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Fütterung
Fütterung im Zoo ist natürlich immer ein Highlight. Meist jedoch ein eher negatives, da ausser einer Herde Menschen die sich um die besten Plätze prügeln wenig zu sehen ist. Ausser platt getretenen Füssen und Remplern ist dort also oftmals wenig zu holen.
Um so besser ist es allerdings, wenn die Fütterung der Seelöwen und des Fischotters zeitlich zusammenfällt. Den Herdentier Mensch stürmt natürlich zu den Seelöwen. Herr und Frau Crosa hingegen direkt zum Fischotter. Und der Plan ging auf. Wir waren die ersten, und hätte uns die weiße Canon-Tüte nicht verraten, wären wir vermutlich alleine geblieben. So waren es vielleicht 10 Leute, und ich hatte den besten Platz und konnte den kleinen daher ganz gut erwischen. Gut, die späte Mittagssonne war nicht ideal, aber was ist schon perfekt im Leben ?
Nicht verschweigen möchte ich die innere Uhr der Seelöwen, die genau wussten was gleich gespielt wird:

Jetzt aber wieder zurück zum Fischotter:

Der kleine hat den Fisch aus dem Eimer der Pflegerin bekommen und ist dann gleich zum Wasser gerannt und hat ihn versteckt:

Letztendlich eine der schönsten Beobachtungen seit langem 🙂
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Rasputin
Ich gebe zu, der ganze Rummel um den kleinen Eisbären im Nürnberger Zoo hat mich einfach nur aufgeregt. Das ging soweit, dass ich den Zoo boykottiert habe. Nach einem halben Jahr war ich dann das erste Mal wieder und fand die Tribüne und den ganzen Zirkus einfach nur lächerlich.
Als ich letzten Sonntag dann im winterlichen Tiergarten war, hatte ich schon wieder fast vergessen, dass das kleine Pelztier dessen Name ich nicht ausspreche weil ich ihn blöd finde ja einen russischen Spielkameraden hat. Und Spielen stand bei dem kleinen Kerl wirklich auf der Tagesordnung. Mich hätte es fast zerrissen, wie der Herr Eisbär-Junior die rote Kiste quer durch sein Gehege getragen, geschubst, geworfen hat.
Ich stand allerdings am Gehege seiner Mutter und bin mit 200mm Brennweite am KB etwas weiter weg gewesen. Erkennen kann man den Spaß aber glaube ich ganz gut:
Die junge Dame aus Nürnberg hat natürlich nicht lange gebraucht um den Quatsch mit der Kiste mitzumachen 🙂

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Poetryslam in der Kofferfabrik
Endlich hab ich es mal geschafft in die Kofferfabrik zu kommen und ich muss sagen, ich bin echt beeindruckt. Absolut genial, hier gefällt es mir wirklich gut. Kurz nach halb Sieben ist noch reichlich Platz und somit ein Tisch direkt an der Bühne gesichert. Eine sehr gute Entscheidung, denn kurz nach 8 ist jeder Zentimeter gut genutzt.
Michel Jakobs Moderation war über jeden Zweifel erhaben, und sein weisser Anzug kommt dem Herrn Fotografen ja immer sehr entgegen:

3 Damen, und 3 Herren gaben sich die Ehre. doch zuvor gab es Lars Ruppel, als featured Artist, dessen Kleinkrieg mit Julia noch eine ungewollte Pointe bekam, als sich herausstellte, dass der Vorname der Ziehungsdame ebenfalls Julia war:
Clara Nielsen aus Bamberg wurde als erste aus dem Hut gezaubert und hat mich mit ihrem sehr Gefühlsbetonten Text gleich in Ihren Bann gezogen:

Bo „Jawollo“ Wimmer aus Marburg erfrischend ander, sowohl vidsuell als auch textlich:

Martin Geier aus Nürnberg mit einem Text über Rauschzustände, sehr authentisch, perfekt vorgetragen:

Frau Wortwahls Text handelte ebenfalls von Rauscherfahrungen.

Wolfgang Tischer aus Lingen fand ich (zumindest die erste Hälfte) deutlich besser als im Dezember im Kom, doch der letzte Teil des Textes hat die positive erste Hälfte fast wieder zu nichte gemacht, so zumindest meine Meinung:

Tifa aus Fürth trug ihr Glaubensbekenntnis vor. Ich mag die eher ruhigen Töne sehr gerne. Ruhig aber trotzdem sehr einfühlsam. Ich freue mich schon auf weitere Texte:

Im Anschluß gab sich der Featured Artist nochmals die Ehre. Nochmal volle Punktzahl:

Clara Nielsen, Frau Wortwahl und Bo traten im Stechen nochmals gegeneinander an:

