-
sauwohl
…fühlen sich offensichtlich die Herrn Wildsau nebst Frauen und Nachwuchs in Fürth Oberfürberg in ihrem Wildschweingehege. Zumindest machten sie gestern am späten Nachmittag diesen Eindruck. Das kostenlos zu bestaunende Wildschweingehege ist sehr idyllisch gelegen, und läd geradezu zum Spazieren gehen ein.
Gegen 17.00 Uhr hielt sich auch der Besucheransturm in Grenzen. Sehr spannend fand ich auch die Tatsache, dass Wildscheine Spaghetti lieben. Sieht wirklich zum brüllen aus, wenn die Keiler die ungekochten Stangen durch das Gitter gereicht bekommen und schmatzen als wäre es der beste Sonntagsbraten. Man lernt eben nie aus. Und Mann sowieso ^^
Das obige Bild ist übrigens wieder mal ein Paradebeispiel für die traumhafte Offenblendeleistung des Canon 85 1.8 😉
So eine Wildschweinschnauze, wie ein Pflug durch den weichen Morastboden schnuppernd und wühlend, erinnert mich stark an einen Staubsauger. Überhaupt ist die Geräuschkulisse bei den Säuen wirklich hörenswert 😉
-
besondere Begegnungen
Ein bisschen habe ich mich schon geschämt, am letzten Sonntag. Ich meine, schliesslich sind sie doch eines meines Leibgerichte, wenn ich beim Chinamann zum essen bin. Ich habe es allerdings für mich behalten und habe mich an ihnen erfreut. Natürlich habe ich mich nicht nur erfreut, sonder gleich das 200er an die Canon geschraubt um ein paar Momente fest zu halten. Passiert ist das ganze am Ufer des Dutzendteiches, nahe der Steintribüne, in Nürnberg.
Zahllose kleine Kinder haben die Enten mit diversen Backwaren bei Laune gehalten und ich musste mich nur entspannt zurücklehnen und gelegentlich abdrücken. Wieder mal habe ich mir einen Pol- und/oder Graufilter gewünscht, die fast direkte Sonneneinstrahlung ist gar nicht so einfach zu bändigen:
-
ein paar Minuten zu spät
Aus den Augenwinkeln den brennenden Himmel durchs Fenster links hinter mir wahr genommen. Sofort runter gerannt, Canon gepackt, Autoschlüssel und um die Ecke aufs Feld, mit dem schönen freien Blick. Gerade noch das letzte Leuchten auf den Sensor bekommen:
Wert war es „Aufstehen“ aber trotzdem 😉
-
Verschönerungsverein für den Schmausenbuck
Nein, keine Sorge, ich bin keinem Verein beigetreten. Vielmehr haben wir es gestern endlich geschafft den Aussichtsturm am Schmausenbuck zu besteigen. Wir hatten letztes Jahr im März bereits einen Versuch unternommen, hatten dann aber festgestellt, der Turm ist lediglich von Mai – September geöffnet.
Vor dem Beschuss durch die Alleirten war der Turm wohl 41 Meter hoch, mir haben gestern die 29 gelangt.
Der Ausblick war fantastisch,

das Licht aber eher suboptimal für Fotos.

Und was hat der Turm mit dem Verschönerungsverein für den Schmausenbuck zu tun ? Ganz einfach, der Verein ließ Wege und Brücken anlegen und auch den 41 m hohen „Schmausenbuckturm“ auf der „Gritz“ errichten.
Am Eingang des Turmes stand ein wirklich sehr netter älterer Herr mit dem wir nach der Turmbesteigung auch gleich ins Gespräch gekommen sind. 86 Jahre alt, war er, stellte sich im Gespräch heraus. Wie gespannt hingen wir an den Lippen des Herren, als er uns von seiner Jugend erzählte, wie es war, damals in der dunklen Vergangenheit von Nürnberg. Gut 10 Meter vom Turm entfernt stehen auch ncoh die Reste einer Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Die Herren Bonzen hatten sich wohl dort verschanzt. Doch zum Glück wurden die Anlage entdeckt und die Damen & Herren wurden sauber aufgesammelt.
Sicher keine Zeit auf die man stolz sein kann (ausser vielleicht ein paar ewig gestrige die es nie kapieren werden) und doch hatte man das Gefühl an so einem Ort Geschichte spüren zu können:
Der Turm am Schmausenbuck steht unmittelbar neben dem Nürnberger Tiergarten, von dem allerdings aufgrund des hohen Baumbestandes nichts zu sehen ist. Zu hören ist dafür jede Menge, vor allem die Seelöwen, auch wenn die Geräusche aus dem Nichts zu kommen scheinen…
-
Der innere Schweinehund
Lange Zeit hatte ich ja überlegt wie der innere Schweinehund überhaupt aussieht. Denk diverser Werbespots habe ich ja jetzt eine ungefähre Vorstellung wie er wohl aussehen mag. (Auch wenn ich glaube, der meinige sieht etwas anders aus ;)) So ein innerere Schweinehund kann ja in den vielfältigsten Lebenssituationen bezwungen werden. Natürlich kann er auch die Oberhand gewinnen, das ist schon klar.
Am Donnerstag Abend sah es ganz so aus als sollte der Schweinehund gewinnen. Der Blick aus dem Fenster weckte große Begehrlichkeiten, doch Mr. Schweinehund machte sich enorm stark. Nach einem etwas längerem heftigerem Kampf, über dessen Einzelheiten ich mich hier jetzt nicht weiter auslassen möchte, erlag der Schweinhund dann aber doch und ich zog noch mal kurz um den Block.
Hui, welch viele Buchstaben um ein eigentlich hier schon fast alltägliches Ritual zu zeigen…. Von was ich spreche ? Von dem genialen Sonnenuntergang und von der Anfangs fehlenden Bereitsschaft meinen Hintern nochmal hoch zu hieven:
(Das erste Bild ist mit dem Canon EF 50 1.4 USM, das zweite mit dem Sigma 20 1.8 entstanden… Exiv-Dateien gibts, bei Click aus Bild..)















