• erlebtes

    *schnarch*

    Schlafen ist wirklich sehr gesundheitsfördernd. Recht viel mehr gibt es über den heutigen Tag nicht zu berichten. Ergänzt wurde er bisher höchstens noch durch intensiven Teegenuss. Wobei der Teegenuss ja eigentlich zu jedem meiner Tage gehört. Am allerbesten schmeckt er natürlich immer noch aus der Lieblingstasse:

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  • erlebtes

    9x noch :(

    Anders als erwartet, oder sagen wie besser erhofft ist es doch eingetreten. Der Herr Herbsterkältung hat sich einen Spass gemacht und war verkleidet. Unter dem Mantel steckte tatsächlich ein gripaler Effekt Infekt (das Hirn scheint es auch erwischt zu haben). Schön blöd gelaufen. Natürlich heute in die Arbeit gestiefelt mit einem ganz üblen Kopf auf. Mittag noch einen Termin beim Doc bekommen, tja, leider hilft nur Antibiotika, dabei hass ich das Zeug doch. 10 Stück sind drin, eine gabs heute schon. Also mindestens 10 Tage kein Training, ich sterbe.

    Von den 28,- EUR Unkostenbeitrag mag ich gar nicht reden, Cent für Cent möchte ich der Frau Schmidt vom *zensiert*

    Der sonstige körperliche Zustand ist erbärmlich, der Kopf dröhnt, die Nase ähnelt einem Sturzbach, der Hals einer Kartoffelreibe, und ich fühl mich matschiger als ein Fussball F-Jugend Platz nach 5 Tage Dauerregen.

    Ja, kranke Männer jammern gerne 😉 Ich geh jetzt aufs Sofa und schlafe mich aus….

    zeuch

  • erlebtes

    kurzweiliges, wissenschaftliches

    Alle 2 Jahre gibt es hier in Nürnberg/Fürth/Erlangen eine ganz besondere Veranstaltung, die lange Nacht der Wissenschaften. Vor 2 Jahren hab ich die Veranstaltung das erste mal besucht und war restlos begeistert. Nach dem hier in Nürnberg seit Wochen die Plakate für diese tolle Veranstaltung aushängen, war der gestrige Abend schon längst fest gebucht.

    Das Angebot an Veranstaltungsorten ist unfassbar gross und das grösste Problem somit der Auswahl der persönlichen Tour. Vor zwei Jahren endete unsere Reise in Erlangen, beim Frauenhofer Institut, also in der Geburtststätte von MP3. Auch dieses Jahr sollte es wieder so sein, doch erstmal zurück zum Anfang.

    Erlangen wurde auch dieses Jahr als Schwerpunkt gewählt, die Jungs vom Frauenhofer hatten es mir einfach angetan. Nach den Erfahrungen von vor 2 Jahren wäre es reichlich naiv gewesen mehr als 3 Veranstaltungsorte aus zu wählen. Los ging es dann beim Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB. Schon das Gebäude wurde vom Mond perfekt mystisch ausgeleuchtet:

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    Sehr interessant fand ich die ausgestellten Exponate rund um das Thema Wafer, hatte ich mir doch noch nie Gedanken gemacht wie diese „Trägerplatten“ hergestellt werden, oder wie so ein Silizium eigentlich im „Rohzustand“ aussieht:

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    Die geschmolzenen Kristalle werden in einer Art Trommel erhitzt und aus Ihnen wird dann eine Art Zylinder gezogen welcher dann einfach ausgedrückt mit vielen Drähten „durch geschnitten“ wird. Auf dem nächsten Bild ist so ein Zylinder zu sehen, und oberhalb davon auch ein Wafer:

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    Es gab unter anderem auch eine sehr gut besuchte Vorführung (tja, wer etwas früher da ist, bekommt auch einen Sitzplatz) Leistungselektronische Zaubertricks in der beide Dozenten mit Harry Potter Hut jeweils als Strom und als Spannung „verkleidet“ sehr lebhaft zeigten was die Leistungselektronik zu leisten vermag:

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    die anschliessende Führung in den Reinraum durfte aus verständlichen Gründen leider nicht Fotografisch festgehalten werden. Onkel Crosa mit Haarnetz, sehr eng angliegendem Kittel und diesen Schuhüberziehern wäre ein klasse Foto geworden. Ich habe eine Menge intressantes gesehen und gelernt, hier hatte sich für mich die Veranstaltung schon mehr als rentiert.

