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Samstags
Auch nach so vielen Jahren hier in Nürnberg gibt es immer noch die ein oder andere Ecke zu entdecken, die ich so bewusst noch nicht wahr genommen habe. Nachdem ja hier in Nürnberg kurz vor Weihnachten die Holle los ist, waren auch leider meine Spezialsmartparkplätze schon alle belegt.
Der Weg vom Erler-Parkhaus Richtung Zentrum Innenstadt führte diesmal an der alten Stadtmauer entlang:
Hundeurin und Streusalz haben leider auch schon ihr übriges getan, der Sandstein sieht zum Teil schon ganz schön angegriffen aus:
Dieses wunderschöne alte kleine Fachwerkhäuschen, einfach zum anbeissen:
Für Ortskundige: Es war das Stück Stadtmauer zwischen Polizei und Saturn Hansa, hinter den Neubauten auf der linken Strassenseite:
Fotografiert natürlich projektbedingt mit 50mm Brennweite 🙂
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Projekt 52, Woche 44: Ich glaub ich steh im Wald

Tatsächlich fehlen mir noch 8 Themen im Projekt 52/2009. *weia* Mir war ja bewusst, dass ich etwas hinterher hinke, aber inzwischen 8 Wochen, das geht ja mal gar nicht. Also gleich ran an die Arbeit. Das Thema der Woche 44 hatte ich ja schon längst erledigt: Ich glaub ich steh im Wald muss also nur noch hier veröffentlicht werden:Da waren es schon nur noch 7 😉
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Worlds greatest FX
Ich gestehe, all zu viel hatte ich nicht erwartet. Hätte die Kinocrew mich nicht gefragt, vermutlich wäre ich gestern Abend nicht in den Admiralfilmpalast gesaust. Überhaupt war ich 2009 extrem kinofaul.
Und als der Film dann auch begann seine die Spezialeffekte verbindenden Handlungsstränge aufzubauen hatte ich die Entscheidung auch schon fast bereut. Die erste halbe Stunde zog sich wie Kaugummi. Die einzelnen Protagonisten wussten (und das ja schon fast Roland-Emmerich-typisch nicht gerade zu fesseln. Der amerikanische Präsi wie immer der über-Patriot, und die Verzweiflung um die Spezialeffekte eine Story zu stricken bleibt stets erkennbar…
Doch als es dann zur Sache geht ( Bei dem Film dürfte ja jeder die Handlung im Vorfeld schon gelesen haben) bleibt einfach kein Auge trocken. Wirklich atemberaubend schrecklich schöne Bilder, wenn sich die Erde auftut und ganz Städte verschlingt.
Der Einsatz von CGI/FX/Computerhilfe wird ja leider sehr oft übertrieben. Das Ergebnis sind dann technisch perfekte Bilder, die aber so perfekt sind, dass sie einfach nicht wirklich überzeugen. Genau damit hatte ich auch gerechnet. Doch genau hier überraschte der Film mehr als positiv. Es sieht einfach unglaublich echt aus. Und zwar in einer Qualität die ich im Kino so noch nicht gesehen habe.
Und genau dieses unglaubliche Erlebnis, also dem Untergang dieses Planeten live mitzuwohnen funktioniert mit Sicherheit nur im Kino. Selbstverständlich lässt sich nur schwer ein Film drehen in dem die gesamt Menschheit bereits nach der Hälfte des Films vom Erdboden verschluckt wird. Und daher kommt der Film zur zweiten hälfte hin für Emmerich-Verhältnisse doch noch zu einer Art Handlung/Spannung.
Saß ich doch die ersten 45 Minuten noch im Kino mit dem Gedanken doch den Film einfach nur auf die Untergangsszenen zusammen zu fassen und den Rest einfach wegzuschneiden, so ist die Rettungsaktion für einen Teil der Menschheit in etwa auf Poseidon-Niveau.
Am Ende war ich doch froh im Kino gewesen zu sein. Und bei so mancher Untergangsszene einfach mit weit geöffnetem Mund und Augen auf die Leinwand gestarrt zu haben.
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Projekt 52, Woche 46: Horizonte

*weia* hatte ich doch irgendwie das Projekt 52 fast so ein bisschen aus den Augen verloren, obwohl noch einige Themen noch nicht umgesetzt sind. Also gleich mit neuem Tatendrang ans Werk und die aktuelle Wochenaufgabe HORIZONTE umgesetzt.Gestern gab es hier ja Sonnenuntergang zu sehen, heute mal einen Sonnenaufgang. Für mich immer noch die schönste Art einen Horizont zu zeigen. Der gleich zu sehende Horizont ist ein vertrautes Bild, zeigt er doch den Blick aus dem Firmengebäude, also mein täglicher Blick. Leider schaffe ich es sonst eher sehr, sehr selten einen Sonnenaufgang zu erwischen, früh aufstehen ist für mich einfach „alter Fisch im Mund“.
Jetzt aber zum angekündigten Bild:
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From dusk till dawn
(gut, eigentlich müsste es heissen: from dawn till dusk ;)) Ja, so ist das leider in den Wintermonaten. Morgens aus dem Haus: Dunkel. Und wenn der Arbeitstag dann geschafft ist: Dunkel. Doch zum Glück kenne ich einen sehr guten Platz in der Firma um ggf. zumindest einen sehenswerten Sonnenuntergang einzufangen.
So geschehen gestern Abend. Nein, Gestern Nachmittag vielmehr. Auch wenn sich die Bilder jedes Jahr vermutlich wiederholen, so sind sie doch zeigenswert, finde ich zumindest 😉
Und noch mal gute 10-20 Minuten später:
(Beide Fotos nicht bearbeitet, nur mit den Standardeinstellungen von Lightroom entwickelt)









