klein ist der entscheidende Parameter. Es fühlt sich fast an als ob die Jungs in deinem eigenen Wohnzimmer spielen, so nahe bist du dran. Beim Circle of Death kannst du dich gar nicht der Energie der herumtorkelnden Leiber entziehen, mittendrin statt nur Live dabei. Das Münchner Publikum ging wirklich hammergut ab, im Vergleich zu Biohazard im Hirsch in Nürnberg ein Unterschied wie Tag und Nacht, 1:0 für München hätte ich gesagt.

    Doch genug geschwätzt vom 59to1, es geht ja um Five Finger Death Punch. Doch zuvor sollte erst M.A.N einheizen:

    M.A.N – My Own Sickness from Daniel Heerdmann on Vimeo.

    Und der Frontman Tony JJ versteht sein Handwerk. Vorbands sind ja immer so eine Sache, aber M.A.N. fand ich sehr passend, und wie bereits gesagt, alles andere als fad 🙂

    Und dann sollte es nicht mehr lange dauern und es wurde laut. Ich Volltrottel hab leider die kleine Sony zu Hause liegen lassen, daher keine selber gemachten Videos und auch nur schlechte iPhone Fotos. (So geil das kleine Ding ist, so gut wir es dann zur Parkplatzsuche nutzen konnten, so schlecht ist einfach die Kamera, Apple da gilt es echt nachzubessern….)

    5 Fingers Death Punch (+ M.A.N.) life in Munich zum Glück gibts aber bei Youtube ein Video mit vielen Livebildern, die zeigen ganz gut, dass die Jungs, vor allem Ivan der Sänger, ist einfach ein Energiebündel.

    Und München hat sie aufgesaugt, seine Energie. Vor White Knuckles wurde auch dezent darauf hingewiesen, dass jetzt gleich Achterbahn ist, das keine Garantie übernommen werde, und wer Angst hätte, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt zu gehen: I´M TAKING BACK CONTROL WITH MY KNUCKLES

    Was soll ich sagen, einfach ein…..perfektes Konzert. Gut, 1 Stunde ist nicht so richtig lang, aber lieber 1 Stunde Vollgas, ohne sich was zu schenken als 3 Stunden langweilen. Ein einfach rundum klasse Abend. Die Heimfahrt nach Nürnberg war auch kein Problem, 1 1/4 Stunden. Und langsam hört auch das Rauschen in meinen Ohren auf :mrgreen:

  • erlebtes,  Makro,  Natur

    Das Schöne im Vergänglichen

    Lange kann es nicht mehr dauern, dann steht er vor der Tür, der Frühling. Die Karge Landschaft die der schneereiche Winter zurücklässt, wirkt trostlos. Doch nur auf den ersten Blick. Denn gerade in dieser Trostlosigkeit steckt viel schönes Versteckt, es zu erkennen, da liegt die Kunst.

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    Und wer nur lange genug beobachtet, erkennt auch das erste Zucken des Frühlings:
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  • erlebtes

    Sonntagsblues

    5.45 Uhr heimkommen, das hat was. Die Vögel zwitschern schon, das Gefühl etwas versäumt zu haben stellt sich garantiert nicht ein. Alkohol ? Wie immer nein. Schön war es trotzdem. Freunde ? Gute Freunde 🙂 Oft ? Öfter.

    11.00 Uhr aufstehen ? Nicht so toll, aber ich glaube mein Bett ruft noch mal nach mir, heute Abend stehen ja die tExtremisten auf dem Programm. Musik ? Na, derber HipHop. Also nicht heute Abend, sonder gerade jetzt im Moment.

    Bilder ? Hm. Von gestern Abend ? Nein 🙂 Die sind privat. Aber trotzdem ein paar noch nicht veröffentlichte Archivfotos ohne aktuellen Bezug.

