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Die Dekoltee Frage
Mann fühlt sich da schon das ein oder andere Mal überfordert. Heute Mittag wieder die klassische Situation an der Kasse im Supermarkt. Sie sieht hat nicht gerade ein hübsches Gesicht, nein, nicht hässlich, nur eben nicht attraktiv, so geschätzte Anfang 20. Doch sie trägt dieses fürchterlich fies ausgeschnittenen T-Shirt. Der Hans würde vermutlich sagen: „…sie trug ihre Glocken fast frei schwingend..“. So, jetzt hat MANN verloren. Die Hormone brüllen im Hirn: „GLOTZEN“ Der Verstand sagt: Ignorieren. Die Höflichkeit bietet es der Dame während des kurzen Hallo/Danke in die Augen zu blicken, also gefährlich nahe an der fiesen Stelle. Die Hormone brüllen wieder „Genau, die hat 2 schöne Augen, also guck sie dir ruhig an“. Sie trug jetzt nicht ihre Brustwarzen frei zur Schau, nein, trotzdem bot der T-Shirt Ausschnitt ziemlich eindeutige Einblicke.
Da rätselt MANN wieder warum FRAU so etwas trägt. Um sich zu beschweren wie der doofe Typ ihr wieder auf die Hupen glotzt ? Um die Bestätigung zu erhalten dass sie „begehrt“ wird ? Und wie um Himmelns willen ist das richtige Verhalten ? Die Hupen kurz in Augenschein nehmen und damit würdigen ohne visuell „hinein zu fallen“ ?
MANN tut sich da schwer, da ihm ja diese sekundären Geschlechtsmerkmale eher fehlen, und das primäre ja selten zur Hälfte frei heraus hängt/steht….
Ich erahne schon dir Frage, daher gleich mal die Antwort: NEIN, es gibt kein Foto.
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Blau
„Was ist das ?“
„Blaues Licht !“
„Was macht das ?“
„Es leuchtet blau !“
(blaues Lichterkabel um ein Brückengeländer gewickelt..)
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Wäscheleinenartist
Auch nach über 13.000 Auslösungen gibt es so ganz, ganz spezielle Momente, hinter dem Sucher der Canon. Es ist so ein Kribbeln, es lässt nicht so ganz einfach beschreiben. Ich vermute, ein Angler der nach langem Warten am Fluß endlich den Biss an der Angel hat, der wird sich genau so fühlen.
Heute war so ein ganz spezieller Moment. Als ich vom Garten zurück ins Haus gehe, sehe ich sie sitzen:
ganz vorsichtig schleiche ich mich vorbei, nur nicht verscheuchen. Innen angekommen, mit geschätzten 200 km/h die Treppe hoch, Kameratasche aufreissen, Canon raus und wieder runter. Und tatsächlich, Sie sass noch immer auf der Wäscheklammer. Ich vorsichtig angeschlichen und *klack* Der Verschluss löst aus:
Sie bleibt sitzen. *wow* Ich bin begeistert. One in a Million. Ich werde frecher. Dann passiert es. Sie fliegt weg. Schade. Na ja, aber gute Ausbeute. Ich drehe mich um und kann meinen Augen kaum glauben, die Libelle setzt sich erneut auf die Wäscheklammer. Ich renne wieder rein, wieder in den ersten Stock. Die Nahlinse ist mein Ziel. Wieder unten angekommen sitzt sie immer noch auf der Wäscheleine.
Zentimeter um Zentimeter pirsche ich mich näher. So ein Makro wäre jetzt was tolles denke ich mir. Gut, die Libelle ist groß genug sie auch ohne gut zu erwischen. *klack* *klack* das Geräusch des Verschlusses scheint sie gar nicht zu stören. Ich halte weiter drauf und wünscht mir noch etwa mehr Licht um die Blende weiter zu machen zu können.
Irgendwann bin ich zufrieden und lass der Libelle ihre Ruhe. Mir wird bewusst, Naturfotograf ist meine grosse Leidenschaft. Toll war es, wie immer wenn ein „Tier“ vor der Linse ist 🙂
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Alle Fotos als Flickr-Dia-Show gibts hier
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1000 Jahre und eine Uferpromenade
Im Zuge der 1000 Jahr Feier hat sich die Stadt Fürth mächtig ins Zeug gelegt und seinen Einwohnern eine neue Uferpromenade am Rednitzgrund spendiert. Das ganz wird dieses Wochenende gebührend gefeiert und es ist wirklich einiges geboten. Der gestrige laue Sommerabend hat sich ja quasi angeboten und so bin ich da auch mal vorbei geschneit.
