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089 the Number of the Beast
Es gibt so Tage, die haben es einfach in sich. Um 8.30 ein kurzer Stromausfall quer durch Nürnberg. Vermeintlich keine größeren Schäden im 1. und 2. Stock. Doch leider fast ein Totalausfall im Lager. Nach der Aktion Kabeltrommel und dem Verlängerungsdosen-Mikado hatte ich vermutlich mehr Dreckpartikel an meinen Händen als alle Teilnehmer des Dschungelcamps nach all Ihren Ekelprüfungen zusammen.
Wenn dann noch beide Listendrucker sich fast Zeitgleich mit Fehler 089 verabschieden, dann ist der Tag echt dein Freund. Aber wer auch immer am Steuerrad unseres Schicksals zuständig ist, er trägt eine gute Portion Ironie mit sich rum, denn den Song den er mir zum Abreagieren übers Radio zuspielte lautete:
The Number of the Beast, und das passte einerseits vortrefflich auf die nervtötende Fehlermeldung 089 meiner beiden Drucker, und gab mir genau die musikalische Abreagierungsnummer an die Hand nach welchem ich meinen Radio gerade flehend anbettelte. Es wurde also etwas lauter in meinem kleinen Auto 🙂
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Allmächd
Was würde ich nur ohne meine fleissigen Kommentatoren anstellen:
„Übrigens, hast den Artikel in der NN über Dich und Deinen Blog heute gesehen?“
hat mich die Thea gefragt. Nö, hab ich natürlich nicht gesehen. Und passend zu der Rubrik Allmächd (fränkischer Ausdruck für : Allmächtiger! Ausruf des Erstaunens) im Lokalteil der NN hab ich dann tatsächlich diesen Artikel gefunden:

Ja, Allmächd hab ich mir gedacht, das muss ein Druckfehler sein, doch den Beitrag über Atzenhof und das Liebesbekenntnis zu Fürth stammt von mir.
Ich bin begeistert 🙂
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offline
So ein webbasierender Feedreader ist eine tolle Sache. Egal auf welchem Rechner oder in welchem Büro auch immer, allzeit alle Feeds dabei. Allzeit ? Hm. Leider doch nicht allzeit. Heute Morgen gab es ein Update und aktuell ist Netvibes nicht erreichbar.
Jetzt muss ich doch glatt mal in meinen Bookmarks nachgucken, da müssten zumindest die üblichen Verdächtigen noch als Bookmarks liegen. Sobald das Ding wieder online ist werd ich mal den ….
Edit:
Alles ist wieder gut, schneller als ich fertigschreiben konnte war Netvibes wieder online 🙂 -
Auftragsarbeit
Auf besonderen Wunsch hier noch ein paar Kirschblütenfotos. Leider hatte die Sonne gestern andere Pläne, daher geblitztdingst. ich hoffe die Auftraggeberin ist trotzdem erfreut 😉
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Wechselgeld
Onkel Crosa ist mit knurrendem Magen unterwegs. Parkplatz zum Glück kein Problem, den edlen Wagen gut verwahrt wissend, hungrig die Metzgerei geentert. Glück gehabt, nur eine Kundin vor mir, und die ist bereits am Zahlen.
Ich schätze sie mal auf Anfang bis Mitte 50. Blonde hochtupierte Haare, Wilde Brille mit extrem breiten, doppelläufigen Bügeln, sehr gepflegt, schon fast zu gepflegt, leichter Hang dazu sich jünger zu trimmen als sie eigentlich ist. Die Freundlichkeit wirkt sehr aufgesetzt, scheint schon fast an Überheblichkeit zu grenzen.
Voller Stolz schüttet Sie den Inhalt ihres Geldbeutels in die hohle Hand. Eine wahre Flut von KupferCentstücken, auch einigen Euros hält sie wie einen Schatz in ihrer zur Kuhle geformten Hand. Der genaue Betrag ist mir entfallen, definitiv ein sehr krummer Betrag. Der ungerade Geldbetrag scheint sie gerad zu zu animieren das Geld im Zeitlupentempo ab zu zählen. Geldstück für Geldstück wandert in die hingehaltene Hand der Fleischfachverkäuferin. Nein, es wird nicht in der Hand vorgezählt, nein, nein, weiter wandert ein Centstück nach dem anderen in die Hand der Angestellten.
Als würde sie ein vorher mühsam einstudiertes Bühnenstück ruiniert abspielen lässt sich die herausgeputzte Erbsenzählerin nicht davon abhalten mit gerade diebischer Freude ein weiteres 2 Centstück in die schon langsam schwer am Arm hängende Hand der Verkäuferin wandern.
Ich gehe in mich und überlege ob mir der immerhin schon fast 3 stündige Nahrungsentzug bereits Halluzinogene Streiche spielt und ich die schier endlose Szene nur träume. Doch der mehr als genervte Augenaufschlag der Verkäuferin zwischen zwei einzelnen übergebenen Centstücken lässt mich die Wahrheit erkennen.
Und dann ist es auch schon geschafft. 2 gefühlte Stunden später verschwindet die mächtige Münzensammlung wieder im Geldbeutel der Kundin und ich bin endlich an der Reihe.
8.04 EUR kosten meine 9 fränkischen kulinarischen Spezialitäten.(besser bekannt als Broadwürschd) Ich greife in meine Tasche, sichte mein Kleingeld und entscheide mich sofort dazu den Geldbeutel zu zücken um mit einem 10er zu bezahlen. Die junge sehr nette Verkäuferin grinst mich an und sagt voller Überzeugung mit einem gewinnenden Lächeln:
„Stimmt so“ und ein 2 Euro Stück fällt in meine aufgehaltene Hand….



