• erlebtes,  movies/tv/musik

    rotschwarz vers. das perfekte Verbrechen

    Als ich letze Woche für den das perfeke Verbrechen reservierte, hatte ich mich schon gewundert dass ich der erste war und komplett freie Auswahl hatte. Heute wurde mir dann klar warum: Das Pokalfinale. Wie des öfteren so gab es auch heute wieder lecker Admiral House Salad vor dem Film.

    Unglaublich was in Nürnberg los war, ich fühlte mich zurück erinnert an die WM, nur das noch wesentlich mehr Nürnberger auf den Beinen waren. Im Kino Restaurante gab es Live-Fussball auf 3 großen Flatscreens. So hab ich sogar 20 Minuten das Spiels gesehen.

    Gar kein schlechter Tag fürs Kino, nur gut 20 Leute ausser uns in der Vorstellung. Ziemlich zu unrecht, denn es gab endlich mal wieder einen sehr guten Film. Ein Film der von seinen tollen Darstellern, allen voran natürlich Anthony Hopkins. Keine Verfolgungsjagden, keine endlos aufgebauschten Actionszenen, keine unnötigen Klischees, keine lieblos eingebauten Zwangsliebeszenen. Einfach ein spannender gut gemachter Film. Sehr zu empfehlen.

    Der Kinofilm endete Synchron mit dem Sieg des Club und einem plötzlich einsetzenden Platzregen. Schade für die feierenden Fans am Hauptmarkt, vielleicht aber auch ganz gut für die erhitzen Gemüter. Ich freue mich aber trotzdem für den Club, schon mal alleine deshalb weil sie den Bayern mal gezeigt haben, dass es eben auch ohne viele Millionen geht.

  • erlebtes

    Schufterei

    7.00 Uhr klingelt der Wecker. An einen Samstag. Das passiert nicht oft. Nicht mal als die Naturfototage auf dem Ausflugsplan standen. Der heutige Samstag stand ganz unter dem Motto Knochenjob. Das Gartenhaus bei Karin wurde neu gedeckt. Wie auf dem Foto vielleicht zu erkennen, sind die Ziegel schon etwas älter (Ende der 40er Jahre) und leider nicht mehr ganz dich (Die Ziegel !) :

    Gartenhausdachdecken

    Um 7.50 saß ich (zum Glück nicht alleine) dann auf dem Dach und es galt erstmal die 2. Seite von den alten Ziegeln zu befreien. Großkotzig hab ich erstmal auf Handschuhe verzichtet. Als nach 5 Minuten das Blut vom Finger tropfte erkannte ich meinen Irrtum ;). Gar nicht mal unanstrengend, da ja nur auf den Längsbalken wirklich sicherer Halt zu finden ist,

    Gartenhausdachdecken

    und jeweils die darüber liegende Reihe angehoben werden muss um den Ziegel darunter zu entfernen. Das Werfen auf die Behelfsrutsche hatte ich dann schnell raus:

    Gartenhausdachdecken

    Als das Dach dann von den Ziegeln befreit war, hatten die Leute die richtig Ahnung haben auch ziemlich schnell die Folie und die Lattung angebracht. Und jetzt wurde es erst richtig lustig. Es galt 5 Paletten Dachziegel (von der Größe her, die Hälfte einer Europalette, 2 Stockwerke mit Ziegeln) zum Gerüst zu schleifen und hoch zu reichen. Die erste ist locker, die zweite auch. Die dritte geht auch gut. Ab der vierten sind langsam Ermüdungserscheinungen in den Unterarmen zu spüren. Sehr passend war natürlich das Bein und Schultertraining im Studio den Abend zu vor 😉 Die 5. Palette ist dann schon wirklich ziemlich anstengend.

    Gartenhausdachdecken

    Auf dem Foto nicht sooo toll zu erkennen (clicken und dann alle größen Anzeigen hilft etwas), ist meine Kriegsbemahlung im Gesicht:

    Gartenhausdachdecken

    Um 13.30 war der Spuk dann beendet, das Gartenhäuschen strahlt mit neuem Dach:

    Gartenhausdachdecken

    Und der Onkel Crosa ? Tja, der ist platt. Trainiert oder untrainiert, so was schlaucht einfach 😉

  • erlebtes,  Kamerastuff

    Massenveranstaltung Dennenlohe

    Am letzten Sonntag gab es die Urlaubs-Foto-Abschlußveranstaltung im Schlosspark Dennenlohe. Ich hatte natürlich damit gerechnet, den ein oder anderen Besucher dort zu sehen, schließlich zeigte das Thermometer knappe 30°. Doch was uns dort an Menschenmassen erwartete war schon fast unheimlich. Stellenweise erinnerte mich das Ganze an Lemmings auf dem Weg zum nächsten Abgrund, den die schmalen Pfade durch die wunderschöne Gartenanlage können nur hinter einander, nicht nebeneinander passiert werden. Trotz der nervigen Menschenmassen verzauberte mich die traumhaft angelegte, riesige Gartenanlage erneut:

