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Bardentreffen 2009
So, die Arbeitswelt hat mich wieder. Ja, es war hart, um 7 Uhr hier zu sein. Erholt ? Ja, das auf jeden Fall. So gut wie schon lange nicht mehr 🙂 Aber jetzt zurück zum Wochenende. Bardentreffen in Nürnberg, das immer eines der kulturellen Highlights des Jahres.
Freitag war ich auch voll dabei, Samstag nur halb und Sonntag wegen Regen gar nicht. Aber eines nach dem anderen, also zurück zum Freitag Abend. Allerbestes Wetter und schon auf dem Weg zum Hauptmarkt. Der gleich folgende Text beschäftigt sich nur mit den Offiziellen Barden, die kleinen, aber nicht minder feinen Randerscheinungen folgen im nächsten Beitrag.
Am Hauptmarkt angekommen gab es dann 08001. Musikalisch nicht der Überhammer, aber doch interessant. Der Hauptmarkt noch nicht gerammelt voll, und für mich somit eine gute Gelegenheit ganz nah an die Bühne zu kommen:

Weiter ging es dann zum Sebalder Platz, zu Blues Lick. Irgendwo zwischen Spider Murphy und Truckstop Cowboys war mein erster Eindruck. Nicht so ganz unser Fall:
Und dann zurück zum Hauptmarkt, dort war der Mainakt des Freitags bereits zu Gange: Sophie Hunger. Die ersten beiden Lieder klangen etwas nah Leslie Feist, und das war genau unsere Richtung:
Später gab es eher ruhigere Töne, und mein Eindruck deckt sich mit dem der Nürnberger Nachrichten. Ein etwas kleinerer Rahmen als die Centerstage hätte bestimmt besser gepasst. Die Frau kommt aber im Oktober ins E-Werk, ich glaub da werde ich ihr nochmals lauschen 🙂
Dann wieder zurück zum Sebalder Platz, inzwischen spielte dort Susie Boehm, für mich das Highlight des Abends:
Die kleine Tour endete dann am Lorenzer Platz bei Carlos Reisch. Funk der 70er Jahre und Rap von heute, dazu ein Hauch Jazz – fast fertig ist der Musik-Mix von Carlos Reisch, der jungen, aufstrebenden Band aus Nürnberg, steht auf der offiziellen Seite des Bardentreffens. Sehr gut beschrieben 🙂 Fotografisch eine echte Herausforderung. Bühne mit Gegenlicht. Aber ich bin recht zufrieden. Die Bilder sind komplett unbearbeitet und spiegeln sehr gut wieder wie der Abend tatsächlich aussah:
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50.000 am Abend
Es ist immer noch letzter Sonntag, immer noch Luitpoldhain – Klassik Open Air. Langsam setzt die Dunkelheit ein, und 2 Highlights stehen bevor:
Wunderkerzen und Feuerwerk. Zum Thema Feuerwerk sage ich nur eines, mein Freund der Baum. Auch dieses Jahr hatte ich leider wieder einen schönen großen Baum in der Sicht. Dafür aber auch etwas Sicherheitsabstand um mich und die Canon. Gerade in der Dunkelheit hat da jemand schnell das Stativ umgerempelt, bei den Menschenmassen. Aber erst zurück zur langsam einsetzenden Dunkelheit:
Und dann war es wieder soweit, dieser magische Moment, wenn sich geschätzte 40.000 Wunderkerzen erzünden:
Und wenig später dann das Feuerwerk. Letztes Jahr war das Feuerwerk ja eher etwas enttäuschend, vielleicht war das 2 Jahre vorher einfach auch nur zu gut. Dieses Jahr war es ok, auch wenn es mir etwas kurz vorkam. Mein Freund der Baum wie gesagt leider direkt zwischen mir und dem Feuerwerk:
