• erlebtes

    Reichstag

    Ein absolutes must-see war für mich der Reichstag. Gleich am ersten Tag, also Freitg stand der Reichstag nach dem Potsdamer Platz auf der Sightseeingtour. In unserer grenzenlosen Naivität hatten wir doch tatsächlich gedacht wir würden da ganz relaxt reinspazieren. *lach* Natürlich standen ca. 100 Leute Schlage und warteten auf Einlass. Bei nur 3 Tagen Berlin, wovon 2 halbe Tage für die An- und Abreise verschwendet werden mussten, war mir die Zeit zu kostbar um lange Schlage zu stehen.

    Dann gab es den Reichstag eben nicht von innen. Sicher schade, aber das Leben ist nur mal kein Zuckerschlecken, und ärgern kommt im Urlaub gar nicht in dei Tüte 😉

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    Sehr impossant fand ich auch den Blick gegenüber des Reichstages, so sieht „Weite“ aus:

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    Das sowjetische Ehrenmal durfte natürlich auch nicht fehlen, sicher auch so ein zu Tote fotografiertes Objekt, ich finde es trotzdem …. sagen wir mal sehr imposant:

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  • erlebtes

    Berlin, i miss you…

    So, die Crosas sind wieder gut zu Hause angekommen, aber auch mit ziemlich viel Fernweh. Bei wirklich unglaublich traumhaftem Wetter ist es uns sehr schwer gefallen diese tolle Stadt zu verlassen. Nach einer Bootstour auf der Spree, und einem Besuch im Pergamonmusuem ging es noch auf einen letzten Spaziergan an den Linden entlang. Noch mal ein Haagen-dazs-Eis zum Abschied und dann langsam los Richtung Heimat. Gut 455 Km später wohlbehalten angekommen steht der Alltag in Form eines Weckers bereits vor der Tür auf dem Nachttisch.

    Jede Menge Bilder und noch weitere Reiseinformationen folgen die Tage. Mit einem Bild vom Potsdamerplatz mach ich mich auch langsam auf, ins Land der Träume:

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  • erlebtes

    4mm

    Mindestens 4mm Belag meiner Schuhe habe ich heute in Berlin gelassen, wenn nicht sogar noch mehr. Nach einem traumhaften Frühstück ging es gleich auf die Pirsch. Vom S-Bahnhof Mahlow zum Potsdamerplatz, von dort mit der U2 bis Bahnhof Zoo.

    Dann wurde es erst einmal lustig. Zwei Nürnberger suchen den Zoo. In unserer grenzenlosen Naivität dachen wird, der Zoo wäre quasi direkt am U-Bahnaufgang. Natürlich haben wir den Zoo um die Ecke schnell gefunden. Anders als die Schlage am Eingang vermuten ließ, war es im Zoo relativ leer, ein Samstag im Nürnberger Zoo bei schönen Wetter fühlt sich jedenfalls voller an.

    Nach dem Zoo, ging es zur Gedächtniskirche, dann auf den Kudamm. Hinter bis zum KaDeWe und wieder zurück. Von dort dann in die Buslinie 100 bis zum Lustgarten. Nach dem ich den Berliner Dom auch bei Tag tot-fotografiert hatte, lauschten wir noch der Ansprache von Herrn Wowereit zur Eröffnung der langen Nacht der Museen. Vorbei an der alten Nationalgalerie ging es dann zum Bode-Museum. Leider mochte unser Zeitplan nicht so recht passen. Unser 4 Gänge Menü war für 20.00 Uhr getimed. Also Planänderung und Beschluss die Museen am Sonntag abzuhandeln. Nach einem kleinen Restsonnebad vor dem Museum ging es an der Spree entlang bis zum Alex. Von dort dann zur U-Bahn. (Ja wo ist denn die U-Bahn ?) Dann wieder mit der U-2 zum Potsdamerplatz und mit der S-Bahn nach Mahlow.