    Museum:
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    Tiergarten:
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    Tiergarten:
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    Bamberg:
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    Bringt mich durch den Arbeitstag:
    saves my working days

  • erlebtes

    Subjektive Wahrnehmung…

    Gestern Nachmittag in einer Filiale in Nürnberg, beim grössten deutschen Paketdienstleister. 5 Schalter, an der sonst gut gefüllten Warteschlange nur eine Person vor mir. Schalter 1 + 2 sind besetzt, an Schalter 3 sitzt jemand der aber mit was auch immer beschäftigt ist. Schalter 4 ist leer und Schalter 5 ist besetzt.

    Als ich an vorderster Stelle der Schlange stehe, und der Musik lasche die dieses Wundermaschine mit Apfellogo in meine Ohren einspeist, blicke ich an Schalter 2 und somit zu der Kundin die vor 1 Minute noch vor mir an der Schlange stand. Die Lautstärke der Weißen Musiklieferanten in meinem Ohr ist nicht so laut, dass ich die Unterhaltung nicht mitbekommen. Die Kunden steht wortlos schon kurz vor genervt an Schalter 2 und muss ich anhören wie Mitarbeiterin Schalter 2 Kollegin an Schalter3 (die was auch immer macht. Geldzählen ? Briefmarken sortieren ?) Ihren Unmut über eine Kollegein äussert. Es scheint fast, als ob ihr der Gafer (fränkisch für Spucke) aus den Mundwinkeln läuft, so erregt wirkt sie. Erregend ist allerdings so rein gar nichts an der Dame, aber dafür kann sie ja sicher nichts. Der ganzen Filiale lautstark zu erzählen dass ihr gleich der Kragen platzt, und das sie nur schnell 20 Minuten eine Suppe essen war, und das die Kollegin, welche nicht anwesend war, garantiert ein Problem mit ihr hätte, schien mir jedenfalls alles andere als professionell. Ich musterte die Kundin, direkt vor dem Ort des Geschehens und stellte fest, wäre ich an ihrer Stelle, wäre genau jetzt der Moment erreicht in dem ich ihr die Geschichte von der Dienstleistungswüste Deutschland erzählt hätte, und ziemlich deutlich gemach hätte, dass ihre Verärgerung nichts am Schalter verloren hätte, ich meine Zeit genau sowenig.

    Doch just in diesem Moment wurde Schalter 1 frei und ich verlies den Ort des Geschehens. Und da dachte ich kurzweilig ich würde träumen. Zuvorkommende Behandlung reicht als Beschreibung überhaupt nicht aus. Ich war mehr als König, ich war echter Kunde. Neben der vorbildlichen Behandlung würde mir gleich noch das neue kostenlose Tagesgeldkonto nahegelegt. Und zwar weder nervig noch dieledantisch, sogar so gekonnt, dass ich den mir ausgehändigten Zettel tatsächlich mitgenommen habe.

    Zufrieden verliess ich die Filiale. Ob die Kundin an Schalter 2 das auch so sieht ?

  • erlebtes

    Museumsreste

    Letzten Sonntag ging es wieder mal ins Germanische Nationalmuseum. Bei dem eher bescheidenen Wetter lies sich so das angenehme mit dem nützlichen verbinden. Kultur und Fotomotive, eine gute Mischung bei diesem Schmuddelwetter.

    Mehr als interessant finde ich den Bereich „Heimatkunde“ und den damit verbundenen Blick in ehemalige Lebensräume. Sonderlich groß scheinen die Bewohner nicht gewesen zu sein, mit meinen 1.84 hatte ich arge Probleme durch die winzige Tür zu kommen. Die Lichtsituation wieder eine sehr grosse Herausforderung für die Belichtungsmessung der Kamera:

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    Das selbe Zimmer von der offenen begehbaren Frontseite:
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    Mein absolutes Highlight war aber der Steinboden. Ich hoffe, das lässt sich auf dem Foto wenigstens ein wenig erkennen:
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    Das Schiff erinnerte mich an eine Szene aus Gulivers Reisen, schien es doch genauso real wie der Rest des Raumes, nur eben deutlich kleiner:
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    Hier fällt es schwer anhand des Bildes die tatsächlichen Größenverhältnisse zu erkennen. Es könnte genauso ein Puppenszimmer sein. Tatsächlich ist es aber Maßstab 1:1
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    Hach, ich liebe den ganzen alten Krams…

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