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Pulse
Im Oktober 2004 habe ich das für viele Menschen nur schwer verständliche getan. Seat LEON nach nur 2 Jahren verkauft und mir einen 1 Jahr alten Smart For2 mit 61 Turbo-PS gekauft. Gut 60.000 Km sind wir zusammen gefahren. Wir hatten richtig Spaß. Wir hatten unseren eignen Parkplatz, und kein Einkauf (ausser das Laminat ^^) hat uns jemals Probleme bereitet:
Nist hast du mich im Stich gelassen, niemals bist du stehen geblieben. Gut, die Klimaanlage wollte ein paar mal nicht so wie ich wollte, aber da gibt es ja die netten Leute vom Smart-Center die immer gleich das Auto waschen.
Das Konzept City-Car versuchen ja viele zu kopieren, doch keiner schafft es wirklich. Der Toyota IQ ist keine echte Alternative und gezweifelt hatte ich eh nie an dir.
Und dann war ich in der Smartwerkstatt wegen den Stoßdämpfern und da bekam ich diese kleine Rennsemmel, das neue Model mit 84 PS und Turbolader. 770 KG Gewicht, da ging so wirklich was. Und als ich ihn wieder abgeben musste, saß ich schon am Verkaufstisch und musste unbedingt fragen was du noch wert bist.
Und da kam die nächste positive Überraschung. Du bist ja quasi die Mutter von Wertstabilität. Und es dauerte nicht lange, und dein Nachfolger wurde ausgesucht. Wieder ein Jahreswagen, auf jeden Fall die 84 PS Variante. Doch diesmal nicht das Passion-Modell, nein, jetzt hatte ich ja die Wahl. Pulse sollte es sein. 195er Reifen, und die Lenkradschaltung, und schwarz/schwarz. Sitzheizung hat natürlich auch gut gepasst. Das Soundsystem leidet zwar noch an dem etwas schwachbrüstigen Werksradio, aber immerhin hast du jetzt schon eine MP3 Schnittstelle.
Gestern Abend war es dann endlich soweit, und ich durfte deinen Nachfolger abholen:
Für ein hochwertiges fotografisch in Szene setzen war natürlich keine Zeit, noch schnell ein Schnappschuß von innen und es ging los auf die Piste:
Und ? Hammer 🙂 Diese Lenkradschaltwippen sind einfach der Brüller. Und im Gegensatz zu meinem 2003er Model 450 hat sich beim 451 wirklich ein Menge getan. 19cm länger, auch der Radstand wurde erweitert. Das Fahrwerk ist deutlich besser, der Fahrkomfort besser. Durch die breiteren Reifen ist das Fahren auf der Autobahn auch wesentlich stabiler. Und das schönste, bei 120 hat er noch jede Menge Luft, anders als das 61 PS Modell. Gut, bei 145 ist Schluß, weil die Elektronik abriegelt. Stört aber nicht richtig und ist eine Ecke mehr als beim Vorgänger.
Der kleine macht wirklich richtig viel Spaß und ist einfach erwachsener geworden und dabei seinen Wurzeln trotzdem treu geblieben. Nach wie vor gibts aber glaub ich nur Love it or Hate it. Ich liebe das Konzept Smart noch immer und könnte mir durchaus vorstellen, hier noch das ein oder andere Bild zu plazieren 😉
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Poetry-Open-Air-Slam, Runde 2
Es ist immer noch Samstag, immer noch Brückenfestival unter der Theodor-Heuss-Brücke in Nürnberg. Deltahead sind gerade fertig und in der Umbaupause läuft auf der kleinen Bühne die 3. Runde Poetryslam. Michl Jakob hat das Mikrofon in der Hand und nützt die etwas längere Umbaupause um selbst einen Text vorzutragen. Und der war natürlich eines Frankenslammeisters würdig:
Das Licht war inzwischen auch slam-typisch und somit tauchte der Hintergrund in dezentes Schwarz ab. Der seitliche Scheinwerfer ergab eine ganz eigene Lichtstimmung, als würde der Poet halb aus dem Dunkel sprechen. Mir gefällt das sehr gut, es hat etwas geheimnisvolles:
Turnkey Facility eröffnete dann offiziell die 3. Runde. Ihn gab es ja schon am Montag hier zu sehen, diesmal von vorne:
Katharina Spengler übernahm das Mikrofon und überzeuge, wie eigentlich immer 🙂
Ein alter Bekannter, Wolfgang Tischer zog erneut sein Programm ohne Kompromisse durch:
Und dann kam mein persönliches Highlight des Abends. Ich hatte sie noch nie zuvor irgendwo auf einer Bühne gesehen, aber sofort als Lieblingspoetin ins Herz geschlossen. Ein mehr als überzeugender Auftritt, Franziska Holzheimer, ein Name den man sich unbedingt merken sollte:
Leider bin ich völlig planlos wer überhaupt gewonnen hat, den vor dem Finale spielten noch die Kaktus Groove Band die mich aber nicht überzeugte:
Vielleicht kann ja ein freundlicher Leser in den Kommentaren den Sieger verkünden 😉
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Zitat der Woche
Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.
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Deltaheads
Und weiter geht es auf dem Brückenfest. Wir erinnern uns, Herr Crosa hat Siena Roots auf der Centerstage gesehen, die 2. Runde im Poetryslam fertig fotografiert und tingelt gerade zurück auf die Centerstage auf der sich gerade Deltahead aus Schweden zum Soundcheck beqeum gemacht haben:
Der seltsame komodenähliche Kasten auf der Mitte der Bühne aus dem etliche Grammophontrichter ragen deutet auf eine interessante Performance hin. Nach Ende des Soundcheck kommen beide weiß geschminkt auf die Bühne und ich bin mehr als gespannt was gleich passieren wir:
Um die gleich folgenden Bilder etwas besser einordnen zu können anbei ein Youtube-Video mit dem einen Lied der Jungs, das mich echt positiv vom Hocker gehauen hat:
Live sah das ganze dann so aus:

