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Feierabend II
Der gestrige Tag war wirklich Laternenpfahl ganz unten. Da musst ich wenigstens einmal die Frau Canon streicheln. Da es auf meinem Nachhauseweg leider keine wirklich geeignete Stelle gibt um die untergehende Sonne einzufangen, musste heute nochmals das Büro herhalten.
Dieses Mal allerdings fast auf dem Fenstersims sitzend. Klar, ich hätte das Bild ausrichten können, doch das schiefe passt zu dem schiefen Tag gestern. Der heutige kann einfach nur besser werden.
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peinliches und nachdenkliches
Samstag, das bedeutet ein gemütliches Frühstück den ganzen Tag kein Stress, keine Hektik, der ideale Tag zum shoppen.
Shoppen heisst ja nicht immer zwangsläufig Geld ausgeben. Shoppen kann auch bedeuten sich eine Stunde im Buchladen durch alle möglichen Bücherthemen zu wälzen, sich gepflegt die neuesten Hightech-Gimmicks angucken, mit den Macs rumspielen, und beschliessen sich als nächsten Rechner einen zu leisten. Für den weiblichen Part differenzieren die Begehrlichkeiten natürlich etwas.
Um diese unterschiedlichen Interessen bestmöglichst zu befriedigen, wird oftmals eine zeitlich begrenzte Trennung vereinbart um sich in bestimmten definierten Zeitabschnitten wieder zu treffen. In der Innenstadt ist dieser Treffpunkt ein bestimmter Bücherladen, im Einkaufszentrum ist es der Haupteingang eines namhaften Warenhauses.
Heute wurde wieder getrennt, trotz Einkaufszentrum schlug ich den Buchladen(eine Kette, sowohl Innenstadt als auch Einkaufszentrum vorhanden) vor, sie änderte den Treffpunkt aber auf Warenhauseingang.
Ich also im Buchladen, gerade durch 2 Bücher gewälzt, bisschen umher gesehen was es so alles an Neuerscheinungen gibt, dezent der Blick auf die Uhr. Ok, wird langsam Zeit, also vor den Buchladen in Wartehaltung. Und warte….. 5 Minuten vergehen, 10 Minuten vergehen. Ich warte. Weitere 15 Minuten vergehen.
viel Zeit um nachzudenken. Nach zu denken über vorbei eilende Menschen, zu überlegen wie sie ticken, warum ihre Gesichter lachen oder fast zu weinen scheinen. Die selbstgespräche Führer, die eingebildeten, die hippen, die Verlierer, die normalen, die reichen, die die in ihren hohen Schuhen kaum laufen können und damit ungewollt zur Erheiterung beitragen, sie alle schiessen mir quer durch den Kopf als ich sie in verschiedene Schubladen stecke.
Weiter geht es mit denen die dazu gehören, und denen die nicht dazugehören, mit denen die gar nicht dazugehören wollen und mit denen die das gar nicht interessiert. Ich grüble über genau diese Worte…. dazugehören. Wer definiert das ?
Was definiert das ? Bildung, Geld, Klamotten ? Persönlichkeit ? Zwischen all diesen Gedankenfetzen blicke wieder auf die Uhr. 17 Minuten. *gnarf* ich bin ganz schön genervt. 5 Minuten später, normal, kein Thema, aber 17 Minuten, langsam werde ich stinkig. Und dann, passiert es. Laut hörbar schlage ich mir mit der flachen Hand auf die Stirn, eile eine Etage tiefer zum Eingang des Warenhauses und erkläre wie blöde ich bin….
Als Friedensangebot habe ich dann zum Chinesen eingeladen 😉
Sehenswertes, will sagen für Frau Canon gab es sehr wenig. Es gab eine Modenshow, aber leider hunderte von Menschen. Die Models waren mir allesammt zu arg geschminkt, und das 85 1.8 lag zu Hause. Mit den 50mm wäre ich nicht nahe genug herangekommen. Ausserdem finde ich Modeschauen ziemlich affig. Einzig auf dem Parkplatz hab ich was lustiges entdeckt:
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Sonne :)
Kaum zu glauben nach dem Vormittag, aber Frau Sonne hat sich tatsächlich noch mal blicken lassen, mich hat es tierisch gefreut, die Canon natürlich auch:
mir ist wieder mal bewusst geworden warum ich das ef 85 1.8 so seher liebe:
Ich bin zwar 5 Minuten zu spät gekommen um diese vermeintlich ziemlich grosse Sonne auf der Brücke zu erwischen, die beiden Bilder haben mir aber trotzdem verdammt gut gefallen:
alle Bilder (ja, sind noch einige mehr…) gibts auch als Flickr-Dia-Show zum bequemen zurück lehnen und geniessen 😉
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nebelig
Lange geschlafen, früh ins Bett. Trotzdem irgendwie unwohl. Sehnsucht, Hunger, fast zwei Wochen kein Training hinterlassen emotionale Spuren. (scheiz Grippe) Fotowetter ? Fehlanzeige. Fotolust ist wenn man trotzdem was draus macht:
Stimmung ? Nachdenklich:
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Der Burner am frühen Abend
Der Onkel Crosa hat sich nach etlichen Tagen Krankheit heute das erste Mal wieder unter Menschen gewagt. Dank der Antibiotika und der noch nicht komplett auskurierten Grippe ein ziemlich anstrengendes Unterfangen. Auf dem Weg nach Hause kam mir dann auch die glorreiche Idee: BADEWANNE !!!
Gesagt getan, Wanne eingelassen, Essen schon vorbereitet und in den Offen und rein ins entspannte Vergnügen. Als der erste Fuß im dezent Warmen Wasser aufschlägt schrillen die Alarmsirenen. Das Wasser ist definitiv zu heiss.
Nachdem bei Crosas die Katze die Badewanne als Wassertränke assimiliert hat, ist bei uns generell der Brausekopf vom Schlauch demontiert, und der Umstellhebel auf „Brausebetrieb“. Sobald die Madamme dann Durst hat, springt sie in die Wanne und das Wasser muss dann auf Kalt und kleine Fliessstärke stehen.
Zurück zu meinem fast rotglühenden Fuß im leicht erwärmten Wasser. Der Brauseschlauch ohne Brause liegt also im viel zu warmen Wasser und mein Hirn signalisiert mir gerade AUA.
Also ohne nach zu denken : Wasser auf kalt und WASSER MARSCH. Es passiert was passieren muss wenn zu viel Druck in einen gebogenen Schlauch gepresst wird, er richtet sich auf. Oder anders ausgedrückt, ein gleichmässiger eiskalter Wasserstrahl strahlt in der folgenden Reihenfolge etwa 280°durchs Badezimmer: Crosa Fuss- Crosa Bauch- Crosa Gesicht- Badezimmerwand- Badezimmerdecke.Und der Onkel Crosa ? Ist überfordert und weiss nicht ob er erst wegen der Kälte schreihen, oder wegen der Situation laut loslachen soll. Eine Mischung aus beiden verlässt meine Lippen. Recht lustig war auch die dadurch entstandene Tropfsteinhöhle während des anschliessenden entspannenden Bades. Die Spritzspur lies sich prima an der Decke verfolgen und tropfte langsam und gleichmässig ab.
Nein, Bilder gibt es leider keine…..














