• technisches

    Über 7 Fenster musst du gehen

    Win3.11 war der Einstieg, da möchte man heute gar nicht mehr darüber nachdenken. Welch Offenbarung war da Windows95, als die Stones mit Start me up die Werbetrommel rührten. 98 war dann ein Schritt in die richtige Richtung und blieb mir lange Jahre erhalten. Kein Wunder, Windows ME war ja wirklich eine Krankheit. Windows2000 war klasse im Büro, die Multimediafähigkeiten waren für den Privateinsatz anfangs aber eher bescheiden.

    Und dann kam XP und Windows wurde erwachsen. Es schien wirklich erstmal alles gut. Und dann kam dieser Zustand. Tut mir leid, es mag wohl einige Fans geben, aber VISTA war für mich der Grund WINDOWS zukünftig den Rücken zu kehren. Und ich stand auch nicht ganz alleine da. Klar, über Elektronikfachmärkte wurden jede Menge Lizenzen verkauft. Auch im Firmenumfeld wurden viele Vista-Lizenzen zu den Verkaufszahlen addiert. Doch tatsächlich wurde hier fast immer vom der Möglichkeit des XP-Downgrades gebrauch gemacht.

    Ich hatte den Apple schon fest auf dem Wunschzettel, den leider wird es nichts mit iTunes und LIGHTROOM unter Linux. (VM-Ware war auch keine Lösung, bei so vielen USB Laufwerken…)

    Meine Lust auf Windows7 war dann auch so gut wie gar nicht vorhanden, ich lies die Downloadmöglichkeit der RC 7 Version verstreichen. Doch am Samstag im Buchladen sah ich dann dieses Buch und wurde fast schwach. Eine RC7 DVD klebte im Umschlag. Gekauft habe ich es jedoch nicht. Vorerst nicht. Als Frau Crosa dann bei Amazon bestellte, hab ich das Buch mit an die Bestellung geklammert und Gestern Abend hab ich es dann getan:

    win7

    Und ich muss sagen, WOW. Hausaufgaben gemacht und ich frage mich warum nicht gleich so ? Was für ein Glück, dass ASUS mit dem EeePC einen neuen Trend los getretten hatte. VISTA war natürlich zu schwer und zu fett für den Einsatz auf Netbooks. Microsoft war also gezwungen den Lebenszyklus von XP zu verlängern. Die zahllosen Firmenkunden die nicht auf Vista setzen wollten taten natürlich ihr übriges.

    Und so zeigte der Kunde dem Monopolisten was er möchte und er wurde erhört. Natürlich ist es noch zu früh für eine abschliessende Bewertung aber ich bin erstmal restlos begeistert. Auf meinem betagten Athlon x2 64/3800 mit nur 1,5 Gig RAM und meiner GT 6600 läuft Win7 gefühlt schneller als XP (kann natürlich auch an der Neuinstallation liegen ;)) vor allem iTunes zeigte sich deutlich spritziger. Der gestrige Abend war viel zu kurz um alle Neuerungen zu entdecken. Mein Highlight sind auf jeden Fall die Bibliotheken, in denen Ordner, die physikalisch an verschiedenen Orten liegen in einem oder mehreren „virtuellen“ Ordner/n angelegt werden können ohne die entsprechenden Dateien kopieren zu müssen.

    Anders als Vista dürfte Win7 ein ziemlicher Renner werden….

  • erlebtes,  Kamerastuff,  technisches

    Perspektive

    Die Wirkung eines Bildes hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Doch immer wieder wird vergessen, das einer der Hauptkritikpunkte bei der Betrachtung eines Bildes nicht unbedingt der Schärfegrad, die gewählte Blende, die Art der Kamera oder das Licht ist. Nein, ich bin fest überzeugt, das Killerkriterium ist die Perspektive, bzw. die Wahl des Aufnahmestandortes.

    Eine ganz wichtige Regel, die gerade in Zeiten kostengünstiger und leistungsstarker Zoom-Objekte gerne vergessen wird, ist sich immer auf Augenhöhe mit dem zu fotografierenden Objekt zu begeben. Wie oft beobachte ich „Fotografen“ die gelangweilt im stehen das Objekt heranzoomen statt wenigstens in die Hocke zu gehen. Klar, nicht immer lässt es die Witterung zu sich auf den Boden zu legen.

    Gerade bei Blumen und Tieren halte ich es aber für unabdingbar. Auch wenn die folgenden Fotos jetzt nicht gerade aussergewöhnlich tolle sind, passen sie doch ganz gut, weil sie eben jeweils 2 sehr unterschiedliche Bildwirkungen demonstrieren, bei denen es keine Rolle spielt, ob Kleinbild, Crop, Blendenwahl, Lichteinfach ect.

    Das erste Bild: Frau Crosa, mittleres AF-Feld im Fürther Stadtwald:

    IMG_6265

    Jetzt genau das selbe Bild, allerdings mit einer völlig anderen Aussage. Alle Kameraeinstellungen sind gleich, nur der Bildausschnitt ist völlig anders gewählt:

    IMG_6266

    Aber jetzt ist die Aussage eine ganz andere: Frau Crosa im Fürther Stadtwald, ein sehr weitläufiger Wald mit altem Baumbestand der sehr hoch gewachsen ist. (Immer noch kein Brüller-Bild, aber man erkennt deutlich den Unterschied)

    Das nächste Bild zeigt was jeder Fotograf weiß. Es gibt keine Regeln ! Wie ? Warum das jetzt ? Oben war doch zu lesen, immer auf Augenhöhe mit dem Objekt:

    IMG_6268

    klappt in dem obigen Fall aber eher so lala. Gut, weit aus besser als schräg von oben herangezoomt, dann würde dieser kleine Baum völlig untergehen. Tatsächlich geht es in dem Fall aber viel besser. Der Blick direkt von Oben auf den kleinen Baum.