Na ja, ich hab es auch nicht so mit Feuerwerk fotografieren 😉
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50.000 sind zu viele
Egal was hier gestern zu lesen stand gibt es doch noch die ein oder andere Geschichte die nicht auf der Festplatte verstauben darf. Den Feedreader Feedreader sein lassen, reicht ja vielleicht mal für den Anfang. Immerhin ist heute schon Samstag, und das Klassik Open Air am Luitpoldhain ist fast eine Woche alt. Wurde schon vom Bardentreffen überholt, welches gerade seinen Weg in Lightroom findet.
Die Zeiger der Uhr also zurück gedreht auf letzten Sonntag. Traumhaftes Wetter. Jede Menge lecker Sachen eingepackt, Kühlbox, Fototasche, Decken, Kissen praktisch verpackt auf dem kleinen *überlegt* wie nennt man das ? Ich meine so einen zusammenklappbaren kleinen Sackkarren ? Egal, das Ding erleichtert das Schleppen ungemein. Geparkt wieder am großen Möbelhaus, hat sich die letzten Jahre bewährt.
Allerdings war eine Stunde vor Beginn anzukommen wieder einmal reichlich naiv. Die „Hauptwiese“ bis zum letzten Platz voll, und selbst die Nebenwiesen eigentlich fast voll.
Na ja, ist halt so. Ich bin einfach nicht der Typ, der sich Nachmittag schon um 15.00 Uhr um einen guten Platz bemüht. Nach Ende des Feuerwerks hatte der Platz wieder seine Vorteile, eine eher staulose Abfahrt zum Beispiel.
Letztes Jahr bin ich bestimmt 4x mit der Canon los gezogen, dieses Jahr nur 2x, es war einfach brechend voll. 50.000 Menschen, das ja auch nicht gerade wenig:
Wirklich gut fand ich den Rettungsstreifen auf der Hauptwiese, der direkt bis zur Bühne führte. Ich hatte jetzt nicht gerade einen Rettungsauftrag, aber mal schnell zur Bühne vortasten, 3-4 Fotos machen und gleich wieder gehen, das dürfte ja keinen stören 😉
Mehr als imposant auch der Blick von vor der Bühne ins Publikum: (zu sehen ist allerdings nur die „Hauptwiese“)
Ich war dieses Jahre etwas hin und her gerissen. Sicher ein tolle Veranstaltung. Und das ganze auch noch kostenlos. Aber jedes Jahr scheinen es ein paar tausend Menschen mehr zu werden. Für mich eigentlich jetzt schon zu viele.
Seinen echten Zauber hat das Klassik Open Air dann aber erst mit Einbruch der Dunkelheit entfaltet, dazu aber gleich mehr….
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Azoren, Tag 4, Nordeste
Der 4. Urlaubstag war definitiv Pol-Filter Tag. Ein großes Problem bei derartigen Urlaubsreportagen ist ja immer das extrem harte Licht zwischen 11 und 15.00 Uhr. Klar, die Kamera gar nicht erst benutzen wäre eine Möglichkeit. Sicher aber nicht die beste, vor allem bei einem so nervösem Auslösefinger wie dem Meinen 😉
Zeit also den letztes Jahr in Teneriffa gekauften Polfilter auch etwas intensiver zu nutzen. Der Plan ging auf, und das harte Mittagslicht hatte ich damit ganz gut im Griff, auf dem Weg nach Nordeste:
Die kleine tapfere Bergziege hat sich auf aufs Bild geschlichen. Für eigentlich Kategorie A gebucht gar nicht schlecht 😉

