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Spectaculum
Das Mittelalterfest für die ganze Familie. Hier in Nürnberg im Burggraben. Ja, da zuckte die Canon natürlich. Trotz 7 EUR Eintritt pro Person und pro Tag konnte ich nicht widerstehen, und anders als zuerst geplant, wurde auch dem kurzen Besuch dann ein ganzer Nachmittag.
Zuerst noch von oberhalb des Burggrabens beobachtet

gefiel mir die Fotoperspektive innerhalb des Burggrabens schon gleich viel besser:
…Fortsetzung folgt…
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Schraubenfrust…
Die gute Nachricht zu erst, mein Plattfußabenteuer ist dann doch relativ kostengünstig über die Bühne gegangen. Meine Felge ist in Ordnung und ich konnte einen Reifen mit dem selben Profil mit ähnlicher Laufleistung auftreiben. Ein fahler Beigeschmack bleibt doch:
Kann man wirklich so viel Pech haben, eine Spaxschraube genau so zu treffen, dass sie sich in den Riefen bohrt als hätte jemand sie mit einem Akkuschrauber versenkt ? Ich will es einfach hoffen…
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WTF
Was für ein Scheiztag. Daran, die letzen Nächte eher schlecht geschlafen zu haben, daran habe ich mich ja schon langsam gewöhnt. 7 Uhr Arbeitsbeginn macht es einem „Nachtmenschen“ auch nicht unbedingt einfach genügend Schlaf zu bekommen. Das ich dann heute Morgen vorne rechts noch einen Plattfuß habe, ja das setzt dem Tag wirklich die Krone auf. Ja, ja, ich höre schon wieder die Kommentare vor meinem geistigen Auge: „….hättest dir mal ein vernünftiges Auto gekauft, dann hättest auch einen Ersatzreifen…“ Oder ich hätte mir mal das Smart-Pannenset gekauft, dann könnte ich den Reifen flicken und aufpumpen. Mir gefällt aber die Endstufe die in dem dafür vorgesehen Platz reingefriemelt ist, wesentlich besser…
Da werd ich wohl heute Abend 2 Winterreifen montieren und zum Smartcenter fahren. Mal sehen was für Überraschungen der Tag heute noch so bietet…..
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Barden
Neben meinem persönlichen Highlight war natürlich auch auf den offiziellen Bühnen jede Menge geboten:
Vor allem am Samstag Abend schien ganz Nürnberg auf den Beinen zu sein:
Das schien eindeutig an den Leningrad Cowboys zu liegen. Live und Umsonst auf dem Hauptmarkt, das konnte sich Nürnberg nicht entgehen lassen. Ich bin ja sonst sehr leidensfähig für ein gutes Bild, doch ich muss gestehen, der Menschenandrang am Hauptmarkt stellte einfach ein unüberwindbares Hindernis dar. Ich hatte nur die leichte Fototasche dabei, ausschliesslich mit dem 50 1.4:
Aber ich denke anhand der Tollen sind die Jungs unschwer erkennbar. Die Herren spielten wirklich was das Zeug hält, trotzdem bin ich eher ein Freund der „echten“ Barden die abseits der großen Bühnen ihre Geschichten erzählen:
Das Bardentreffen könnte, wenn es nach mir ginge, gerne 1 oder 2 Wochen dauern, es wertet die meine, doch so geliebt Stadt nochmals gehörig auf. Bleibt nur das warten bis zum nächsten Jahr…
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De Profundis
Das Bardentreffen in Nürnberg ist ja inzwischen mehr oder weniger ein Großevent. Einerseits toll, weil richtig was los ist, andererseits (besonders am Samstag) nicht so toll, weil richtig was los ist. Ja, alles hat eben zwei Seiten. Neben den im Programmheft angekündigten Mainacts, sind es aber gerade die inoffiziellen Barden die dem Bardentreffen seinen besonderen Charme verleihen.
Wie fast jedes Jahr ziehen wir wenn es gen Bardentreffen geht, von einem Darstellungsort zum nächsten um mölichst das ganze Spektakel zu erfassen. Natürlich kann die Taktik in die Hose gehen, da unter Umständen die ein oder andere Band gar nicht so lange spielt bis wir dort ankommen. Die letzten Jahre sind wir aber sehr gut mit dieser Ticktack gefahren, und so ergab es sich auch 2008 dass uns eine nicht angekündigte inoffizielle Perle am meisten faszinierte:
Leider standen Die Jungs fototechnisch mehr als ungünstig direkt an der deutschen Bank. Dank AL-Monster-Fahigkeiten hatte ich meinen Blitz gar nicht erst eingepackt. Aber auch eine 5D stösst trotz 50 1.4 irgendwann an Ihre Grenzen.
Ich dachte mir dann aber, lieber ein schlechtes, als gar kein Bild und habe trotzdem draufgehalten. (Der interne Blitz muss bei der 5D leider dem mehr als großen Sucher weichen…)
Bislang hat mich mittelalter Musik nicht so recht vom Hocker reissen können, doch seit Freitag Abend hat sich das geändert, zumindest was die Musik von De Profundis anbelangt. Der fehlende Gesang trägt vielleicht dazu bei, oder ist es Bo Dischekin der aus eine gewaltige Trommel einschlug wie ein Berserker:
Egal welche Art von Trommel, ein Meister seines Faches. Und der Oberkörper war auch nicht von schlechten Eltern:
Aber auch der Rest der Band weiss sein Publikum bei der Stange zu halten:
Wer Lust auf die Jungs bekommen hat, kann hier und hier mal in die aktuelle CD: Firefanz reinhören. Ich hab mir die CD gleich vor Ort für faire 5,- gegönnt.
Als wäre Sie wären Sie Teil der Band gab es noch diese wundervollen Tanzeinlagen. Da es an einer DSLR leider keine Videofunktion gibt, habe ich versucht mit ein paar Bildern mehr etwas von dieser wundervollen, mitreissenden Darbietung einzufangen:


