Ich fand das ganze sehr, sehr interessant, alles hat mir definitiv nicht gefallen. Das Festivalpublikum ging aber zu großen Teil gut auf das ganze ab, und genau das hat mir wiederum sehr gut gefallen. Musikalisch war das einfach mal etwas ganz anderes.
Die Sonne stand inzwischen etwas tiefer, was ein schönes Lichtspiel auf die Brücke zauberte:

Und dann legte Deltahead noch eins nach und das ganze bekam einen kleinen Slipknot-Anstrich:
Fazit: Muss man nicht mögen, kann man aber mögen

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Openair-Slam Runde 2
Nach unzähligen Poetryslams die ich dieses Jahr besucht hatte, gab es am Samstag beim Brückenfestival unter der Theodor Heuss Brücke für mich endlich einen Open-Air-Slam. Das Konzept, abwechselnd Band auf der Centerstage und in den Umbaupausen Slam auf der kleinen Bühne, echt keine schlechte Idee.
Sehr passend auch die Bühnendeco:

Durch den Abend führe gekonnt wie immer Michl Jakob:

Natürlich musste ich die Möglichkeit des Openairs nutzen, und auch seitlich hinter der Bühne, was indoor sonst ja nicht möglich ist, auf den Auslöser drücken:
Und dann wurde auch schon geslamt. Anders als sonst war ich aber gar nicht richtig bei der Sache sonder eher damit beschäftigt die Fläche rund um die Bühne auszunutzen und den Standort möglichst oft zu wechseln. Überhaupt gab es bei diesem Slam 3 Runden und ein Finale. Die erste Runde hatte ich versäumt, den um 17.15 Uhr waren wir einfach noch gar nicht auf dem Festival und auch das Finale fand ohne uns statt. Runde 2 und 3 wurden aber komplett fotografiert.
Der erste Poet war ein „Neuling“, allerdings kam mir das ganze eher vor wie eine kleine Werbeveranstaltung. Das Thema 911 war allerdings völlig in Ordnung:

Der Wahlprogramm – Rap von Axel Horndasch war sicher Ideal für das Open-Air-Publikum und auch beim erneuten Hören ein Genuß:

Ein für mich weiteres neues Gesicht gab dann noch 3 Gedichte zum besten. Ich erinnere mich noch an etwas über einen Leuchtturm, war aber auch hier damit beschäftigt öfter mal den Standort zu wechseln:

Der letzte Poet aus Runde zwei erneut ein frisches Gesicht. Ich gestehe, an den Text kann ich mich nicht mehr erinnern, nur an die tief stehende Sonne die deutliche Schatten ins Gesicht zauberte:

Und dann war sie auch schon zu Ende, die Runde 2.
Runde 3 folgt in Kürze…
