    Unter anderem gab es noch die Möglichkeit ein von einer Wärmekamera aufgenommenes Bild auszudrucken (muss ich erst noch einscannen :))

    Nach kurzer Autofahrt sind wir dann bei Frauenhofer Teil 2, dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS aufgeschlagen:

    Das Hauptmotto dort hiess 20 Jahre MP3, es gab eine Möglichkeit dem neuen Surround DAB-Radio zu lauschen und vieles rund um MP3 praktisch auszuprobieren. Ich habe die Zeit genutzt um mit einem der Entwickler von damals ein sehr nettes Pläuschchen zu halten, sehr interessant, die reise zurück zu den allerersten Modellen von MP3 Playern die bereits 1993 käuflich zu erwerben waren, wenn auch eher mit mässigem Erfolg. Natürlich viel das Gespräch auch auf die Musikindustrie und die illegalen Möglichkeiten, letztendlich ist der „schuldige“ aber eher das Internet als das Format MP3.

    Die Zeit wurde immer knapper und wir gingen einen Stock höher um ein sehr interessantes Projekt zur Vermessung von Pflanzengrössen mit Lasertechnik. Das mag vielleicht etwas trocken klingen, doch so persönliche Vorstellung des leitenden Entwicklers ist alles andere als langweilig, Ehrenwort.

    Viel zu schnell war die Naht auch schon wieder fast zu Ende und kurz vor 1 Uhr ging es zurück nach Nürnberg. In 2 Jahren kommen wir wieder, ganz sicher 🙂

  • erlebtes

    I survived Arkaden Erlangen

    Puh, was hatte ich Glück da ohne Schaden wieder raus zu kommen. Geschimpft wie Rohrspatz hab ich. Dabei hatte ich mich schon so auf meinen ersten Besuch in den neuen Arkaden gefreut. Naiv wie ich war, dachte ich, jetzt nach ein paar Wochen ist der grosse Andrang bestimmt vorbei, und an einem Samstag Nachmittag um gegen 16.00 Uhr, da wird schon nicht so viel los sein.

    Har, har, har. Das dachten offenbar alle. ich weiss auch gar nicht was ich erwartet hatte, wurde ich doch so enttäuscht. Es ist ein langer Schlauch, leicht gekrümmt, mit jeder Menge eher kleiner Läden drin. Es gibt einen Saturn-Hansa, mit Mondpreisen, zumindest was Photosachen anbelangt, es gibt einige Fresstempel, viel zu enge Gänge, definitiv zu viele Menschen, zu viel warm, zu schlechte Luft. Einmal das ganze abgelaufen, Stück Pizza gemampft und gut war es. 50 Cent für das Parken, ok, da kann man sich nicht beschweren, aber ein Parkleitsystem wäre angebracht gewesen.

    Na ja, so schnell geh ich da definitiv nicht mehr hin, aber ich hab es jetzt mal gesehen.

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  • erlebtes,  Zeitgeschehen

    geschichtsträchtiger Boden

    Immer wenn ich diesen Ort betrete fühle ich mich an das Motte der Ausstellung im Dokuzentrum um die Ecke erinnert: Faszination & Gewalt. Einerseits ein Ort geprägt von Gewalt und fehlgeleitender Ideologien, andererseits trotzdem ein monumentaler Bau. Ich war ja zuletzt im März dieses Jahr hier auf Fototour, doch die Faszination aus Anziehung und zugleich Abstossung ist geblieben.

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    Die Fassade des Kolloseums wurde nach dem Krieg restauriert, nur einige Stellen sind noch im ursprünglichen Zustand, ja, da läuft es einem schon eiskalt den Rücken herunter wenn man die Einschusslöcher sieht:

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    Seit einiger Zeit gibt es auch die Möglichkeit den Bau von innen zu betrachten, der Zustand ist allerdings weitaus schlechter als auf der Aussenseite und selbst mit den 10mm der Sigma am Crop nicht komplett abzulichten:

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    Von der anderen Seite des Dutzenteiches ergiebt sich ebenfalls eine interssante Ansicht:

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    Und da gab es da auch noch ein paar lebendige Motive, aber leider hatte ich das 85 1.8 nicht mit genommen und mit dem 50 1.4 fehlte mir etwas Brennweite:

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