• erlebtes

    Rasputin

    Ich gebe zu, der ganze Rummel um den kleinen Eisbären im Nürnberger Zoo hat mich einfach nur aufgeregt. Das ging soweit, dass ich den Zoo boykottiert habe. Nach einem halben Jahr war ich dann das erste Mal wieder und fand die Tribüne und den ganzen Zirkus einfach nur lächerlich.

    Als ich letzten Sonntag dann im winterlichen Tiergarten war, hatte ich schon wieder fast vergessen, dass das kleine Pelztier dessen Name ich nicht ausspreche weil ich ihn blöd finde ja einen russischen Spielkameraden hat. Und Spielen stand bei dem kleinen Kerl wirklich auf der Tagesordnung. Mich hätte es fast zerrissen, wie der Herr Eisbär-Junior die rote Kiste quer durch sein Gehege getragen, geschubst, geworfen hat.

    Ich stand allerdings am Gehege seiner Mutter und bin mit 200mm Brennweite am KB etwas weiter weg gewesen. Erkennen kann man den Spaß aber glaube ich ganz gut:

    Rasputin

    Rasputin

    Rasputin und Flocke

    Rasputin und Flocke

    Die junge Dame aus Nürnberg hat natürlich nicht lange gebraucht um den Quatsch mit der Kiste mitzumachen 🙂
    Rasputin und Flocke

  • erlebtes,  Poetryslam

    Poetryslam in der Kofferfabrik

    Endlich hab ich es mal geschafft in die Kofferfabrik zu kommen und ich muss sagen, ich bin echt beeindruckt. Absolut genial, hier gefällt es mir wirklich gut. Kurz nach halb Sieben ist noch reichlich Platz und somit ein Tisch direkt an der Bühne gesichert. Eine sehr gute Entscheidung, denn kurz nach 8 ist jeder Zentimeter gut genutzt.

    Michel Jakobs Moderation war über jeden Zweifel erhaben, und sein weisser Anzug kommt dem Herrn Fotografen ja immer sehr entgegen:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    3 Damen, und 3 Herren gaben sich die Ehre. doch zuvor gab es Lars Ruppel, als featured Artist, dessen Kleinkrieg mit Julia noch eine ungewollte Pointe bekam, als sich herausstellte, dass der Vorname der Ziehungsdame ebenfalls Julia war:

    PoetrySlam Kofferfabrik

    Clara Nielsen aus Bamberg wurde als erste aus dem Hut gezaubert und hat mich mit ihrem sehr Gefühlsbetonten Text gleich in Ihren Bann gezogen:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Bo „Jawollo“ Wimmer aus Marburg erfrischend ander, sowohl vidsuell als auch textlich:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Martin Geier aus Nürnberg mit einem Text über Rauschzustände, sehr authentisch, perfekt vorgetragen:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Frau Wortwahls Text handelte ebenfalls von Rauscherfahrungen.
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Wolfgang Tischer aus Lingen fand ich (zumindest die erste Hälfte) deutlich besser als im Dezember im Kom, doch der letzte Teil des Textes hat die positive erste Hälfte fast wieder zu nichte gemacht, so zumindest meine Meinung:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Tifa aus Fürth trug ihr Glaubensbekenntnis vor. Ich mag die eher ruhigen Töne sehr gerne. Ruhig aber trotzdem sehr einfühlsam. Ich freue mich schon auf weitere Texte:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Im Anschluß gab sich der Featured Artist nochmals die Ehre. Nochmal volle Punktzahl:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Clara Nielsen, Frau Wortwahl und Bo traten im Stechen nochmals gegeneinander an:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    PoetrySlam Kofferfabrik

    PoetrySlam Kofferfabrik

    Verdient hätten es eigentlich alle 3. Doch Bos „Jawollo“ wurde einfach derart perfekt vorgetragen, da war schon vor der Klatschabstimmung klar, er würde das Rennen machen.

    PoetrySlam Kofferfabrik

    PoetrySlam Kofferfabrik

    PoetrySlam Kofferfabrik

    PoetrySlam Kofferfabrik

    PoetrySlam Kofferfabrik

    Wie sich das so gehört, gab sich Lars Ruppel als featured Artist noch mal die Ehre und zeigte auch beim 3. Mal eindrucksvolle seine Klasse:
    PoetrySlam Kofferfabrik

    Immer noch nicht genug Fotos ? Ok, dann gibt es hier das volle Programm. 72 Fotos vom gestrigen Abend als Flickr-Dia-Show 🙂

  • Projekt 52

    Projekt 52, Woche 2: Zeit

    Projekt 52
    Das Wochenthema fürs Projekt 52/2009 steht seit Sonntag fest: ZEIT

    Wow. Ein wirklich sehr mächtiges Wort. Natürlich waren meine ersten Gedanken bei Zeit ein Uhrzeiger der 5 Minuten vor 12 anzeigt. Doch das war mir zu banal. Was fällt mir also zu Zeit ein ? Der verzweifelte Versuch sie fest zu halten, wenn man eine schöne Zeit verbringt ? Die Vergänglichkeit ?

    Nach längerem Überlegen ist mir ein Gegenstand auf meinem Schreibtisch eingefallen, der sich sehr gut eignet um ZEIT zu symbolisieren. Der Gegenstand ist sehr alt, ich meine bestimmt schon 20 Jahr, oder sogar noch älter. Er stammt noch aus der Zeit als eine Gebühreneinheit am Telefon 8 Minuten dauerte. Die Sanduhr symbolisiert sehr schön das unaufhaltsame Verrinnen von Zeit. Den Nordseestrand der in einer blauen Schale auf unserer Fensterbank steht fand ich als Hintergrund recht passend:

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