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McBook Pro – Boost
Das Ding mit einer SSD-Platte im McBook spukt mir schon seit locker einem Jahr oder länger im Kopf herum. Keine Ahnung warum es jetzt so lange gedauert hat bis ich den Schritt endlich gewagt habe. Lag es an den Preisen, an den vorbehalten hinsichtlich Lebensdauer ?
Egal, Samstag Vormittag klingelte es an der Tür und die Samsung MZ-75E250B/EU EVO 850 interne SSD 250GB (6,4 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz
wurde angeliefert.
Natürlich wurde vorher eine komplette Datensicherung gemacht. Dank Time-Mashine passiert das je eh das ein oder andere Mal (anders als bei Windows früher ;))
Vor der Installation habe ich einen 8gig Speicherstick bootfähig gemacht und die aktuelle OS X Installationsdatei darauf kopiert. Das sollte aber mehr oder weniger für den Popo gewesen sein, dazu aber später mehr.
Der Einbau ist wirklich sehr, sehr einfach. Macbook mit der Unterseite nach oben auf den Tisch gelegt, alle Schrauben raus und ab mit dem Deckel:
wichtig ist nur die kleine schwarze Abdeckung zwischen Festplatte und DVD-Rom-Laufwerk zu entfernen, sonst lässt sich die 3,5 Zoll Festplatte nicht entfernen:
Das aufgesteckte Sata-Flachbandkabel lässt sich problemlos entfernen.
Als nächstes die neue Platte auspacken:
An der alten Platte sind 4 kleine „Montagenocken“ verschraubt. Leider mit Schrauben mit einem extrem kleinen Torx-Kopf für den ich leider kein passendes Werkzeug habe. Mit einer kleinen Flachzange konnte ich sie aber soweit lösen bis ich mit einem kleinen Schlitzschraubendreher die Nocken entfernen konnte:
Die 4 Montagenocken in die neue Platte schrauben, Flachbandkabel anstecken und wieder ins Gehäuse anlegen. Die schwarze Abdeckung wieder zwischen SSD-Platte und DVD-ROM-Laufwerk schrauben und schon sind wir fertig.
Gehäuse wieder zuschrauben, USB-Stick anschließen, MacBook anschalten und die ALT-Taste gedrückt halten.
Ich konnte zwar OS X installieren auswählen, aber immer nach dem Kopieren sagte mir der Installationsassistent mein McBook würde in einer Sekunde neu starten. Das tat es aber nicht. Gut, die neue Platte muss natürlich auch formatiert (beim Mac heisst das Löschen….) werden. Das geht sehr einfach mit dem Festplattendienstprogramm im Installationsassistent.
Mein Problem bestand aber weiter. Nach dem Kopieren der Dateien die Meldung „McBook wird in einer Sekunde neu gestartet“ und nichts ging weiter.
Zurückspielen mit TimeMaschine ging auch nicht, die Datensicherung war leider etwas größer als die neue Platte (alte 3,5 Platte hat 500gig, die neue SSD 256).
Nach etlichen Versuchen dann auf die harte Tour. Stick raus, Book neu starten, CMD und R gedrückt halten. Damit wird die OX X Wiederherstellung gestartet. Es wird also das beim Kauf vorinstallierte OS X (in meinem Fall MountanLion) aus dem Internet geladen und installiert. Das lief dann sauber durch und ich hatte den jungfräulichen Zustand von 2012, allerdings mit SSD !
Die Geschwindigkeit war schon mal überragend 😉 Jetzt schnell noch das aktuelle OS X aufgespielt und ich war glücklich.
Ich muss dazu sagen, ich benötige eigentlich nur i-Tunes, Adobe Lightroom und einen Browser. Damit komme ich zu über 90% klar. (Gut, Pixelnator werde ich noch nach installieren…) Lightroom war schnell installiert und von der Time-Mashine-Sicherung konnte ich den alten „Katalog“ in Lightroom kopieren.
Jetzt denke ich noch darüber nach das DVD-Rom durch meine jetzt übrige 500 Gig Platte zu ersetzen:
Bei dem Kit ist ein Gehäuse mit USB-Anschluss für das DVD-Rom Laufwerk dabei, die wenigen Male wenn es benötigt wird könnte ich es also anstöpseln.
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Atmos-Mars
Kino ist bislang einer der wenigen Orte an die der kleine Herr Crosa nicht mitgeht. Entsprechend selten ist die Kino-Häufigkeit inzwischen geworden.
Der ein oder andere Film schafft es dann aber doch ohne Junior los zu ziehen. Deluxe und Atmos-Kino war für mich bisher eher Marketing-Geschätz als denn selbst erlebte Kinoerfahrung.
Freitag Abend wurde dann zumindest das Thema ATMOS-Dolby-Kino selbst erlebt. Der Marsianer stand für mich schon lange auf der „Den-muss-ich-unbedingt-im-Kino-sehen-Liste“. Sehr gespannt war ich natürlich auf den Sound. Ein Lovechair ziemlich in der Mitte des Kinos sollte für besten Sound für Herrn und Frau Crosa sorgen. Als der ATMOS-DOLBY-Trailer meine Ohren beschallte hatte ich wirklich Gänsehaut. Respekt, ATMOS ist wirklich genial.
