• erlebtes,  Natur

    Wanderung light

    Im Vergleich zu den Gipfeltouren im Österreichurlaub sollte die heutige Wandertour im Klumpertal in Pottenstein eigentlich „light“ sein.

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    Geschafft waren wir trotzdem. Ziemlich nervig ist allerdings der Start der Wanderung, vorbei an der Sommelrodelbahn (kids – alarm) und am Schöngrundsee (Sonntagsspaziergänger – alarm) trotzdem wurde es noch sehr schön, ganz besonders das Wetter.Nur irgendwie auch schade das Wochenende schon vorbei ist, wie jeden Sonntag eben.

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  • erlebtes

    Bob der Baumeister in Schweinau

    Seit etlichen Monaten wird hier im Nürnberger Ortsteil Schweinau, in welchem ich 5 Tage die Woche meine Brötchen verdiene an einer alten Eisenbahnbrücke rumgeschraubt.

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    Viele Wochen beträgt inzwischen die Vollsperrung des betagten Eisenbahnbrückenteils. Seit ein paar Tagen ist endlich bewegung in die Sache gekommen, die neuen Brückenteile sind fertig und werden montiert.

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    Ich laufe jetzt seit 3 Tagen direkt an diesem knallgelben Monsterkran vorbei (Bob der Baumeister würde grün vor Neid werden..) und ärgere mich die Canon zu Hause liegen zu haben. Als ich dann gestern Abend viel zu spät die Firma verlassen hatte, bin ich mit meinem kleinen Töff-töff noch mal vor zu Brücke um zu sehen ob das gelbe Monster samt Brückenteil noch vor Ort weilen.

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    Tatsächlich war dem so und ich packte die Gelegenheit gleich beim Schopf. Auto gewendet, heim gedüst, Kamera geschnappt und wieder zurück zur Baustelle.

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    Puh, ich muss sagen, gar nicht so einfach so ein Monster abzulichten. Von der ebenfalls anspruchsvollen Lichtsituation mal ganz zu schweigen. Wieder mal kam das Kind im Manne voll durch, aber meine Oma hatte es ja mit dem kleinen Crosa nicht ganz so einfach, konnte er doch an keiner Baustelle vorbei ohne stundenlang dem Bagger oder Kran zuzusehen.

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    Laut „Fahrplan“ soll das zweite Brückenteil heute Nacht ab 22.00 Uhr eingesetzt werden, mal sehen ob ich meinen Hintern hoch bekomme und die Canon heute noch mal hier her führe.

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    Wer jetzt völlig begeistert von derartigen Bildern/Geräten/Baustellen/Brücken/Schweinau ist, der kann sich ja alle Bilder als Flickr – Diashow gönnen 😉

  • erlebtes

    Höllenmaschine

    Ich bin ja nicht so der klassische Fitness-maschinenbenutzer. Ich stehe ja mehr auf Eisen, sprich schwere Grundübungen und freie Gewichte. Nichts desto trotz schwinge ich mich am Anfang jedes Trainings für 5 Minuten auf so ein Fitnessteil um mich generell warm zu machen. Nach etlichen Jahren auf dem klassischen „Fahrrad“ sind langsam die „Stepper“ bei uns im Gym eingezogen.

    Seit 2 Wochen gibt es jetzt ein neues Teil, den Cardio Wave 700. Sieht genauso aus wie die üblichen harmlosen Fitnessmaschinen, doch das Teil hat es wirklich in sich. Gut, ich werde ja bereits nach 5 Minuten erlöst, aber diese 5 Minuten sind wirklich nicht von schlechten Eltern.

    Der eigentliche Bewegungsablauf erinnert am ehesten an Inlineskating. Doch die intensität der Bewegung und die daraus resultierende Belastung unterscheidet sich deutlich vom sanften dahingleiten auf Inlineskates.

    Mit dieser neuen Maschine wird mein sonst doch so langweiliges, monotones 5 Minütiges Aufwärmtraining zu einer Art Herausforderung 🙂

  • erlebtes

    grenzenlos

    Oder: 5. Internationales Fest der Partnerstädte – Nürnberg trifft die Welt stand gestern Abend auf dem Programm. Nachdem ich fast den ganzen Nachmittag mit an Themes rumfummeln vergeudet investiert hatte, war ich dankbar für die Ablenkung.

    Das Primärziel nach der Ankunft lag jedoch eindeutig in der Nahrungsaufnahme. Mehrere Stände mit ausländischen Köstlichkeiten buhlten um meinen laut knurrenden Magen. Schnell hatte ich mich für diesen türkischen Fleischspieß entschieden. Nachdem ich hin und wieder selbst Fleischspieße auf den heimischen Grill lege fand ich die Zubereitung sehr interessant. Es waren flache Metallspieße verwendet, gute 2,5 cm breit und einen halben cm hoch. Die Gesamtlänge war so ca. einen Meter. Der Zubereiter durchstach damit eine gute Hand voll Fleisch und verteilte diese anschließend auf gute geschätzte 30 cm des Spießes und drückte diese dabei fest.

