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Spongebob meets Pavian
Unglaubliches trug sich heute im Paviangehege im Nürnberger Tiergarten zu. Völlig erstaunt bog ich um die Ecke und wunderte mich über die Menschenansammlung am Paviangehege. Schnell wurde mir klar das dieser dusselige Schwammkopf Schuld war:
Ein Kind hatte den Luftbalon offenbar verloren, und dank ungünstiger Winde sorgte er für eine Begegnung der besonderen Art:
Auch im ersten Paviangehege gab es den seltenen Mützenpavian zu sehen:
Während im unteren Bereich die jungen Zuschauher dem Spongebob-fight folgten, gab es für die etwas älteren Semester Life-poppen:
Da wirkten die Totenkopfäffchen und Erdmänchen schon fast langweilig:
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Nature at its best
Eisbären-content OHNE knut. Ich hatte heute im Zoo ziemliches Glück. Meistens laufen die Eisbären nur gelangweilt von links nach rechts. Heute gab es eine gute Show und ich hatte den richtigen Platz:
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4 ringe machen noch lange keinen stern
Gestern durfte ich berufsbedingt mal wieder in den täglichen Autobahnwahn auf der A9 Nürnberg Richtung München reinschnuppern. Die Hinfahrt (so gegen kurz nach 8) lief völlig problemlos. Doch auf dem Heimweg gegen halb 4 war es dann wieder soweit.
Ich linke Spur, so 180 km/h ungefähr, vor mir gut was los auf der linken Spur, zumindest das mindestmass an Abstand hab ich versucht einzuhalten. Von zähflüssigem Verkehr bei 180 km/h zu sprechen klingt blöd, aber es war gut was los auf der linken Spur. Dann kam ER. Der Held mit den 4 Ringen im riesigen Kühlergrill. Der Herr Geschäftsmann Modell ich habe die Linke Spur gleich mitgekauft. Als er verzweifelt versuchte in meinem Kofferraum zu parken hab ich lustige „willst-du-über-mich-rüber-fahren“ Handbewegungen nach hinten gemacht.
Das hat ihn dann so richtig zur Weißglut gebracht. Er ist förmlich explodiert in seinem A8 mit poliertem Monsterkühlergrill. Offenbar war ein Verkaufsargument des Autohauses das sofort die verlassen der Linken Spur von vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern. Der Gag an der ganzen Sache, vor mir in etwas 10 bis 20 weitere Fahrzeuge in der selben Geschwindigkeit, so wie das nun mal ist, auf der A9 kurz nach Ingolstadt Richtung Nürnberg, Nachmittags um halb 4.
Angestachelt durch meine Spring-doch-über-mich-Gesten kochte dem Herren offenbar das Arschwasser. Er zog im 90° Winkel auf die ganz rechte Spur, fuhr ungefähr auf gleiche Höhe mit meinem Ford Focus Kombi und gestikulierte mit hochrotem Kopf. Ich grinste ihn an und machte mit der rechten Hand ich-fotografiere-dich-gerade Gesten. Er sah gerade so aus als würde ihm Rauch aus den Ohren kommen.
Langsam machte ich mir doch sorgen um meine Sicherheit und dachte mir, über so Spinnern wie dir steh ich doch locker drüber und hab ihm Platz gemacht.
Mein Fazit nach der Heimreise ? Tempo 130 auf der Autobahn würde uns allen ziemlich gut tun. Vor allem solchen Spinnern wie dem minderbemittelten Geschäftsmann in seiner mein-penis-ist-zu-klein-aber-ich-muss-das-mit-so-einer-protz-karre-kompensieren Karre. In Holland und in teilen Frankreichs klappt das absolut prima. Auf der linken Spur wird 140 gefahren, in der Mitte 120 und rechts 100. Wechselt jemand die Spur, artet das in keiner Bremsorgie mit Adrenalinschub aus.
Man kommt wesentlich entspannter an. Aber in Deutschland im Autolobbyland ? Niemals nie. Ich bin jedenfalls gerne wieder in meinen kleinen Kampfzwerg eingestiegen und entspannt mit ~100 km/h nach Hause gecruised 🙂
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Neben die Schienen legen
Nein, keine Angst, nicht ich, vielmehr die Canon, heute auf dem Nachhause Weg von einer geschäftlichen Tour Richtung Augsburg. Natürlich 5x geguckt ob nicht ein Zug kommt. Weniger wegen mir, mehr wegen der Kamera 🙂
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Ostermontag, letzter Teil
Auf dem Rückweg war doch noch erstaunlich viel vom Tag übrig, das Wetter zeigte sich von der besten Seite, Accu noch nicht leer, Speicherkarte ebenso wenig. Nur der Bauch, der knurrte. Es blieb uns jedoch erstmal vergönnt in Kulmbach ein gelbes M zu finden.
Also doch erst Kultur, den Berg hoch zur Plassenburg. Oben am Berg angekommen wurde der Hunger unerträglich und die Burgschänke zog uns magisch an:
Ich hab mich für etwas ganz ungewöhnliches, aber leckeres entschieden. Laut Karte Henkersmahlzeit. In Scheiben genschnittene, angebratene fränkische Klösse mit Speck und Eiern. Seeeehr lecker.
Vor lauter Hunger hatte ich allersings völlig vergessen die Burg im Gesamten zu foten. Daher nur ein paar Teileinblicke inkl. Burgbrunnen:
Nicht zu vergessen natürlich der Ausblick auf die Kulmbacher Innenstadt:



