    Schloss Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Schlosspark Dennenlohe

    Aber den Vogel hab ich mal wieder selbst abgeschossen. Kaum angekommen pack ich die Canon aus. Schon beim Kamera aus dem Rucksack nehmen fällt mir das leichte Gewicht auf. Ich ahne bereits den Schlamassel voraus. Und tatsächlich, der Batteriegriffeinschub samt Akku liegt noch in der Küche. Der Ersatzakku im Rucksack nicht geladen, da der Hauptakku ja voll geladen in der Küche auf Einsatz wartet. Fuck. Kalte Panik steigt in mir auf. Doch dann kommt die Rettung. Der Batterieeinsatz für den Notfall, falls der Akku mal leer sein sollte. Das teil ist ein Einsatz für 6 Mignonzellen. 4 Stück davon hatte ich in meinem Blitz im Auto. Und die restlichen kamen von der Gabi,

    Schlosspark Dennenlohe

    die mir ihre Akkus (Mignon) aus ihrer Digicam völlig selbstlos zu Verfügung stelle. Vielen Dank nochmals 🙂 Ich wäre wohl durchgedreht, so ganz ohne CAM in Dennenlohe.

    Schlosspark Dennenlohe

  • erlebtes

    Generation DOOM

    Es gibt so Momente im Leben, die sind wirklich nur für eine ganz bestimmte Gruppen nachvollziehbar. Heute gab es wieder so eine Situation. Bei Karin im Garten wird am WE das Dach des Gartenhauses neu gedeckt. Heute wurden die Dachziegel angeliefert und Ihr Vater kam vorbei um schon mal vorab das Gerüst zusammen zu bauen.

    Das war klasse, ich meine, ich bin schon an tausenden von Baustellen vorbei gefahren, gelaufen, gejoggt, was auch immer. Hatte mir aber nie Gedanken gemacht wie man so ein Gerüst genau aufbaut. Gut, ich schweife ab, also zurück zum Header, zur Generation DOOM.

    Ein Ast ragte genau in die Stelle an der das nächste Teil des Gerüstes stehen sollte. Und dann passierte es. Die Kettensäge wurde angefeuert. Nicht so ein Baumarktteil mit Elektrokabel, nein, so eine richtig klassische Stihl. Und ich musste lachen, dieses leicht dreckige Lachen. Natürlich nicht richtig laut, mehr so in mich hinein. Ich wurde sofort zurück erinnert an DOOM I – III, an Armee der Finsternis, einfach so geil trashig so eine Kettensäge, das Geräusch, unbeschreiblich, das Blatt taucht in den Ast ein, die Späne fliegen nur so umher…

    Ich hoffe zumindest der ein oder andere Leser vermag mein Erlebnis halbwegs verstehen, erklärbar ist es nicht. Vielleicht nur für die Generation DOOM 😉

    Kettensäge

    [Fotolink: Wikipedia.de]

  • erlebtes

    Doppelevent in Audistadt

    Gestern stand endlich wieder ein Konzert auf dem Tagesplan. Zufällig in Ingolstadt. Da konnte ich doch gar nicht anders als ganz spontan den Jay anzurufen und zu fragen ob wir uns nicht vorher auf einen Sprung treffen. Und der Jay ist natürlich gekommen. Und er ist nicht alleine gekommen. Ausser der Dana hatte er noch einen Überraschungsgast im Fond sitzen 🙂

    Ich hab mich echt gefreut auch den Ronnie mal kennen zu lernen. Leider war die Zeit zwecks Konzertbeginn wieder stark begrenzt, aber beim nächsten, dem 3. Versuch wird das bestimmt auch mal abendfüllend klappen:

    Jay Danna Crosa

    Und dann war da natürlich noch Eric Bibb in der Neuen Welt in Ingolstadt. Ein Mann, eine Gitarre und Gänsehaut pur. So sieht ein Musiker aus. Nicht diese von Konzernen gepushten Vollspacken die es immer in diversen Castingshows zu bestaunen gibt. Akkustikblues, das sind verdammt ehrliche Gefühle verpackt in eine Stimme die runter geht wie Öl und die es immer wieder schafft die Seele zu berühren. Ein wirklich toller Abend in einer tollen Location. Bei den sommerlichen Themperaturen und den Ventilatoren kam echtes New Orleans Feeling auf:

    Eric Ribb

    Eric Ribb

    Eric Ribb

    Eric Ribb

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