Verdient hätten es eigentlich alle 3. Doch Bos „Jawollo“ wurde einfach derart perfekt vorgetragen, da war schon vor der Klatschabstimmung klar, er würde das Rennen machen.
Wie sich das so gehört, gab sich Lars Ruppel als featured Artist noch mal die Ehre und zeigte auch beim 3. Mal eindrucksvolle seine Klasse:

Immer noch nicht genug Fotos ? Ok, dann gibt es hier das volle Programm. 72 Fotos vom gestrigen Abend als Flickr-Dia-Show 🙂
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Bamberger Fotokrimskrams
Ich hatte ja im letzten Artikel erwähnt, dass die Bamberg Fototour mehr eine „Erkläbär-und-gut-Unterhalt-Tour“ würde. Trotzdem sind ein paar Fotos entstanden aus der mehr als sehenswerten sympathischen tollen Stadt Bamberg. Wenn auch bestimmt nicht die typischen Bamberg Fotos.
Ich versuche ja immer stürzende Linien zu vermeiden. Immer gelingt das nicht, und gelegentlich wirken gerade diese stürzenden Linien irgendwie passend:

Wer jetzt gerne mehr Bilder von Bamberg sehen möchte, den verweise ich hier einfach mal auf mein Flickr-Album vom Februar 2008, damals noch mit der guten alten 30D 🙂
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Vollgas Wochenende
Sonst dient mir ja meist der Sonntag Abend um mich den die Tage zuvor geknipsten RAW-Bildern zu widmen. Diesen Sonntag stand nach dem Tiergartenbesuch gleich Poetryslam in der Kofferfabrik auf dem Programm. Echt zu schade, dass so ein Tag nur 24 Stunden hat, und vor allem noch viel mehr schade, dass mein Arbeitstag um 7 Uhr beginnt. Meines wichtigsten Mediums, des Bilder, beraubt bleibt mir daher nur Buchstaben um diesen Beitrag zu füllen.
Freitag gab es dann doch noch Herrn Bond. Wäre ja auch ein Schade, schliesslich habe ich alle Bonds seit in tödlicher Mission im Kino gesehen.
Langsam habe ich mich an Herrn Craig gewöhnt und ihn als Bond akzeptiert. Ich ertappe mich dabei wie mir jeder Kratzer und jede Delle die seinem Dienstfahrzeug in der Eröffnungsszene zugefügt wird weh tot. Und das obwohl ich mir doch sonst eher weniger aus Autos mache. Die Kamerafahrten sind wild, Bond ist cool wie immer. Die Story knüpft nahtlos da an wo der letzte Bond endete.
Doch das Bondgefühl fehlt. Der Film hat Durchhänger. Das große fehlt irgendwie. Dieses die Welt geht unter wenn James Bond nicht ganz schnell was tut. Gut, die Story ist sehr aktuell, aber für mich ist es kein Bond. Es fehlt etwas. Vielleicht ist das auch gut so ? Ich bin mir nicht sicher… Mal sehen wie sich der nächste Bond entwickelt. Ansehen werde ich ihn mir natürlich trotzdem.
Und schon war es Samstag. Endlich der besprochene Fototermin mit einer ganz lieben Freundin. Nein, nicht sie war das Modell, vielmehr waren wir beide Fotografen. Doch fotografiert wurde gar nicht viel. Viel mehr erklärt. Mir hat es eine Menge Spaß gemacht bereitwillig jede Frage zu beantworten. Und wie das so ist im Winter bei ~ -10°, es ist verdammt kalt und das Licht hält sich auch nicht ewig. So wurde der zweite Teil dann in Bambergs schöner Altstadt bei Speis und Trank und vielen guten Gesprächen verbracht
Rums schon ist es Sonntag. Den Nürnberger Tiergarten an einem Sonntag zu besuchen grenzt sonst an Folter. Doch dieser Sonntag stellt zum Glück eine Ausnahme da. Vermutlicht war Schlittenfahren, Skilaufen oder Rodeln doch die für die Massen interessantere Alternative. Gut für Herr und Frau Crosa die somit einen wirklich schönen, leeren Nachmittag im Zoo verbringen konnten.
Statt mich gleich den Fotos zu widmen stand dann noch ein abschliessendes Wochenendevent auf dem Programm. PoetrySlam in der Kofferfabrik in Fürth, ein mehr als gelungener Abschluss eines viel zu kurzem, aber sehr schönen Wochenendes…
Ausführliche bebilderte Berichte vom Zoo und vom Slam folgen spätestens morgen. Aber ganz ohne Foto möchte ich hier doch nicht schliessen. Daher noch 3 Test-Fotos vom Freitag Nachmittag mit dem neuen EF 100 2.0 Objektiv:(alle bei Offenblende 2.0)






