Auf dem Weg nach Nordeste sind wir dann irgendwann Richtung Wasser, leider hab ich vergessen wie er kleine aber feine Ort hiess:

Irgendwie lustig fand ich die Kirchen, den egal in welchem Ort sahen die Kirchen immer genau gleich aus:

Nach etlichen Kilometern ein neuer Abstecher Richtung Küste. Ich glaube der Strand lag in der Nähe von MAIA:

Weiter Richtung Nordeste gab es urplötzlich hinter einer Kurve eine DER Touristenattraktionen, hier entdeckten wird dann auch tatsächlich einen ganzen Reisebus. Das ganze war aber nicht weiter schlimm, nach 5 Minuten waren die Touris nämlich wieder unterwegs zur nächsten Attraktion 😉
Dank ISO 50 (i live 5D ;)) und komplett geschlossener Blende + Polfilter konnte ich das Wasser sogar zum etwas langsamer fliesen bringen 😉
Man beachte bitte auf dem nächsten Bild bitte den Größenunterschied Kopf und Hortensienblüte o.O

Auf einem der wunderschönen, zahlreichen Rastplätze gab es dann eine kleine Stärkung, der Weg nach Nordeste zieht sich ziemlich:

Nordeste selber eher wenig spektakulär:

Der Weg zu dem kleinen Leuchtturm mit 25% Steigung und hammerharten Kurven dafür um so mehr:
Auf dem Weg zurück, dann wieder ein Halt an einem der wunderschönen Rastplätze:

Und nach einem wunderschönen Sonnenuntergang:

Dann endlich noch mal was zu futtern


Tag 3 war natürlich wieder mit wesentlich mehr Fotos vollgepackt. Stammleser kennen das Spiel ja schon. Hier der Link für Tag 3 als Flickr-Dia-Show:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621715997177/show/Alternativ die Fotos des 4. Urlaubstages als Einzelbilder zum Anklicken:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621715997177/detail/
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Von Mineralwasserabfüllruinen und schwefeligem Blubberwasser
Klingt doch mal Besser als Azoren Tag3 😉 Unsere Tour am 3. Tag führte zu einer ehemaligen Mineralwasserabfüllanlage die leider vor etlichen Jahren einem Erdrutsch zum Opfer fiel. ( Agua Mineral Carbo-Gasosa das Lombadas sagt der Reiseführer )Lombadas nennt sich der Ort. Die Anfahrt war teilweise recht abenteuerlich. Die Reste der Mineralwasserfabrik gibt es noch zu bestaunen:
Links und rechts der Ruine gibt es zwei Flüsse, der eine sehr Eisenhaltig, daher auch das eher rote Flußbett, und einen weiteren, „normalen“:
Unmittelbar hinter der Ruine fliessen beide zusammen. Voller Tatendrang nahmen wir uns den „nicht-Eisen-haltigen“ vor:
Leider gab es irgendwann keinen richtigen Weg mehr und daher beschlossen wir den noch jungen Tag anders zu nutzen. Ich war schon mehr als gespannt auf die heissen Schwefelquellen, und nach einer weiterhin interessanten Autofahrt kamen wir bei Caldeira Velha an:
Je weiter wir um die Ecke kamen, umso mehr Schwefelgeruch lag mir in der Nase. Die erste unterirdische Quelle hatte auch schon eine ganz unnatürliche Farbe:

Und dann war es soweit Und ich hatte meine erste Blubberpfütze, und es roch als hätte Der Teufel persönlich Schluckauf. Schwefelgeruch bis zum Abwinken:
Für mich eine der interessantesten Erfahrungen in diesem Urlaub, die Einzigartigkeit der Natur so imposant zu geniessen, als wäre ich in einem Film. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde zum Beispiel.
Um die Ecke dann die Touristenattraktion. Im Vergleich zu den Canaren aber trotzdem eher spärlich besucht:

Mich erstaunte die gewaltige Fauna und Flora, hätte ich doch eher gedacht der Schwefelanteil im Wasser wäre nicht gerade Wachstumsbelebend:
Nach ein paar schönen Ausblickspunkten
führte uns unser Weg aber weiter zum Lagoa do Fogo:
Am Auto wurde dann kurz auf Wanderstiefel gewechselt und es ging einen nicht unsteilen kleinen Weg hinunter zum See:
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal eine so angenehme Ruhe verspürt habe. Als würde an diesem See die Zeit stehen bleiben. Genau so sieht Erholung aus 🙂
In den guten 2 Stunden unten am See haben wir 4 Menschen getroffen, an einer der Attraktionen auf der Insel. Einfach schön…
Der Aufstieg zurück zum Auto hatte es dann in sich, aber kein Wenn ohne Aber 😉
Ein paar Hundert Meter um die Ecke gab es dann noch einen sehenswerten Blick über den See:
Am Aussichtspunktparkplatz bekamen wir dann auch noch Gesellschaft. Lange genug um vom 24-70 auf das 70-200 zu wechseln:
Natürlich ist es unmöglich alle Bilder des 3. Tages in diesen Beitrag zu packen. Daher gibt es für interessierte die Möglichkeit alle 111 Fotos als Flickr-Dia-Show zu betrachten:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621824975642/show/
Alternativ natürlich auch das Flickr-Album zum Bilder anclicken:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621824975642/detail/



































