    Durch das heisse Metall wurden die Spieße von innen schön durch. Anschließend wurde das leckere Fleischteil mit einer Art Tortilla umwickelt, Zwiebeln, Kräuter und Gewürze wurden vorher beigemischt. Sehr spannend war auch die Auseinandersetzung eines Kunden kurz vor mir in der Schlange. Nachdem er für 4,- EUR seinen leckeren Fleischspieß erstanden hatte, bat er um etwas Knoblauchsauce. Einen Euro wollte der Halsabschneider Dönermann dafür haben. Nach 3maligen Nachfragen ob er sich nicht verhört hatte und wilden Erklärungsversuchen des Händlers (Da ist dann ganz viel Sauce drin) langte sich der Käufer an die Stirn und verzichtete auf die Sauce. Ich übrigens auch.

    Nach dem kleinen Imbiss war ich wieder ansprechbar (hungriger Crosa ist nicht leicht zu ertragen ;)) und bereit das Festival zu erkunden. Das Tucherschloss ist wirklich eine sehr ansprechende Location und die Irische Band die gerade anfing Vollgas zu geben passte irgendwie zu dem kleinen Schlösschen:

    Blaeser

    Tucherschloss

    Je länger die Jungs spielten, umso mehr Gäste ließen sich mitreißen und schwangen das Tanzbein zu den alten irischen Liedern und probierten voller Freude die von der Band per Mikro angesagten Tanzschritte. Selten habe ich erlebt dass bei einer derartigen Liveband das Puplikum abgeht wie eine Rakete:

    Grenzenlos - Tanzfreuden

    Grenzenlos - Tanzfreuden

    Grenzenlos - Tanzfreuden

    Hätte ich geahnt was für ein tolles kleines Festchen sich an diesem tollen, liebevollen kleinen Schlösschen auftut, ich wäre sicher etwas früher in die Puschen gekommen und nicht erst um 19.30 hier aufgeschlagen.

    Buehnenschnappschuss

  • erlebtes

    Buchladen

    So ziemlich jeden Samstag fährt der Onkel Crosa mit seinem kleinen Töff-töff und Frauchen zum Bummeln. So auch diesen Samstag. Da ja mein Interesse an Damenkleidung, und Karins Interesse an elektronischem meist leicht differieren, trennen wir uns beim Samstagsschoppen für kleinere Zeitinervalle die meist im 30 Minuten Bereich liegen.

    So auch heute wieder, als der Treffpunkt nach unserer „Trennung“ meine Lieblingsbuchhandlung war. Ich hatte also knapp 30 Minuten Zeit im Lieblingsbuchladen zu schmökern. Schon beim Treppe rauf laufen und den Bereich Fotografie entern ist es immer spannend ob auf dem einladenden Sofa noch Platz ist. Ich hatte Glück (vorerst…), auf dem Sofa war noch genügend Platz.

    Ich fand dann auch sehr schnell 3 ansprechende Werke. Ein grosser Bildband über Naturfotografie, ein Buch über den richtigen Bildausschnitt und ein Buch über Landschafts und Tierfotografie. Kaum hatte ich Platz genommen und mich so richtig in Buch Nummer 1 vertieft, nahm das Unglück seinen Lauf.

    Mama + Kind enterten das Sofa. Es wurde höflich gefragt ob denn noch Platz frei sei. Natürlich rutschte ich höflich zu Seite und macht Platz. Mamas Mission wurde schnell klar, es ging um Textaufgaben für die 3. Klasse. Mir wurde schnell klar, dass jetzt für mich Schluss mit entspannten Schmökern war. Die Mama hatte nämlich 8 verschiedene Bücher mit Textaufgaben für den kleinen Filius vor sich plaziert, 2. + 3. Klasse.

    Tatsächlich wurde auch sofort Buch 1 aufgeschlagen und die ersten Textaufgaben „getestet“ Natürlich gab sie ihrem Sprössling das Buch nicht selbst in die Hand, nein sie lass nicht gerade Leise die erste Aufgabe vor und der Knirps musst sie lösen. Mama war nicht unsympathisch, aber sie interessierte in diesem Moment ihre Umwelt nicht die Bohne. Ich wurde also Zeuge wie der Sohnemann jedes der 8 Bücher in Schulnoten einteilte mit dem Hintergund ein Exemplar auszuwählen.

    Absolutes Highlight war dann Buch Nr. 4, in dem eine billige rote Lupe beigepackt war. Dem Junge wurde sofort klar, dieses Buch wäre das beste und die Aktion eigentlich schon beendet. Der Mutter war natürlich sofort klar, dass lediglich die billige Lupe den kleinen sofort in Verzückung versetzte und widersprach heftig.

    Die jetzt schon nervige Ablenkung von der linken Seite lies sich allerdings noch toppen als dann der 3, der Erzeuger noch zu Hilfe gerufen wurde….

    Vor meinem geistigen Auge wurden die 8 Heft schon längst gerecht verteilt zusammengerollt in die Münder der 3 Dauerstörer gestopft und mit diesem grauen amerikanischen Mc Gyver Klebeband luftdicht verschlossen damit ich mich endlich wieder in Ruhe meinem Buch widmen konnte.

    Doch ich hatte Glück, die Kaufentscheidung viel tatsächlich ohne Gewaltandrohung meinerseits und ich konnte endlich wieder in meinem Buch versinken.

    Memo an mich selbst, nächsten Samstag unbedingt I-POD einpacken.

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