-
Bimmelbimmel
Wenn am Samstag Morgen um gefühlt 8 Uhr, tatsächlich aber 10 Uhr die Klingel infernal die Anwesenheit eines Störenfriedes vermittelt spielen sich eigentlich immer die selben Szenen ab. Frau Crosa blickt verschlafen in die noch verschlafeneren Augen von Herrn Corsa und fragt: Hast du was bestellt ? Nein, die noch verschlafene Antwort.
Verpennt wird der Rollo hochgezogen und aus dem Fenster geblickt. Hm. Noch nie gesehen den Typ. Keine Uniform. Doppel Hm. Vermutlich ein Knilch der unnütze Dinge verkaufen will. Wut steigt in mir hoch. Ist doch der Samstag Morgen heilig.
Schnell das Treppenhaus heruntergestürmt (bzw. so schnell es der halbwache Zustand zu lässt) und die Tür aufgerissen. Zwischen Treppenhaus und Haustür noch gehofft einen Vertreter einer Glaubensgemeinschaft anzutreffen um ihn entgültig klar zu machen, wie falsch er hier ist.
Doch der Störenfried ist verschwunden. Noch mehr Groll. Barfuss die 5 Meter bis zum schweren Gartentor. Da erblickt er mich, bleibt stehen und wir sehen uns an. „Haben sie was zum schleifen ? Ich bin der Scherenschleifer…“
Die kleinen noch verschlafenen Zahnrädchen in meinem Schädel beginnen sich langsam zu drehen. Ja klar, da lag ja sogar der Zettel im Briefkasten mit Vorankündigung. Meine eher animalischen Gesichtszüge verwandeln sich in ein freundliches Lächeln. Ja, natürlich, Messer… einen kleinen Moment bitte. Gerne händige ich ihm dann die zwei etwas grösseren Lieblingsmesser aus die inzwischen leider völlig stumpf sind und auch schon etwas von der Spitze eingebüsst haben. Den Neukauf gedanklich immer wieder verschoben, zu schön liegen diese zwei Messer doch in der Hand, viel zu lange haben sie mich auch schon begleitet. Also freudig die Messer ausgehändigt und 10 Minuten später gerne 10 EUR dafür gezahlt, noch geduldig die Pflegehinweise angehört und noch einen EUR Trinkgeld.
Handwerkskunst ist etwas feines, und wenn sie einem auch noch vor die Tür gebracht wird, steht man auch gerne auf 🙂
Das Schneideerlebnis vor dem anschliessenden Spätstücken war einfach nur ein Traum.
-
Zitat des Monats
Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten, sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
-
wenn es ein Instrument gibt welches…
…ich gerne spielen können möchte dann ist es definitiv eine E-Gitarre. Nachdem ich aber weitgehend unmusikalisch bin, bleibt mir tatsächlich nur den Foto zu zücken. Ein solches Wunderwerk könnte ich mir aber so oder so niemals leisten:
Oder vielleicht doch keine schwarze ?
Wer solche wunderschöne Gitarren baut ?
Thorndal natürlich 🙂
-
Hinterherheul…
Als ich Ende 2006 angefangen habe mit einer DSLR zu fotografieren hab ich relativ schnell gemerkt was ich möchte. Lichtstarke Objektive. Mein weiterer Weg verlief dann relativ kompromisslos in diese Richtung.
Irgendwann hatte ich dann: Sigma 20 1.8, Canon EF 50 1.4, Canon EF 85 1.8, Tamron Makro 90 2.8 Di und das EF 200 2.8 L alles an der 5D. Leider ist die 5D nicht mit einem Staubrüttler ausgestattet und der große Sensor zieht den Dreck wirklich an. Somit wurde das Objektivwechseln (zumindest in widrigen Outdoorumgebungen) recht unbeliebt. Ich bin allerdings sehr gerne mit nur einer Festbrennweite losgezogen. Auf Konzerten ist das aber leider doch recht unflexibel und so änderte sich mein Setting auf 24-70 2.8 L und 70-200 2.8 L (50 1.4 und das Makro wurden nicht getauscht)
2 wirklich wundervolle Linsen mit für ein Zoom wirklich genialer Abbildungsleistung und Farben. Doch wenn ich mir ab und an, (so wie heute zum Beispiel) das Bokeh des 200 2.8 L ansehe könnte ich weinen, da kann das 70-200 2.8 überhaupt nicht mithalten.
Natürlich wären viele mehr als froh ein 70-200 2.8 zu besitzen aber trotzdem bringt es mich immer wieder in Versuchung wieder zurück zu Festbrennweiten zu wechseln. Ideal wäre natürlich die Zooms wieder zu ergänzen, aber wer soll das bezahlen ?
Um jetzt auch ein paar Beispielbilder zu zeigen gibt es hier anders als sonst mal alte Bilder zu sehen:
Und dann natürlich noch das 85 1.8 bei Offenblende *sabber*
Tatsächlich limitiert aber wieder der Inhalt der Spardose die weiteren Wünsche …. und so schlecht sind die Zooms ja auch nicht…
-
Zitat der Woche
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.









