-
rauf und runter
Als ich an diesem Morgen in unserem Tunesien-Urlaub viel zu früh wach wurde dachte ich relativ schnell an die aufgehende Sonne. Und ich hatte Glück, ich war fast etwas zu früh.
Das war mir aber so nicht bewusst, als ich das erste Mal aus dem Fenster blickte:
Ich dachte wirklich die Sonne wäre schon längst aufgegangen. Doch ich hatte mich getäuscht:
Und dann ging es los:
Jetzt noch warten bis das Schiff mit aufs Bild kommt:
Am späten Nachmittag gab es dann immer wieder wundervolle Sonnenstimmungen zu sehen:
Die letzten Sonnenstrahlen dann beim Eintreffen am Hotel:
Nach dem Abendessen galt es dann das wunderschöne Mondlicht das sich auf dem Wasser spiegelte auf Sensor zu bannen. Gar nicht so einfach, es war ja schließlich quasi „Stockdunkel“:
-
Auf dem Rücken..
Eines Kameles bin ich vor vielen Jahren schon mal gesessen. Doch das war irgendwie anders. Das Kamel sass auf dem Boden. Auf dem Sattel waren zwei große Körbe montiert, einer quasi auf der linken, einer auf der rechten Seite.
Ich saß auf einem der Körbe, meine damalige Freundin auf dem anderen Korb. Das Aufsitzen war einfach, das Wüstenschiff saß ja auf dem Boden.
So ähnlich hatte ich das im Tunesienurlaub auch erwartet. Doch ich sollte mich täuschen. Die edlen Reittiere standen alle schon. Schön hintereinander aufgereiht. Keines unten am Boden:
Die gute alte Räumerleiter musste zum Aufstieg herhalten. Wirklich sehr spannend. Ich hatte die Sitzhöhe der Kamele etwas unterschätzt. Auch den abenteuerlichen Sattel ohne Haltegriff… ^^
Das folgende Foto ist vom Kamel aus aufgenommen, gar nicht so einfach, bei all dem Geschaukel:
Ich kann mich noch genau an die ersten 30 Sekunden auf dem Rücken des Reittieres erinnern. Mit tat sofort alles weh. Zum Glück wurde das aber schnell besser. Etwas weiter nach hinten gerückt war es gar nicht so unbequem. Auch an das Schaukeln gewöhnte ich mich recht schnell.
Beim ersten Zwischenstop wurden dann auch jede Menge Quatschbiler gemacht:
Dem kleinen Herrn Crosa war das alles nicht wirklich geheuer, aber zumindest für kurze Zeit nahm er tapfer vor mir auf dem Sattel platz.
Der Ausblick links und rechts des Weges war dann eher recht langweilig. Olivenbäume wohin das Auge blickt:
Trotzdem war die Kameltour eine wirklich tolle Erfahrung. Hätte ich noch eine Mütze auf meinem Kopf gehabt, vielleicht wäre mir der Sonnenstich erspart geblieben…
-
Kultur 1
10 Tage iste die perfekte Zeit für einen Sommerurlaub. Kosten/Nutzen liegt noch genau richtig. 14 Tage sind oft schon zu teuer, 7 Tage einfach zu kurz. Wir hatten in dem vergangenen Tuneesienurlaub das Glück genau diese 10 Tage „günstig“ zu erwerben.
Mit so viel Urlaubstagen stand ein paar Ausflügen nichts im Wege. Ein halber Tag Kamelreiten, ein halber Tag Tierpark und ein ganzer Tag Tunis, Karthago und Sidi Bou Said. Leider hatte ich am „Kulturtag“ noch mit den Nachwirkungen meines Sonnenstiches zu kämpfen. 17° Bus-Innen-Temperatur und 33° Aussentemperatur waren nicht wirklich hilfreich.
Die Fahrt nach Tunis war jetzt eher weniger spektakulär:
Der überall sichtbare Müll für unsere westliche Wohlstandsranzen eher befremdlich:
Der Verkehr in Tunis selber entsprechend der 2 Millionen Einwohner:
Ein paar schnelle Fotoschnappschüsse aus dem Busfenster:
Die Kathedrale von Tunis:
Ich hätte durchaus etwas mehr Weitwinkel gebrauchen können, 18mm sind einfach etwas lang. (Ein 16-85 hätte vermutlich grockt ;))
Vom „Marktplatz“ aus ging es dann in den Bazar:
Die Zeit verging natürlich wie im Fluge und wir wollten auf keinen Fall zu spät am Treffpunkt sein, also wieder zurück:
Zurück im Bus staunten wir dann nicht schlecht über das vermeintliche Hochhaus:
welches sich dann als Kreuzfahrtschiff entpuppte:
Teil 2 des Kulturtages mit Karthago folgt in Kürze…
-
Spotmessung
Seit ich die neue Nikon besitze benutze ich viel zu oft nur die Matrixmessung. ( Die Kamera benutzt also zur Ermittlung der „Lichtsituation“ alle verfügbaren Messfelder. Somit wird bei überwiegend hellen Bildanteilen ein eher dunkler Gegenstand eher etwas unterbelichtet.
Bei dem tollen Sensor ist das aber nicht so wirklich wichtig, da ich an der RAW Datei die dunklen Bildwerte später in Lightroom locker noch hochziehen kann.
Beim folgenden Bild habe ich mich für die Spotmessung entschieden. (es wird also nur ein ca. 8% großer Bildanteil zur Belichtungsmessung verwendet) Bei der Nikon ist das klasse, die lässt sich nämlich direkt auf das aktive AF-Feld legen (bei 39-AF Feldern ist das superklasse).
Die Spotmessung lag auf einer der Cola-Dosen. Der Hintergrund ist zwar theoretisch etwas zu hell, dafür sind die Coladosen aber perfekt belichtet:
-
Noch mehr lustige Schlafpositionen
Der kleine Herr Crosa schaffe es immer wieder mich in Erstaunen zu versetzten. Das ein oder andere Mal frage ich mich allerdings ernsthaft: Ist das wirklich noch bequem ?
Nach so viel vermeintlich erholsamen Schlaf stand dem Strandvergnügen natürlich nichts mehr im Weg. Für mich hier noch mal der Versuch von 2 Stimmungsbildern:
Währenddessen hatte der Hr. Junior sein Boot für sich entdeckt:
Und wie endet so ein 3. Uralubstag standesgemäß ? Natürlich mit einer Portion Nudeln vom Lieblingskoch:













