Doch nun zum Film. Gut, die Handlung war ja hinlänglich bekannt. Astronaut wird auf dem Mars vergessen und muss auf sich alleine in lebensfeindlicher Umgebung bis zur Rettung ausharren.
Was ich erwartete ? Sicher keinen super-duper-Action Kracher. Nein, eher monumentale Bilder von der Oberfläche des roten Planeten und eine spannende Geschichte rund um das Alleinsein.
Mit den Monumentalen Bildern wurde ich nicht enttäuscht, wirklich allererste Sahne. Als spielte der Film wirklich auf dem Mars. Was mir aber etwas fehlte war die Verzweiflung des auf dem Mars zurückgelassenen Hauptdarsteller. Egal wie sehr ihn der Mars auch fickte, er nahm alles gelassen und machte einfach weiter.
Klar, es mag solche Menschen geben, hier ging es aber schon fast in Richtung MacGuyver. Das hat mir in Moon deutlich besser gefallen.
Trotzdem funktioniert der Film wirklich gut. MIR wurde es nie zu langatmig, eher im Gegenteil, der Film muss/soll ja die lange Zeitspanne auf dem Mars auch transportieren. Sehr viel Hollywood war natürlich auch dabei. Ich bin jetzt nicht so der Astrophysiker, aber einiges erschien mir doch mehr als abenteuerlich.
Der Film bot natürlich etwas weniger epische Handlung als Interstellar, gefiel mir aber deutlich besser als Gravity
Auf jeden Fall ein Film der fürs Kino gemacht ist. Ich bin mir sicher, auf dem heimischen TV wirkt das ganze einfach eine Nummer zu klein. Ich würde jetzt 7 von 10 Punkten geben und bin trotzdem froh die mit Parkhaus, vorher essen und Popcron inzwischen nicht unerhebliche finanzielle Aufwendung getätigt zu haben.
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Mein Schaaaaaatz
Vor in etwa 30 Jahren war das gleich folgende Sammelsurium von 3 3/4 Inch Star Wars Spielsachen der größte Schatz den ich besessen habe 🙂
Ich wäre mehr als froh, hätte ich die Sachen etliche Jahre später nicht weggegeben… 🙁
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Sachen von Morgen
Der Besuch im Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Erlangen zählt für mich alle 2 Jahre zu den Highlights der Veranstaltung. Das ganze erinnert mich immer ein bisschen an die fiktive Firma
BostonMassive Dynamics aus der TV-Serie Fringe. Dort gibt es ebenfalls Dinge zu sehen die erst in der Zukunft erhältlich sein werden.Neben einer mit Drucksensoren ausgestattenten Socke:
gab es einen winzigen Würfel zu sehen der über Kilometer hinweg Daten senden kann. Es sind zwar nur wenige Bytes, aber zum übermitteln von Stromzählerdaten reicht es völlig aus. Lebensdauer 5-10 Jahre, allerdings ist das Problem eher die Energiezelle als das Bauteil, hinsichtlich der Lebensdauer:
Die Datenübertragung über UMTS Netze für das Internet der Dinge lief noch über das Fraunhofer eigene UMTS-Netz, in Zukunft könnte aber mein Kühlschrank mir direkt den Einkaufszettel übermitteln:
Das nächste Stück Technik macht mir eher Angst:
Eine Software hinter einer Kamera erkennt grob das Alter, das Geschlecht und die Stimmung der aufgenommenen Person. Hier sehe ich leider großes Mißbrauchspotential, auch wenn mir versichert wurde das wäre nicht so.
Pünktlich zum Anschnitt der Torte zum 30 jährigen Jubiläum waren wir im Hauptsaal 🙂
Die Veranstaltung war wie immer sehr gut besucht:
Leider standen am neuen Sourround-System für Autos zu viele Menschen an, so gibt es nur einen Blick von aussen:
Viel zu schnell war der Besuch dann auch schon wieder zu Ende:
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Das erste Mal
So als Papa ist es schon etwas besonderes mit dem Hr Junior Dinge das erste Mal zu tun. Letztes Wochenende war wieder so ein Moment. Das erste Mal Plätzchen backen. Da war er wirklich begeistert, der kleine Mann. Schon beim Teig rühren war er ganz vorne dran:
Das Teig ausrollen hat ihm wohl am meisten Spaß gemacht (die Bilder gibt es aber nicht zu sehen, da ist sein Gesicht zu sehen ;)) aber auch beim Ausstechen war die Begeisterung nach voll da:
Beim Dekorieren wanderte ein nicht unerheblicher Anteil des Dekomaterials gleich in seinem Mund:
Das Ergebnis (hier ein kleiner Teil davon) überzeugte aber alle Beteiligten:

















