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Azoren Fauna und Flora
7 Tage waren bereits vergangen, auf dieser Wunderschönen Insel Sao Miguel auf den Azoren. Bereits am Ersten Tag sind wir an diesem wunderschönen Park in Ponte Delgada (Nahe dem Atlantico-Einkaufszentrum) vorbei gelaufen. Aufgehoben haben wir ihn aber bis zum letzten Tag. Im letzten Urlaub auf Teneriffa hatte ich ja das Makro zu Hause gelassen. Dieser schwere Fehler sollte mir nicht noch mal passieren:
Den gleich folgenden kleinen Kumpel hab ich immer wieder quer über die Insel verteilt angetroffen. Weitere Insekten sind mir allerdings nicht unter die Linse gekommen:
Und dann bin ich sogar noch auf dem Boden rumgerobbt 🙂
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Teetime
So, der aktuelle Azoren-Urlaubsbericht liegt langsam in den letzten Zügen, der 6.Tag. Noch hält die Erholung übrigens prima nach, trotz des 5. Arbeitstages fühl ich mich noch absolut relaxt. Doch jetzt zurück auf die Azoren. Unser 6. Tag vor Ort war nicht unbedingt ein Sonnentag. Leichter Sprühregen und bewölkter Himmel. Das klingt jetzt wesentlich negativer als es eigentlich war.
Ich meine wer eine komplett grüne Insel möchte, der muss der Insel ja auch die Bewässerung zu gestehen. Mir ist das jedenfalls wesentlich lieber als Wüstenlandschaft und 24/7 die Sonne auf die Birne geknallt zu bekommen.
Jedenfalls passte der Tag perfekt um uns die Teefabrik Cha Gorreana anzusehen. Tee ? In Europa wird doch gar kein Tee angebaut ? Von wegen. Die Azoren waren laut Reiseführer bis zum zweiten Weltkrieg mit über 50 Teefabriken ein großer Teeexporteur. Leider kam der doofe 2. Weltkrieg dann dazwischen. Die Azoren vom Seeweg abgeschnitten, das konnte natürlich nicht gut gehen. 1 Teefabrik ist übrig geblieben, Cha Gorreana.
Als Teetrinker war ich natürlich schon mehr als gespannt mir das ganze mal live anzusehen:
Natürlich hatte ich keinen hochmodernen, super sterilen Hightechindustriebetrieb erwartet. Eine Art lebendiges, tatsächlich produzierendes Museum hat mich dann aber mehr als angenehm überrascht:
Leider lassen sich die Geräusche und Bewegungen der Maschine nur schwer bis gar nicht auf Sensor bannen, live ein wirklich sehr intensives, schönes Erlebnis….
Handarbeit eben:
Bei der Führung wurde uns erzählt, eine der beiden Damen sitzt seit Ihrem 9 Lebensjahr an diesem Platz und packt den Tee in Teebeutel ab:
Probiert durfte natürlich auch werden:
Überall gab es schöne alte Dinge zu bestaunen 🙂
Nachdem wir etliche Packungen Tee gekauft hatten, mussten wir natürlich unbedingt einen Blick auf die Anbaufläche des Tees, gegenüber der Fabrik werfen:
Auf dem Weg nach Hause sind wir dann an der 2. Teefabrik der Insel Cha Porto Formoso vorbei gefahren und diese ebenfalls besichtigt. Anders als Cha Gorreana wurde diese aber wie alle anderen Fabriken ausser Cha Gorreana im 2. Weltkrieg geschlossen und in den 80er mit Hilfe einiger EU-Zuschüsse wieder eröffnet:
Eingekauft haben wir hier dann ebenfalls. Der Verköstigungsbereich war mehr als ansprechend.
Die Tischdeko natürlich stilecht eine Teefplanze:
Da es auf den Azoren eigentlich gar kein schlechtes Wetter gibt, hatten sich die Wolken und der Sprühlegen schon längst wieder verzogen 😉
Einige weitere Hinweise zum Tee auf den Azoren habe ich hier entdeckt.
Weitere Bilder vom 6. Tag auf den Azoren gibt es natürlich ebenfalls als Flickr-Dia-Show:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621881622522/show/Oder als Einzelbilder:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621881622522/detail/
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Volle Möhre !
Ich muss gestehen, ich war schon nicht ganz unaufgeregt, Fotoshootings sind ja nicht gerade meine Spezialität. Noch dazu galt es bis zu 9 Personen gleichzeitig auf Sensor zu bannen. Doch wenn die Improtheater Gruppe Volle Möhre ! zum Fototermin geladen hat sind alle Zweifel völlig fehl am Platz.
Des Fotografen Traum könnte man die 4 Damen und 5 Herren durchaus bezeichnen. Soviel Ausdruck, Mimik und schauspielerisches Talent vor der Linse geboten zu bekommen ist einfach ein wahre Freude.