    In der Umsetzung alles andere als Einfach, ich hatte nur 70-200 2.8 am Mann, und da habe ich eine Nahstellgrenze von über einem Meter. Also Kamera über meinen Kopf gehalten und „Blind“ abgedrückt. Somit nicht mittig, aber genau das macht unter Umständen den Reiz aus:

    IMG_6271

    Gerade in der Zeit moderner Spiegelreflexdigitalkamers wird viel zu oft viel zu schnell abgedrückt und vergessen was das Bild überhaupt sagen soll. Bei der täglichen Bilderflut ist es heute schon nicht ganz so einfach einen Betrachter überhaupt dazu zu animieren ein Bild länger als nur einen Sekundenbruchteil anzusehen. Entscheidend dafür sind aber eben ganz banale Dinge, und nicht unbedingt die Sensorgrösse oder der Schärfegrad des Objektivs…..

  • erlebtes,  technisches

    Smartes Basteln Teil2

    Puh, was für eine Drecksarbeit. Freitag Mittag bis 21.30 und Samstag von 12 bis 16.00 Uhr. Gut, ich wusste ja vorher, dass es ein Knochenjob wird, aber Freitag Abend, als ich die erste Tür fertig hatte, ja was soll ich sagen, mir hat es eigentlich schon gelangt. Aber auf einem Bein steht es sich ja schlecht, also musste der Samstag für die Beifahrertür herhalten.

    Von was ich genau spreche ? Vom Smart For2 und der nötigen Dämmung der Tür. Da der Smart aussen ja quasi nur ein Plastikpanel auf dem Stahlrahmen der Tür hat, ist ohne eine Dämmung leider kein vernünftiger Sound möglich.

    Nach diversen Internetrecherchen wurde mir schnell bewusst, Alubutyl ist das Material. Also in den sauren Apfel beissen und 99,- EUR investieren. Das Ergebnis der Plackerei ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wer wirklich ernsthaft Musik im For2 hören will, also im Neuen Model 451 der kommt da wirklich nicht drum herum.

    Natürlich gibt es auch ein paar Bilder der Mamutaktion. Jetzt ist es aber auch gut und das Thema Musik ist erledigt. (Vorerst ^^)

    Hier ist das Panel schon abmontiert und mit Alubutyl beklebt. Der neue Tieftöner sitzt auch schon in der Tür:

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    So sieht die Tür nach entfernen des Panels aus. Der Wetterschutz (die graue Folie) muss nach oben geschoben werden damit die Innenseite ebenfalls mit Alubutyl beklebt werden kann:

    IMG_6213

    Das Alubutyl lässt sich zum Glück mit einer alten Schere ganz gut in handliche Stücke schneiden, die Gefahr sich dabei zu schneiden ist allerdings nicht zu verachten. Noch viel schlimmer sind allerdings diese „V“-förmigen Führungen für die Fensterscheibe, Messerscharf. (Ja, so mancher Tropfen Blut bedeckte die Garage am Freitag Abend, Details will ich aber allen Lesern ersparen, nur soviel: Mit einem eingebundenen Finger lässt es sich nicht unbedingt besser arbeiten…)

    IMG_6215

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    Und zum Schluß noch das 2. Panel von innen mit Alubutyl beklebt:

    IMG_6225

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    Das Einhängen der Panels ist ziemlich einfach WENN man endlich herausgefunden hat wie. Freitag Abend bin ich echt fast verzweifelt. Das Geheimnis ist auf der vorderen Seite, also da wo die Türscharnieren sitzen. Das Panel wird hinten eingefädelt und am vorderen Bereich lässt sich die Führung mit sanftem Druck etwas nach innen drücken und das Panel schnappt ein. Diese Erkenntnis hat aber am Freitag Abend etwas länger gedauert. ^^

  • Makro,  technisches

    Der richtige Moment

    Zur rechten Zeit am rechten Ort, da gehört natürlich auch immer etwas Glück dazu. Ich bin nicht so der stundenlang auf das richtige Licht warten – Typ. Auch wenn das richtige Licht schon immer wichtiger für mich wird. Kamera und Objektive sind einfach gesetzt, besser wird es da nicht mehr (bzw. nicht finanzierbar…)

    Technisch gesehen ist auch alles klar. Bleibt also irgendwann wirklich nur das Licht, welches neben dem Objektiv eigentlich die entscheidende Rolle spielt.

    Nach dem Aufstehen ein flüchtiger Blick auf den Balkon und trotz des noch müden Geistes den Moment erkannt. Ja, so könnte der Morgen öfter mal beginnen:

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    Die Konsequenz wäre eigentlich nur am frühen Morgen und am späten Nachmittag zu fotografieren, aber das lässt sich leider, zumindest für mich, schwer umsetzen…

  • technisches

    Bastelstunde

    So, das sogenannte Soundsystem im 451er Smart For2 geht ja mal gar nicht. Die Concord CA 75.2 Endstufe hat zwar schon ein paar Tag auf dem Buckel, aber für ein 16er 2-Wege ist es gut genug. Zum Glück gibt es im Smart-forum.de etliche Anleitungen die beim Zerlegen helfen:

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    Stromkabel am Mitteltunel entlang, Chinchkabel am Fahrersitz und Lautsprecherkabel mittig unter dem Beifahrersitz. Zieht sich länger als man denkt 😉

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    So, jetzt noch das Chinchkabel am Radio anschliessen und die Tieftönerkabel am Radiostecker abgreifen:

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    Die Hochtöner am Amaturenbrett anbringen und verkabeln + die Frequenzweichen unauffällig verstecken hab ich mir dann für den nächsten Tag aufgehoben….

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