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4:45
I love it. Diesen Moment, mitten in der Nacht. *BAHM* Augen auf. Hellwach, Blick auf die Decke, der Projektionswecker zeigt 4:45 Uhr an. Das schlimme ist, ich weiss genau das es so ist. Und wieder habe ich recht. Ich kann nicht mehr einschlafen. Ich wälze mich nach links, nach rechts, lege mich auf den Bauch, auf den Rücken.
Stehe kurz auf und trinke einen Schluck wasser. Hilft leider nichts. Nach endlosem im Bett gewälze klingelt der Wecker um 6.00 Uhr das erste Mal. Um 6.15 das 2. Mal. Ich weiss jetzt schon dass ich diesen Tag lieben werde.
Ich grüble wieder mal an was es liegt. Am Wetter ? An den 2 geilen Folgen Black Donnellys kurz vor dem ins Bett gehen ? Ich bin ratlos. Ich schnitt passiert mir das 1x im Monat, und jedes Mal hasse ich diesen Moment, wenn sich meine Augen öffnen, es mitten in der Nacht ist und ich genau weiss, ich werde nicht mehr einschlafen…
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Festhalten
Immer öfter ertappe ich mich dabei wie ich bereits Freitag Nachmittag den Stundenzeiger meiner Uhr anflehe ob er nicht ein wenig langsamer laufen könnte. Wie ich verzweifelt versuche das Wochenende festzuhalten. An so schönen Septembertagen wie diesen verdopple ich meine Anstrengungen, aber es scheint paradox, je mehr ich versuche die Zeit zu verlangsamen, desto schneller rieseln mir die Stunden durch die Finger.
Durch meine Trainingsumstellung von vormals Dienstag, Donnerstag, Samstag auf Montag, Mittwoch, Samstag hat sich der Samstag spürbar verlängert und der Samstagsnachmittagszeitruck gehört endlich der Vergangenheit an.
Doch dann ist es wieder soweit. Sonntag Nachmittag, der Zeiger nähert sich bedrohlich der 19.00 Uhr Marke. Das Elend nimmt seinen Lauf, der Kopf registriert, es ist eigentlich schon gelaufen.
Was bleibt sind die Erinnerungen an ein schönes Wochenende mit abschließendem nachmittäglichem Sonntagsspaziergang am Hainberg, dem Naturschutzgebiet gleich um die Ecke. Das beste was die „Amis“ je gemacht haben. (Das Areal des Hainbergs war früher ein Truppenübungsplatz der US-Army. Durch die regelmässigen Fahrten mit schwerem Gerät ist ein einzigartiges Rückzugsgebiet für Vögel und Pflanzen entstanden welches zum Glück nach dem Abzug der Army als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde)
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grüne Lust
An so einem tollen sonnigen Tag wäre es eine Sünde sich nicht in der Natur aufzuhalten. Grüne Lust, passte also bestens als Motto für den heutigen Tag. Nur wenige Kilometer ging es nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück. Um 15.00 Uhr stand eine Demonstration einer Großbaumverpflanzung mit schweren Gerät auf dem Programm. Da kam der Technikfreak durch, das wollte ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen:
Schwer beeindruckend, der aktuelle Stand der Technik, wenn ich da an meine Gartenarbeit mit Spaten und in die Hände spucken denke 🙂
Natürlich gab es noch jede Menge zu sehen, auf der grünen Lust. Das Wort BIO stand ganz klar ganz oben auf der Veranstalterliste und wurde sehr schön umgesetzt. Von Bio-Ziegenkäse über Klangschalenmassagen gab es alles nur erdenkliche. Leider auch ein paar viele Leute, trotzdem eine schöne Veranstaltung:
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diese und noch ein paar weitere Bilder auch als Flickr-Dia-Show
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Fotoalarm
Gerade am Computer sitzend, ein flüchtiger Blick über die linke Schulter aus dem Fenster. Kinnlade runterklapp, Füsse in die Hand nehm, Fototasche + Stativ unter den Arm klemm und ins Auto gesetzt. 4 Strassen weiter, Stativ aufgebaut, Spiegelvorauslösung, Selbstauslöser und gib ihm:
keine 10 Minuten später hatte sich das Schauspiel auch schon wieder verzogen. Gut dass ich aus dem Fester gesehen hatte 🙂
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vom trempel zum graffl
Nachdem ja letzte Woche der Nürnberger Trempelmarkt auf dem Programm stand, gab es heute gestern quasi die Nachbarstadtveranstaltung, den Fürther Grafflmarkt. Wirkt der Trempelmarkt eher etwas kommerziell, so gibt es in Fürth fast ausschliesslich privates Graffl zu bestaunen, man könnte auch sagen, die Fürther bieten eher den Inhalt des Dachbodens/Kellers/ zum Verkauf an.
Der Trempelmarkt in Nürnberg ist sicher mit vielen anderen ähnlichen Märkten vergleichbar. Doch Fürth, das ist etwas besonderes, schwer zu beschreiben, wohl eher nur erlebbar. Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen die Canon mit zu nehmen und das ein oder andere mal auszulösen.
Ich hoffe meine Faszination für die Bilder springt etwas über, auch wenn die Motive eher ungewöhnlich sind:
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Alle Bilder (ja es gibt noch ein paar mehr ;)) hier wieder als Flickr-Dia-Show
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