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Die Welt zu Gast in Franken…
…beschreibt die Stimmung auf dem Nürnberger Bardentreffen doch recht treffend. Insgesamt 200.000 Besucher wohnten dem Spektakel von Freitag bis Sonntag Nacht bei. Ich selbst konnte meinen Hintern aber erst gestern aufraffen. Nach dem Studieren des Programms stand für mich gestern Garland Jeffreys auf dem Programm. Wem das jetzt nichts sagt, der möge sich doch bitte an die 80´er und seinen Kulthit „Take me to the Matador“ oder „Hail Hail Rock´n Roll erinnern. Doch vor Garland Jeffreys gab es einen kleinen Spaziergang quer durch das Bardentreffen:

Die kleine Tour begann am Trödelmarkt, dort gab es Heini Weniger und Freunde, anschließend dann zur Insel Schütt wo La Kinky Beat das Haus rockten. Die nächste Station war dann St.Katharina die wohl beeindruckenste Kullisse des Festivals. Mit NOX (Gerd Köster & Dirk Raulf) konnte ich allerdings so rein gar nix anfangen.Gegen 21.00 war es dann soweit. Garland Jeffreys stand am Lorenzer Platz auf der Bühne. Ich glaube der Mann ist wie ein guter Wein, er reift immer noch und wird mit jedem Jahr besser. Ich finde es es absolut beeindruckend wenn Leute vor einer für Ihre Verhältnisse doch recht kleinen Kulisse spielen als würden sie den Madison Square garten beschallen. Der Mann hat sein letztes Hemd für uns gegeben.Ich könnte es selbst nicht besser beschreiben als es die Internetseiten des Nürnberger Bardentreffens :
„…Garland Jeffrey kombiniert Rock mit Reggae und Popelementen. Er liebt Folkmusik, Jazz, Balladen, Latin Rhythmen und nichts mehr, als mit all diesen Elementen zu spielen. Aus seinen Texten sprechen Furchtlosigkeit, Lebenslust und der Glaube an die menschlichen Möglichkeiten…“
Nach fast 2 Stunden verließ er dann die Bühne um mit Take me to the Matador und Hail, Hail Rockenroll noch mal Gas zu geben. Ich bin fest entschlossen mir sein Comeback Album „I´m Alive“ zuzulegen.
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mein neues kleines grünes Haustier
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Der ewige Gärtner im Open Air Kino im Nürnberger Burggarten
Den fränkischen Kinosommer gibt es jetzt schon seit einigen Jahren, besucht habe ich ihn jedoch gestern das erste Mal. Als absoluter Kinofan war ich natürlich gespannt wie sich das so an fühlt. Um es in kurzen Worten zu sagen: Es ist toll.
Die Rekordtemperaturen hatten gestern pünktlich zum Filmstart erbarmen, es wurde sozusagen angenehm kühl (immer noch deutlich über 20°) Filmstart, das ist ein lustiger Punkt. Wann fängt der Film an ? Wenn es dunkel genug ist.
Die Atmosphäre im Nürnberger Burggarten ist natürlich klasse:

In der Mitte des Films gibts dann auch eine kleine Pause, dann ist es nämlich Zeit die Filmrolle zu wechseln. Bei diesen angenehmen Temperaturen zieh ich das Open Air Kino ganz klar dem normalen „Klimaanlagenkino“ vor. Wenn ein leichter Windzug durch die Bäume streicht, das hat einfach was.

Und was gab es zu sehen ? Der ewige Gärtner. Wer jetzt an einen langweiligen Film über Gartenarbeit denkt liegt völlig falsch. Das Thema ist eher sehr brisant. Die Rahmenhandlung spielt sich hauptsächlich in Afrika ab wo ein Pharmakonzern illegale Medikamententests an der schwarzen in Armut lebenden Bevölkerung vornimmt. Die Frau des Hauptdarstellers deckt diesen Komplott auf und muss dabei Ihr leben lassen. Unser Held ein eher zurückhaltender leidenschaftlicher Gärtner der bis zum Tod seiner Frau ahnungslos nimmt die Spur auf. Je tiefer er sich in die Materie einarbeitet umso mehr entdeckt er die im bisher verborgenen Seiten und seine Liebe zu seiner toten Frau.Die Story wirkt alles andere als fiktiv und ist mit teilweiser unkonventioneller Handycam, tollen Farbeffekten und überragenden Hauptdarstellen ein absolutes muss.
Der ewige Gärtner bei Filmstarts.de
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29,6° um 6:04 Uhr
29,6° zeigte mein Radiowecker heute morgen um 6:04 Uhr an als mich wecken wollte. „Wecken ?“ Na ja, sagen wir mal er hat mich aus meinem unschönen Kampf mit klebrigen Bettlagen und Schweißpfützen erlöst. Wach war ich eigentlich schon lange.
Heute Nacht werden Balkontür und Fenster aufgerissen, lieber den Lärm ertragen als zu Tode zu schwitzen.
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Üble Jobs bei diesem Wetter
Wer kennt sich nicht, diese Verkleideten goldenen Männer/Frauen die regungslos an öffentlichen Plätzen stehen und wirken als wären sie eine Statue. Irgendwann bewegen sich sich dann kurz und kleine Kinderaugen werden ganz groß.
Vor ihnen steht dann ein Hut und es wird gehofft man findet die Darbietung gut und wirft möglichst viele Münzen in den Hut.
Eigentlich nichts besonderes mehr. Doch bei 33° und diesem superanstrengendem, schwülen Wetter ist das etwas anderes:

(Nach dem Photo bin ich zu Ihr hin, hab Ihr einen Euro in Ihre Büchse geworfen und Ihr gesagt das ich ziemlichen Respekt habe das bei diesen Temperaturen durch zuziehen. Sie ist aufgestanden, hat mich ganz nett angesehen, mir die Hand geschüttelt und Vielen Dank gesagt. Ausser mir hat sich leider niemand für sie interessiert.)
