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Kurzfassung letzter Tag in Holland
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Kaleidoskop Philipp Retingshof
So, jetzt stellt euch mal vor Ihr kommt nach Hause. Wie immer schnurstracks zum Briefkasten. 2 Briefe drin. Einer ohne Absender. Eure Adresse handschriftlich geschrieben. Auf der Briefmarke der Stempel Briefzentrum 10. Hm. Na ja, vielleicht was persönliches ? Jedenfalls setzt Ihr euch hin und öffnet den Brief.
In den Kuvert ist ein Photo. Auf der Rückseite ebenfalls Handschriftlich “ für Jörg !“ Jetzt dreht Ihr das Photo um uns seht ein schlechtes Photo vom Blick durch ein Kaleidoskop.

Genau jetzt seit Ihr in der Situation vor der vor 20 Minuten war. Natürlich hab ich mir das Photo genau angesehen. Es hat nicht lange gedauert und ich hab eine Internetseite entdeckt. Ungefähr genauso versteckt das man sie realtiv schnell findet:
www.philippretingshof.deHm. ich dachte an eine originelle Einladung zu einer Feier. Wobei der Bezug zu dem abgebildeten Kaleidoskop-Blick wollte mir so überhaupt nicht einfallen. Die obige URL verweist auf einen Restaurator aus Berlin der von einer seltsamen Geschichte schreibt. Er hätte eine Todesanzeige einer Kundin im Briefkasten gefunden.
Nach dem Stöbern in den Kommentaren der Internetseite hat sich mein Verdacht verhärtet das es sich offenbar um eine Art Medienspiel handelt.
Hier und Hier wird ähnlich gedacht. Der Blog von Philipp Retingshof beginnt im Februar 2006. Die Einträge bis Juli sind in ihrer Anzahl doch sehr spärlich. Ab Juni wird es besser. Die Seiten sehen aus als dienten sie nur dem Zweck der versteckten Anleitung für ein wie auch immer geartetes Medienspiel.
Was auch immer genau dahinter steckt, die Ausführung mit der Karte und dem versteckten Link darauf hat es tatsächlich geschafft den heute Mittag erstandenen DVD-Recorder erstmal in der Ecke liegen zu lassen 😉
Was auch immer dabei raus kommt, die Idee ist genial. Dieses Grübeln, die 1000 Gedanken die einem durch den Kopf schießen wenn man die Internetadresse eintippt um herauszubekommen wer dahinter steckt, Hut ab.
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Knallfrosch
Ein 14-jähriger gefangen im Körper eines 34 jährigen. Manchmal trifft es einfach immer noch zu. So wie eben, oder besser wie eigentlich immer wenn ich im Versand bin. Dann lauf ich an dem großen Karton vorbei. Besagter Karton ist immer mindestens halbvoll mit diesem genialen Verpackungsmaterial

Eine innere Stimme (die des 14-jährigen) befiehlt mir dann so ein Teil in die Hand zu nehmen und es solange zusammen zu drücken bis es laut knallt. Jedes mal überkommt mich dann eine schwer zu beschreibende innere Befriedigung. -
John Williams „StarWars“ im Regen
Nein keine sinnflutartigen Regenfälle, zum Glück nur ein beständiges tröpfeln. Umgeben von Regenschirmen, Regencapes oder einfach nur aufgeschnittenen gelben Säcken bietet sich dem interessierten Zuhörer ein völlig anderes Bild als noch vor knapp 2-Wochen bei den Nürnberger Philharmonikern. Positiver Nebeneffekt, etwa die Hälfte der Besucher und somit wesentlich bessere Sicht auf die Bühne. Der versierte Leser ahnt es bereits, es stand wieder mal Klassik im Park auf dem Programm. Aufgrund des schlechteren Wetters allerdings nur geschätzten 20.000 Leuten.

Mir persönlich liegen die streicherlastigeren Symphoniker wesentlich mehr als die Philharmoniker. Mit Carl Orffs Carmina Burana begann das Spektakel dann ganz nach meinem Geschmack. Der mitgebrachte Picknickkorb bestand heute aus selbstgemachtem Zwiebelkuchen und Bratwürsten.
Und dann kam der große Moment: John Williams: StarWars
Seit mich dieses filmische Meisterwerk Ende der 70 für immer geprägt hat löst diese Musik wohlige Schauer in mir aus, die Nackenhärchen stellen sich hoch und es scheint als würde ich abheben ein eine weit entfernte Galaxy.
Was auch immer nach den 20 Minuten Pause kommen würde, mein Highlight ward nicht mehr zu topen.
Und genau so passierte es dann auch. Der Bolero zum ausklingen des schönen Abends war nahe daran, aber doch noch Meilenweit entfernt -
1 Fernseher, 1 Konzern und 4 Preise
Der Fernseher hat am Wochenende seinen Geist aufgegeben. Samstag Abend. Ungefähr 10 Minuten nach Geschäftsschluss. Klar, wann sonst. Gut, Fernsehen kaufen erledigt man sicherlich auch nicht 10 Minuten vor Ladenschluss, aber es war halt wieder mal so passend.
Heute Mittag bin ich beim Einkaufen im Supermarkt eines sehr großen europäischen Konzerns dann über ein Interessantes Angebot gestolpert:

Grundig ST 70-2010 für 279,- EUR. Nach Feierabend dann los zum Elektronikfachmarkt des gleichen Konzerns. Und was erblicke ich dort ? Den selben Fernseher jedoch für 329,- EUR. Auf Nachfragen beim freundlichen Verkäufer wurde mir versichert ich würde den Fernseher natürlich nach Nachfragen beim Supermarktkonzernpartner zum selben Preis erhalten. Nachdem eine Filiale des besagten Supermarktes quasi direkt nebenan war (allerdings nicht die selbe wie heute Mittag) bin ich gleich selbst hingedüst.Der Fernseher war dann in der Ausstellungswand allerdings OHNE Preis. Der Freundliche Verkäufer hat dann nach etwas längerem Suchen rausbekommen das der Fernseher 299,- EUR kostet. Er hatte nur das eine Modell. Das würde er uns aber für 270,- geben da Vorführmodell.Also wieder zurück zum Elektronikfachmarkt. Dann kam die Überraschung: Auch nur noch das eine Modell. Als der Verkäufer den Taschenrechner zuckte entdeckte ich ein paar unschöne Kratzer an der Oberseite und das Preismodell Vorführgerät war gestorben.
Die Uhr zeigte inzwischen 19.45 und ich raste zum Supermarkt in dem ich den Fernseher für 279,- Mittags gesehen hatte. Zum Glück gab es dort noch 2 Modelle. Eines das Ausstellungsstück, das andere originalverpackt.
An der Kasse wollte die freundliche Dame dann 299,- *Lachkrampf bekommen hab* Nach Nachfragen beim Fachverkäufer bekam ich das Gerät aber für 279,- packte das Ding ein und nix wie weg 😉
