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Tatü-Tata
Ich glaube Kinderspielzeug mit Sound hat ein echter Kinderhasser erfunden. Er hat lange überlegt wie man Eltern bestmöglichst bestrafen kann.
„Na dann kauf den Scheiss doch nicht…“ Höre ich den ein oder anderen Leser schon rufen. Wenn es doch so einfach wäre.
Beim Besuch eines großen Spielzeugladens landete die Feuerwehr mit Drehleiter schneller im Wagen des kleinen Herrn Crosa als ich Star Wars sagen kann. Den Knopf für die Soundbetätigung hatte er auch ziemlich schnell gefunden:
Unser Plan war einfach: Wir lassen ihm das Teil für eine gute Viertelstunde, dann ist es eh nicht interessant und kommt zurück ins Regal. Soweit der Plan. Und die Realität ? Um kurz nach 20.00 Uhr verstummte das Tatü-Tata als er mit der Feuerwehr in seinem Arm im Bettchen eingeschlafen ist.
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Laterne
Im leben eines Papas gibt es ja immer so ganz besondere Momente. Gestern war so ein Moment. Der erste Laternenumzug des kleinen Herrn Crosa.
In der Kinderkrippe wurden schon eifrig die Lampions aus Luftballons und Papierschichten mit Kleber gebastelt und bemalt. Um 17.00 Uhr ging es dann los. Auf dem Fußweg zur Krippe hatte der kleine schon seinen Leuchtstab in der Hand. Das ganze muss man sich vorstellen wie eine kleine Angel an deren Ende an einem kleinen Kabel eine Lampe hängt. Am Griff ist dann der Schalter. Quasi die sichere Variante.
Little Crosa war völlig begeistert von seinem Leuchtstab und schwang das Ding herum wie ein großer. Im Garten der Krippe waren dann die Lampions am Baum aufgehängt. In jedem brannte ein kleines Teelicht:
Leider gefiel dem Mr.Junior die Idee ans Ende seines Leuchtstabes so einen Lampion zu hängen überhaupt nicht. Unser Spaziergang mit den anderen Eltern und Kindern fand dann ohne Lampion statt, nur mit dem Leuchtstab in der Hand.
Das Tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Am Ende des Spazierganges ging es wieder in den Garten der Kinderkrippe mit Kinderpunsch, Würstchen und Lebkuchen. Hier wurde erneut ein bisschen Gesungen. Textsicher war ich nicht gerade, und so manche Melodie kannte ich einfach nicht. Egal, Hauptsache mitgesungen ; )
Gegen 19.00 Uhr waren wir dann auch schon wieder zu Hause.
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Zauberwald
Ich war schon sehr oft an diesem wundervollen Ort. Ich hatte auch schon sehr oft eine Kamera dabei. Ich war allerdings noch nie mit dem kleinen Herrn Crosa hier.
Eines vorneweg: Es ist sehr, sehr schwer die Stimmung dieses wundervollen Waldstückes auf Sensor zu bannen. Die 18mm Weitwinkel kamen gestern aber nicht zum Einsatz, das Licht war mir schon zu etwas zu dunkel für das eher lichtschwache Zoom. Ich hab mich daher für 35mm Brennweite entschieden (Entspricht in etwas dem Blickwinkel des „natürlichen Sehens“)
Die größte Überraschung war für mich der kleine Herr Crosa. Auf dem Parkplatz noch eher widerwillig, kaum dazu zu bewegen die eigenen Füsse zu benutzen wandelte sich das sehr schnell:
Tapfer kämpften sich die kleinen Füsse durch das Teils wirklich durchwachsene Gelände:
Gelegentlich nahm er die Hand von Mama und/oder Papa:
Es war sehr schön die Begeisterung in den Augen des Juniors beim Meistern seines Abenteuers zu sehen. Es war bestimmt nicht sein letztes ;9
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Bagger
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als mir meine schon lange verstorbene Oma von meiner Baustellenleidenschaft erzählt hat. Immer wenn ich bei ihr war und sie mit mir spazieren war, musste sie stundenlang am Baustellenzaun ausharren.
Auf die Frage was ich denn später gerne werden möchte gab es für mich immer nur eine Antwort: Baggerfahrer. Mein Vater meinte immer: Nein, werd doch besser Architekt. Daraufhin fragte ich dann immer: Fährt der denn Bagger ?
Ich bin dann doch kein Baggerfahrer geworden. Tief in mir drin ist die Begeisterung glaube ich aber doch erhalten geblieben. Vor gut einem Jahr konnte ich diese Leidenschaft ja etwas ausleben.
Für mich ist es sehr schön zu beobachten wie sich diese Begeisterung vererbt hatte. War bis vor einigen Wochen noch BALL das allerwichtigste im Leben meines Sohnes, so ist es Stand heute BAGGER. Gut, seinen ersten Bagger habe ich gekauft als er gerade mal 6 Monate alt war.
Es ist einfach zum Schmunzeln mit welcher Begeisterung er mit seinem ausgestreckten Finger auf die Bagger an der Baustelle die praktischer Weise auf dem Weg zur Kinderkrippe liegt zeigt. Natürlich wird der Fingerzeig mit den Worten „Bagger, Bagger….“ kommentiert.
Heute ist es dann wieder passiert. Auch wenn ich krankheitsbedingt nur kurz das Haus zum Einkaufen im Lebensmittelwarenhaus verlassen hatte, konnte ich nicht an diesem Minibagger vorbei ohne ihn zu kaufen. Das löste natürlich sofort Begeisterungsrufe vom Junior aus. Er konnte es schier nicht erwarten bis der Bagger endlich bezahlt und ausgepackt werden durfte:
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Regen einsammeln
Unsereins zieht ein ziemliches Gesicht, wenn sich der tolle Spätsommertag innerhalb von wenigen Augenblicken in einen Platzregen verwandelt.
Ganz anders der Sohnemann. Der hält ganz aufgeregt seinen Sandeimer in die Höhe und ruft „Wassssser… Wassssser….“ und freut sich anschließend über die gesammelten Regentropfen die gerade mal so 1 Schnapsglas füllen.












