• Kamerastuff,  technisches

    Crosa-Bastelstunde

    So, nachdem ich ja irgendwann mal auch „Studiofotos“ machen will, hab ich mich mal an das Thema „Ministudiobastelstunde“ rangewagt. Die Zutaten gab es im Baumarkt, sehr professionell ist es nicht, aber wie sagt man so schön, zielführend:

    mini-studio

    Und Fotos damit sehen dann so aus:

    lecker

    Als Boden und Hinterwand habe ich eine Heizkörperverkleidungsplatte verwendet. Der eigentliche Hintergrund besteht aus weissem und schwarzem Karton. Halt bekommt das ganze mit 5mm Gewindestangen und Flügelmuttern. Oben ist noch eine Fixierung mittels 2er Winkel mit Langloch. Bei Bedarf wird der Karton umgedreht und schon steht ein schwarzer Karton zur Verfügung.

    Die Lampen sind ein professorium (grosses Möbelhaus, 3,95,- pro Stück *lach*) die alte Komode auf der das Gebilde steht hab ich am Dachboden gefunden, das Ding ist allerdings nicht breit genug, deshalb haben die Lampen zu wenig Platz.

  • Kamerastuff

    mein teuerster Joghurtbecher, ever…

    Nachdem ich mich sehr lange geweigert habe für ein kleines Stückchen Plastik so viel Geld auszugeben und etlichen Versuchen mit alternativen Produkten, habe ich heute doch zugeschlagen.

    Ich hab mir einen Original Sto-fen Omnicouncer geleistet:

    omni-bounce

    Mal sehen ob sich die Investition gelohnt hat.

    Warum fallem mir solche Produkte nie ein ? Porduktionskosten von 1-2 EURO, Patent daruf und Linzenz zum Geld drucken…

  • erlebtes,  Kamerastuff,  Natur

    unter Wölfen

    Der Montag begann perfekt. Gut ausgeschlafen, die Nacht zuvor dieser wundervolle Sonnenuntergang, erwartete uns ein traumhaftes Frühstück und gleich im Anschluss ging es in den Nationalpark Bayerischer Wald, zum Tier-Freigelände I bei Neuschönau Die erste positive Überraschung gab es beim Eingang: der Tierpark ist kostenlos. Einzig alleine die Parkgebühren sind zu entrichten.

    Im Laufe der letzten Jahre hab ich so manchen Tierpark besucht, aber einen derart Artgerechten habe ich bislang noch nicht gesehen. Für den „Fastfood-Fotografen“ ist das ganze natürlich eine Enttäuschung. Nix mit hinstellen, Foto machen und zum nächsten Gehege. Die einzelnen Bereiche sind wirklich Artgerecht und dementsprechend grosszügig angelegt.

    Am ersten Stop, dem Wiesengehege kam ich quasi schnell zum „Schuss“, die Herde stand in Sichtweite (zumindest wenn man ein 300mm Tele sein eigen nennt ;))

    IMG_4652

    Am nächsten Stop, dem Luchsgelände sah die Sache schon ganz anders aus. Eine riesige steile Felslandschaft, kräftig eingewachsen mit unzähligen Verstecken bot sich uns dar. Natürlich stellt sich im ersten Augenblick so ein kleines „Schade, kein Luchs zu sehen“-Gefühl ein. Doch das dauert nur sehr kurz, schliesslich geht es ja darum dass sich der Luchs auch wohl fühlt, und nicht dass ich schnell ein Foto schiessen kann.

    Sehr interessant der Naturfotograf mit der 600mm (geschätzt) NIKON-Tüte und dem grössten und ausgeklügelsten Stativ das ich je gesehen habe. Das ganze erinnerte ich ein bisschen an Angeln. Stundenlang rumstehen und hoffe zum Schuss zu kommen. Ich war trotzdem begeistert, auch wenn ich erst mal keinen Luchs vors Tele bekommen hatte.