Ich hatte die 5D, das 24-70 2.8 L und das 70-200 2.8 L, und meine zwei Blitze, den 430 EX und 430 EZ und die 2 Trigger dabei. Die Belichtungssituation war nicht ganz ohne. Das ganze fand Outdoor in einem Garten unter einer Art Überdachung statt. Hintergrund ein schwarzer Stoff. Leider war das Dach nicht 100% sonnendicht und meine Erfahrungen in dem Bereich auch nicht gerade aussergewöhnlich hoch.
Bei der Qualität der dargebotenen Performance von Volle Möhre spielte das aber eine untergeordnete Rolle, den wer überlegt bei solch großartigen Künstlern noch ob die Belichtung zu 100% in Ordnung ist ?
Volle Möhre ! kann man übrigens auch haben. Egal ob für Betriebs- & Weihnachtsfeiern, auf Geburts- & Jubeltagen, auf Tief- & Hochzeiten oder gar abendfüllend auf einer Bühne nach Wahl. Die 3 Showkonzepte und jede Menge Infos rund um das Bühnenprogramm und die Gruppe selbst gibt es unter:
zu finden.
Mir hast das Shooting mehr als Spaß gemacht und ich hoffe bald wieder einmal Gelegenheit zu bekommen Menschen in Szene setzen zu dürfen. Gelernt habe ich dabei natürlich auch eine Menge. Schön war es, verdammt schön 🙂
Alle best of Fotos ( 56 Stück ) gibt es auch bei Flickr zu betrachten. Wahlweise wieder als Diashow:
Oder als Einzelbilder:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621835153011/detail/
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Schwefelkochen auf den Azoren
Nach einem gewohnt traumhaften Ausblick
ging es am Sonntag (in der Urlaubswoche auf den Azoren vor 2 Wochen) zu dem 3. bisher noch nicht besuchten Kratersee, Lago di Furnas. Dort angekommen gab es erneut Erdspalten mit Schwefel und Blubberwasser zu bestaunen:
Doch fast noch spannender als das sprudelnde Schwefelwasser waren die zahlreichen Schächte in denen die einheimischen Insulaner ihren Eintopf zum garen versenken ließen. Das ganze wurde von einer Art Aufsehen überwacht/verteilt. Das in den Schacht abgelassene Essen wurde dann mit einem Holzdeckel verschlossen und zusätzlich mit Erde eingegraben. Um Verwechslungen zu vermeiden wurde ein kleines Holzschild mit einer Nummer angebracht. Der Besitzer des Topfes bekam dann einen kleinen Zettel mit der selbigen Nummer:
Der Sonntag scheint wohl den Einheimischen vorbehalten zu sein. Neben dem Schacht-Feld gab es ein Restaurant, in dem offenbar in dem Schwefelschacht gegartes Essen serviert wird, allerdings hatte es geschlossen. Bei dem Andrang von einheimischen Essern auch kein Wunder, so ziemlich jeder der Schächte war befüllt, und ständig rückten neue Insulaner mit Töpfen an 🙂
Nach dem Abstecher zum See ging es in den Kurort Furnas. Dort wieder jede Menge Schwefel und Blubberwasser 🙂
Die Säcke auf dem obigen Bild konnte ich zuerst nicht zuordnen, als dann ein Stück weiter der erste Stand mit Maiskolben auftauchte, ging mir ein Licht auf. Die frisch geernteten Maiskolben werden direkt mit den Transportsäcken in das heisse Schwefelwasser geworfen und nach der Garzeit gleich nebenan verkauft. Natürlich konnte ich nicht nein sagen. Der Preis von -,80 Cent zeigte mir wieder einmal, dass der Tourismus zum Glück noch nicht richtig auf der Insel angekommen ist. Der Mais schmeckte sehr, sehr lecker. Schwefel habe ich keinen herausgeschmeckt. Eine ganz leichte würzige Note:
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Am Rande des Bardentreffens
Gab es auch dieses Jahr wieder einiges zu sehen. Leider war der Menschenandrang am Freitag bei allerschönstem Sommerwetter nicht gerade unheftig. Ein freies Schußfeld für die Canon war also oftmals schwierig. Zumindest einige Momentaufnahmen sind aber trotzdem gelungen:
Und mein absoluter Lieblingsbarde, Else Admire war wie gewohnt Nähe Hans Sachs Platz anzutreffen:

Klassische Barden habe ich dieses Jahr ebenfalls entdeckt:
Beim nächsten Bild musste unbedingt die sonnen angestrahlte Fassade mit aufs Bild:

Es gab aber auch Bewohner, die das ganze Spektakel eher kalt gelassen hat:

























