    Und jetzt, nach:

    Feldsalat mit Birnenwüfeln und Speck

    Kartoffel-Kräutersuppe

    Spießbraten an Butterböhnchen und geschwenkten Kartoffeln

    Gefüllte Eierkuchen an frischen Beeren

    sind der Herr und die Frau Crosa ganz schön platt, aber glücklich 😉

    Fehlt was ? Ja, natürlich. Ein Bild fehlt. 4.5 Gig Rawfotos werden erst zu Hause entwickelt, aber einen Teaser gibt es natürlich. Wie sollte es anders sein, ein Bild aus dem Zoo:

    200 2.8

  • erlebtes

    Puh, was für ein Tag. 6.45 aufgestanden, gut 450 km bis Berlin runtergrissen, schnell geduscht und ab nach Berlin downtown. Kurz vor dem Brandenburger Tor geparkt, Reichstag, dann Richtung Potsdammer Platz, Sony-Center unsicher gemacht, Arcaden Windowshopping, kleinigkeit gekauft. Dann sehr lecker Australisch im Sony-Center gegessen. Dann noch die Osttour. Vom Brandenburger Tor bis zum Alex gelaufen. Und 40 Minuten Wartezeit am Fernsehturm. Ok, zurück dann mit dem Bus.

    Jetzt glühen die Füße, daher mach ich es kurz und lade nur ein Bild hoch, der Rest folgt natürlich noch. Morgen wartet erstmal der Zoo auf uns.

    Brandenburger Tor

    (ohne Staiv 😉 )

  • erlebtes

    wilde Gedankensprünge

    Kennt Ihr das auch ? Ihr seit in einer ganz normalen Alltagssituation, haltet einen Gegenstand in der Hand, den Ihr so schon tausendmal genau so in der Hand gehalten habt, und völlig unklar warum, fängt euer Kopfkino an Vollgas zu geben ?

    Was ich genau meine ? Gut, ich versuche das Erlebnis zu textlich zu reproduzieren:

    Wie jeden Tag mindestens 3x laufe ich zum Getränkeautomaten um mir ein köstliches, kaltes in eine kultige 0,33 Liter Glasflasche verpacktes Coke light zu ziehen. Routiniert greife ich in die rechte Fronttasche um mein Kleingeld hervorzuzaubern. Ich wähle einen Euro, und noch während ich den Euro in Richtung Einwurfschlitz führe, passiert es. Mein Hirn schreit STOP.

    Ich stoppe und begutachte die Euromünze. Noch arbeitet das Kopfkino normal, die Unterbrechung wurde durch die für mich auffällige Rückseite der 1-Euro Münze ausgelöst. Keine Ahnung ob mein Unterbewusstsein immer auf eine seltene Vatikanmünze spekuliert, mit deren Erlös man vielleicht die nächste Traumlinse für die Canon finanzieren könnte. Ich würde diese seltene Münze vermutlich gar nicht erkennen.

    Egal, das betrachten der Rückseite. Bild ? ja, Bild kommt natürlich. Gut. Es kommt sofort. Bitte, hier ist es:(das unförmige Ding hinter der Münze diente mir nur als Ständer um die Münze leichter aufrecht ablichten zu können)

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    Wo waren wir stehen geblieben ? Ja, der Auslöser. Das Betrachten dieser Münze löste das Kopfkino aus. Schneller als mir lieb war begann der Film loszulaufen. Ich stelle mir die Münze vor, wie sie anfing mir ihre Geschichte zu erzählen. In meinem Film gab es wohl eine imaginäre Minikamera die den Rand der Münze gerade noch zeigte und leicht verschwommen die vielen bisherigen Besitzer, die Plätze auf denen sie zur Zahlung verwendet wurden, fiktive Gesichter, tolle Städte, Fiktion vermischte sich mit Realität. Das schöne an solchen Kopfkinomomenten sind ja immer die vielen kleinen Details die unser (zumindest meines grins) Unterbewusstsein in so einem Moment abruft.

    Zum Glück kam in diesem Moment niemand am Getränkeautomat vorbei, ich möchte gar nicht wissen wie dumpf und lächerlich mein Gesicht wohl ausgesehen hat, als ich mich da so hemmungslos meinem Kopfkino ergeben habe. Vielleicht gibt es irgendwann Kameras die so klein sind, dass sie in eine Münze passen und wirklich einen Film über den Werdegang, einer Münze erzählen können. Ich finde die Vorstellung jedenfalls sehr interessant.

    Habt ich auch ab und an solche Kopfkinoerlebnisse ? Ja, ja, ich weiß, ich sehe zu viele Filme 😉

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