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Eisbärträume in der Wilhelma
Generell fotografiere ich Tiere mit Abstand am liebsten. Und von allen Zootieren, ist mir der Eisbär der liebst. Mich faszinieren diese Geschöpfe einfach, so mächtig, massiv und doch irgendwie elegant:
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Wilhelma 2
Natürlich gibt es im zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart auch jede Menge Tier zu sehen:
Kaiser Wilhelms Vorfahren scheinen aus Stuttgart zu stammen:
Der kleine Freund war ganz verzückt von meinem Foto und setzte sich prima in Szene:
Ich hätte nicht gedacht, dass trotz des kleinmaschigen Gitters das Foto so eindrucksvoll wirkt:
Den kleinen hätte ich am liebsten eingepackt, der hätte zusammen mit Lisa für jede Menge Spaß im Glas gesorgt:
Eines meiner Highlights war definitiv der Jaguar. Auf dem Foto ist trotz des vermeintlich komplett schwarzen Fells die Zeichnung zu erkennen. Dank der Gitter nicht ganz fototauglich, allerdings dadurch wesentlich besucherfreundlicher:
Das Panzernashorn Jungtier strahle jede Menge lebensfreude aus:
Ein sehr interessantes Tier ist der Fennek. In der Wilhelma trennte mich nur etwas Glas von ihm und ich konnte die Kamera schön auflegen und den Fuchs endlich mal aus der Nähe erwischen:
Sein aussergewöhlich gutes Gehör hatt offenbar meinen Verschluss beim Auslösen gehört, der „ich will in Ruhe pennen, verzieh dich endlich-Blick“ sprach jedenfalls Bände:
Die Okapis standen leider voll im Gegenlich. Da ich diese Tiere absolut faszinierrend finde, gibts das Foto trotzdem :
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Wilhelma oder EF50 1.4 USM rockt
Heute war es endlich soweit, der Wetterbereicht hatte grünes Licht gegeben und der Blick aus dem Fenster hat bestes Wetter bestätigt. Also auf nach Stuttgart, in die Wilhelma. Nach einer kleinen Parkplatzsuchodysee standen wir endlich am Eingang. (Kurze Zwischenbemerkung, für einen Tag in einem Tierpark OHNE kleine Kinder wäre ich glatt bereit 50% Aufpreis hinzu nehmen…)
Gleich am Eingang hab ich zwei junge Kerls ebenfalls mit einer EOS400D bewaffnet gesehen. Beide hatten das Tamron Makro 90mm F2.8 und ich dachte mir, fuck, das könntest jetzt auch gebrauchen. Ich nehm das aber hier und jetzt zurück, nachdem ich die folgenden Bilder (und noch jede Menge weiterer die die nächsten Tage folgen ;)) auf dem PC gesehen habe. Das EF 50 1.4 USM rockt einfach nur die Hüte und die 275 EUR die ich gebraucht dafür bezahlt habe, sind jeden einzelnen Cent wert, diese Linse macht einfach nur Spaß und beweisst eindeutig eine meiner ersten Erkenntnise beim Fotografieren: „Lichtstärke ist durch NICHTS zu ersetzen“
So, genug gequasselt, hier die ersten Bilder gleich nach dem Eingang in den ersten Gewächshäusern der Wilhelma:
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Schmetterling vers. Dampflock Teil II
Gleich im Anschluss an den Schmetterlingspark sind wir noch in das Dampflockmuseum im gleichen Ort (Neuenmarkt) gedüst. Hier bin ich wirklich an meine fotografischen Grenzen gestossen. Eine riesige Halle mit meterhohen schwarzen Dampfgiganten. An der Decke mässig leuchtende Leuchtstoffröhren die die Halle nur minimalst ausgeleuchtet haben. Dazu helles Sonnenlicht am Ende jeder Seite das durch die Lockschuppentürenfenster in die Halle strahlt.
HDR wäre wohl das einfachste gewesen. Ich war froh mein Tamron mit Lichtstärke 2.8 dabei gehabt zu haben. Ohne den Weitwinkel hätte ich relativ wenig ablichten können. Auch wenn ich die 1.4 des EF 50 natürlich noch besser hätte brauchen können. Viele Bilder waren für den digitalen Papierkorb, ein Paar fanden dann zumindest den Weg zu flickr:
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Schmetterling vers. Dampflock Teil I
Am Mittwoch ging es Richtung Neuenmarkt, der ADAC „Die schönsten Freizeit und Erlebnisziele Deutschland“ hatte das IDEA Dschungelparadies ausgespuckt. Von hier aus gut mit dem Auto zu erreichen und dank schwieriger Wetterlage dank Überdachung ein dankbares Ziel. Wenige Kilometer von dort ga es ausserdem noch ein Dampflockmuseum. Für Cameraausnutzung war also gesorgt.
Erste Station IDEA. Liebevoll gemacht, doch wer ein Monstertropenhaus erwartet wird enttäuscht sein. Letztendlich ist die Schmetterlingshalle das Highlight dort. Doch eine Schläuse tritt man in eine relativ große Halle mit 35 ° und fast 70% Luftfeuchtigkeit. Zum Glück ist in der Schleuse ein Fön um Brillen und Objektivgläser auf die Temperaturen vorzubereiten.
Die Schmetterlinge sind wundervoll, allerdings bei weitem nicht so zahlreich wie in anderen Tierparks in denen ich derartige Einrichtungen schon besucht habe (Burgers Zoo in Amsterdam, oder Loropark in Tereifa) Trotzdem ist das ganze sehenswert, da dort eher weniger Besucher anzutreffen sind, und wer Geduld hat, bekommt natürlich auch ein interessantes Motiv vor die Linse.
Aber spätestens nach 30 Minuten ist man mit der Halle durch, und die restlichen Tiere finden sich in Terarien in einer Art Warteraum:
Absolutes Highlicht war jedoch Mr. Neugierig:












































