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available light
Ich hatte ja vor kurzem endlich mal die Möglichkeit ein richtiges Shooting in einem Studio durchführen zu dürfen und war auch völlig begeistert von den Möglichkeiten die sich einem dort bieten.
Ich bin aber ja mehr der Available-Light-Typ, also jemand der am liebsten vorhandenes Licht nutzt. Die Gestaltungsmöglichkeiten, oder besser gesagt das Formen des Lichts ist da natürlich nur bedingt möglich. Aber gerade das Arbeiten mit weit geöffneter Blende und höheren Iso-Zahlen hat seinen eigenen Reiz. Gerne wandle ich das anschliessend in Schwarz/Weiß um.
Gestern hatte ich wieder einmal die Möglichkeit ein klasse Model vor die Linse zu bekommen:
Projektbedingt wieder mit dem EF 50 1.4, aber in diesem Fall war das auch die perfekte Linse. Mit ISO 3200 und Blende 1.6 waren gerade mal 1/60 bzw. 1/100 möglich….
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Heckmeck, Sensordreck weg…
Ein toller Service an diversen Fototagen und ähnlichen Veranstaltungen ist die kostenlose Sensorreinigung die fast immer von Canon und Nikon angeboten wird. Bislang hatte ich da nur eher wenig Glück. Wenn ich vor Ort war, waren bereits unzählige Kamerabesitzer vor mir am Start und die Wartezeiten wurden einfach zu lange.
Anders diesen Samstag. Fotomax hatte zu den 25. Nürnberger Fototagen geladen. Das ganze fand im Hotel Merkur statt und war eine ganz Nummer kleiner als die Fototage Weiden oder die Naturfototage Weiden. Natürlich hatte ich die 5d dabei (Projektbedingt natürlich mit 50mm) und zu meiner großen Überraschung kam ich sofort an die Reihe. Da war die Freude natürlich groß. Sensor ausgiebig Naß gereinigt, Spiegelkasten gesäubert, neue Firmware aufgespielt, nett unterhalten und der Sucher wurde auch noch gereinigt. Und alles für nix 🙂
Ein Foto musste ich dann doch machen, von einem Verschluß einer 5D den ein Kunde wohl geschrottet hatte:
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Das wohl schönste weibliche Wesen das ich kenne…
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Rot und Schwarz und Weiß
Colorkey ist ja ein inzwischen recht oft angewendetes fotografisches Stilmittel. Es geht dabei darum, ein Bild welches eigentlich komplett Schwarz/Weiß ist, mittels zweier übereinander gelegter Ebenen einen bestimmten zusätzlichen Farbton zuzuweisen. Der Farbton liegt dann eben nur auf einem bestimmten Gegenstand. Den Augen, oder einer Frucht oder was auch immer.
Ich bin ja eher der praktisch veranlagte Typ und hab oft keine Lust Photoshop oder Gimp anzuwerfen wenn ich einen derartigen Effekt erreichen will. Wenn der Gegenstand, der später farbig erscheinen soll, farblich nicht nochmals in dem gesamten Bild vorkommt funktioniert das nämlich direkt in Lightroom wesentlich einfacher:
Funktioniert komplett ohne Masken. Einfach alle Farbregler auf NULL ziehen, ausser der einen Farbe die im Bild erscheinen soll. Natürlich klappt das nicht immer, den oft ist die Farbe auch im Hintergrund präsent.
Bei dem folgenden Bild hat es aber perfekt funktioniert. Überhaupt scheint die Kombination Schwarz/Weiß/Rot sehr gut zu harmonieren:
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Eisbärenwissen…
Ich hätte es nicht gewusst:
Akute Gefahr droht dem „Nanuq“, wie die Eskimos den Eisbären nennen. Er ist perfekt an arktische Temperaturen angepasst, denn sein Fell, das aus farblosen hohlen Haaren besteht, leitet die Sonnenwärme direkt auf seine schwarze Haut und eine 10cm dicke Fettschicht schützt ihn ebenso vor der Kälte. Aber das Meereis schmilzt unaufhörlich! Und ohne das Eis, das er braucht, um darauf Robben zu jagen wird er nicht überleben. Auch das bald einsetzende Wettrennen um die Bodenschätze der Arktis – vor allem Öl und Gas – sowie die Wilderei bedrohen seine Existenz !
Da muss man doch was tun *seufz* Spenden wäre eine Möglichkeit. Und eine Urkunde gibt es auch noch.
[Der obige Text ist vom WWF-Anschreiben geliehen, ich hoffe das geht in Ordnung. Geld oder irgendwas anders bekomme ich nicht, bin aber überzeugtes WWF Mitglied und der Meinung jeder Euro hilft.(Das Bild ist von mir, Knut in Berlin aufgenommen)… Ende vom Kleingedruckten… Und das „ich hätte es nicht gewusst“ bezog sich auf die durchsichtigen hohlen Haare und die schwarze Haut…]