    Nach einem kleinen Anstieg kamen wir zu einem 2. Aussichtsplatz, der den Luchsbereich von oben einblicken lies. Hier stand dann die Canon Fraktion, mit einem, ich glaube ef 400 F2.8 LIS und einer EOS 1D Mark III:

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    Ok, Neid ist keine so tolle Eigenschaft, aber ich war verdammt neidisch, ich kann allerdings gar nicht sagen auf was ich mehr neidisch war, die Kamera oder das Objektiv ^^ Der erfahrenere Fotograf hatte den Luchs dann auch schon ausgemacht, aufstehen wollte er allerdings nicht. Ich hab dann trotzdem mal draufgehalten, schon alleine um mich an das tolle Gehege zu erinnern:

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    Der Herr Canon hat dann seine UMTS Karte an sein Sony-Notebook gesteckt und ein wenig gesurft. Wir sind dann mal weiter zum Wolfsgehege. Dort angekommen standon schon die nächsten Canonen im Anschlag:

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    Und dann hatten wir einfach riesen Glück, auf dem Wolfsgehege, das in der Relation zum Luchsgehege sogar noch ein Stück ausladender bemessen war, tat sich was. Ein 4×4 Pickup fuhr rückwärts an einen grossen Felsen und klatschte mal lässig 40 Kg rohes Fleisch hin. Natürlich dauerte es nicht lange und die ersten hungrigen Wölfe kamen zur futtern:

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    Sehr interessant war das unterschiedliche Fressverhalten. Ein Alphatier lies sich nicht ausmachen, ich bin deshalb von unterschiedlichen, willkürlichen Fütterungszeiten ausgegangen. Die rangniedrigen Tiere hatten demonstrativ ihren Schanz komplett zwischen den Hinterläufen eingeklemmt um ihre Unterwürfigkeit zu zeigen.

    Die Lichtverhältnisse waren sehr schwierig, die Anlage lag fast komplett im Schatten. Sehr beeindruckend auch das Dauerauslösegeräusch der Profikams um mich herum, das ganze erinnerte etwas an diverse Schnellfeuergewehre.

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    Sehr praktisch fand ich auch den „Lastenhund“ der für den Getränketransport zuständig war:

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    Das wundervolle Farbenspiel der zahlreichen Laubbäume hat mich erneut verzaubert und dem entsprechend oft clickte auch der Auslöser:

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  • Kamerastuff,  technisches

    Canon EOS 400D Staubrüttler (Sensorreinigung)

    Als ich letztes Jahr im November eine Entscheidung getroffen habe welche DSLR die meinige wird habe ich relativ viel gelesen. Tatsächliche Entscheidungsgrundlage war für mich die „handliche“ Grösse, die 10 MP, der Staubrüttler und mein sagen wir mal subjektive Sympathie mit der Firma Canon. Bereut habe ich die Entscheidung bis heute nicht.

    Von vielen wird ja der Staubrüttler eher belächelt und als nicht funktionierender Marketinggag abgetan. Ich selbst wechsle sehr oft meine Objektive, oft auch outdoor. Ich hatte nach jetzt 14.000 Auslösungen erst einmal Probleme im Österreichurlaub. Der Objektivwechsel am sehr windigen Berggipfel bei ~2000 Meter hatte deutlich sichtbaren Staub (?) hinterlassen. Ich muss dazu sagen, die Staubrüttelfunktion wird beim Ein und Ausschalten der Kamera aktiviert. Wenn ich mit der Canon los ziehe, schalte ich sie einmal ein und wecke sie dann für den Rest der Fototour mit dem Auslöseknopf aus dem „Standby-Schlaf“.

    Ich habe nach entdecken des Sensordrecks die Spiegelvorauslösung eingeschalten und mit meinem Giotto Blasebalg kräftig gepustet. Leider so gut wie keine Besserung. Anschliessend habe ich gut 10x hinter einander die Sensorreinigung manuell betätigt und *staun* der Staub war weg.

    Beim Stöbern im DSLR-Forum habe ich dann heute einen sehr eindrucksvollen Test gesehen der meine Erfahrungen bestätigt und zeigt was der Staubrüttler leistet. Ein Wundermittel ist er sicher nicht, aber er kann die manuelle Naß-Sensorreinigung definitiv deutlich herauszögern.

    EDIT 14.09.2007

    Sehr lesenswert auch der Beitrag von Gordon zum selben Thema.

    [Bildlink: http://www.digiklix.de/]

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