Man hatte stellen weise das Gefühl ganz Fürth wäre auf den Beinen und die Stadt hat mal wieder bewiesen dass sie besser als ihr vermeintliches Image ist. Mir sind eindeutig wesentlich mehr sympathische Menschen begegnet als auf vergleichbaren Veranstaltungen in Nürnberg. Diese ganze möchte gern versnobte Ich bin besser als Ihr Gattung konnte ich gestern fast überhaupt nicht finden.
Der Hanseat, oder auch der Rheinländer mag natürlich nur müde schmunzeln über das ins seinen Augen vermutlich „Promenädchen“ titulierte kleine Strässlein am Wasser. Ich empfinde es als absolute Bereicherung. Doch nun zurück zum Fest.
Aufgeschlagen sind wir an Bühne 2 und wurden von einem etwas jüngerem Götz Alsmann look a like Ted mit „Feever“ und jeder Menge musikalischen Talents überrascht.
Durchs Gedränge vorbei an vielen kulinarischen Leckereien ging es dann über die neue Fußgängerbrücke zu Bühne Nr. 3. Hier bot die Bon Jovi Coverband eine wirklich gelungene Liveperformance. Wer nicht so genau hinsah, hatte wirklich das Gefühl Bon Jovi live zu sehen.
3 Stücke und 2 Zugaben später ging es dann noch zurück zum anderen Ende der Promenade, hier wurden allerdings teilweise schon die Bürgersteige hochgeklappt. Bühne 1 war bereits unbesetzt, am eigens herangeschafften Sandplatz wurde allerdings noch kräftig gefeiert. Auf dem Weg zurück zur mittleren Bühne und somit in Parkplatznähe gab es dann noch eine Feuershow auf einem Floß. Mit lautstarker mittelalterlicher Musik untermalt eine sehr ansprechende Darbietung. Leider aufgrund der Menschenmassen im unmittelbaren Umfeld gibt es dazu keine „Portraitaufnahmen“, ja, 85 mm können auch mal zu kurz sein 😉
Wenn Fürth schlau ist, veranstalten sie jedes Jahr so ein Promenadenfest, für reichlich Zulauf dürften die Fürhter auf jeden Fall sorgen.
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Alle Bilder sind hier wieder als Flirckr-Dia-Show verlinkt
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Wettermacher auf LSD ?
Leider gehöre ich zur Gattung der „Wetterumschwungs-nichtvertrager“. So ein Tag an dem sich die Außentemperatur mal schnell um 10° ändert macht mich völlig groggy. Leider gehören solche Wetterkapriolen im Moment ja zum Alltagsgeschehen.
Heute ist es aber mal wieder besonders schlimm. Irgendwann mitten in der Nacht übles Gewitter, woraus schon mal ein völlig unausgeschlafener Onkel Crosa entsteht. Dann sitze ich hier und guck aus dem Fenster und muss erstmal die Innenbeleuchtung anmachen damit ich überhaupt meinen Bildschirm finde.
Um 9 Uhr sehe ich meinen Kollegen an und meine zu ihm: „Unglaublich wie düster das da draussen ist, man könnte meinen es wäre November um 16.00 Uhr Nachmittags.“ Die Antwort brachte mich wenigstens zum Schmunzeln : „…Klasse, dann haben wir ja in 45 min Feierabend …“
Und jetzt um 11 Uhr sehe ich aus dem Fenster, kein Regen mehr, strahlend blauer Himmel. Nicht dass ich was gegen schönes Wetter hätte, aber kann es nicht mal KONSTANT bleiben, von mir aus 2 Wochen Mistwetter, dann 2 Wochen schön ?
Oder gibt es irgendein Hausmittelchen gegen diese Wetterfeinfühligkeit ? Mich macht das noch ganz kirre. Bin dann echt nicht zu gebrauchen. Oder könnte jemand mal den Wettermachern das LSD wegnehmen ?














