• erlebtes,  food

    fränkische Tapas

    So schnell vergeht die Zeit, heute stand schon die erste Weihnachtsfeier an. Und endlich hab ich es mal in die kleine Comödie in Fürth geschafft. Eigentlich war ich ja schon öfters da, zuletzt beim Willy Astor Konzert. Aber die kleine Comödie bietet ja noch etwas ganz besonderes: fränkische Tapas.

    Hä ? Tapas, das gibt es doch beim Spanier. Ja, das ja genau das Besondere. Könnt Ihr euch nicht vorstellen ? Ist ganz einfach. Fränkische Spezialitäten, aber eben in „Tapas-Portionen“. Herrlich. Ich hab mich quasi die Karte hoch und runter gefressen vergnügt:

    Fraenkische Tapas Fraenkische Tapas

    Fraenkische Tapas Fraenkische Tapas

    Zum Anfang mal:

    Schnitzel, Krautwickel, Bratwürste, Krautsalat und Baggers (Kartoffelpuffer)

    und weil es gar so lecker war noch mal:

    Sauerbraten, Klösse und Apfelstrudel

    Sehr zu empfehlen, einfach mal was anderes uns wie sagt man Neudeutsch ? Eine klasse Location 😉

    fraenkische Tapas

  • erlebtes,  funstuff

    makaber

    Als ich es am Samstag tatsächlich in die mehr als überfüllte Nürnberger Innenstadt gewagt habe, war mein Spezialparkplatz leider belegt, und es galt eine Alternative zu finden. Letztendlich bin ich dann im Parkhaus bei der Erler Klinik gelandet. Als der Wagen gut verstaut war, hat es mich fast aus den Latschen gekippt als ich die beiden Schilder unter gesehen habe:

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    In Nürnberg selber das gewohnt alljährliche vorweihnachtliche Besucherchaos:

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  • erlebtes

    Schwabach – Wendelstein 0:1

    So, klassisches Fotowetter gab es am heutigen Sonntag wieder mal keines. Also musste ein Alternativprogramm her. Warum nicht mal die kleinen, eher feinen Weihnachtsmärkte versuchen ? Downtown in Nürnberg herrscht mit Sicherheit Ausnahmezustand am Christtouristenkindlesmarkt. Als erstes Ziel stand daher Schwabach auf dem Programm. Blick aus dem Arbeitszimmer: Sonne; Blick aus dem Wohnzimmer: Regen. Egal, wer wagt gewinnt.

    Tatsächlich hatten wir dann auch Glück mit dem Wetter. Der Schwabacher Weihnachtsmarkt war allerdings eher eine Enttäuschung. Rund um den Brunnen am Marktplatz war eine Art Budenstadt aufgebaut. Das ganze erinnerte mich irgendwie an eine Wildwest-Wagenburg aus einem schlechten Western. Das ganze war mehr oder weniger quadratisch angeordnet und nach aussen hin nicht frei, sonder wurde durch die Buden begrenzt. Im Inneren bewegte man sich in einer fest vorgegebenen Schnecke langsam nach innen und wieder hinaus. Gut, vielleicht war es auch noch zu hell für Weihnachtsmarktstimmung, aber das ganze war mir kein einziges Bild wert. Nur die nette Skulptur eines Pianospielers (Name vergessen) hatte es mir angetan:

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    Nachdem wir uns dann endlich mal das Hüttinger-Einkaufszentrum angesehen haben, begann es prompt zu regnen. Natürlich keinen Schirm dabei, der lag im Auto. Trotz des miesen Wetters wollten wir so schnell nicht aufgeben uns sind weiter nach Wendelstein gefahren. Kaum hatten wir einen Parkplatz gefunden (ohne Smart wäre es unmöglich gewesen da rein zu kommen…) war auch schon Schluss mit Regen. Den Schirm hab ich natürlich trotzdem eingepackt.

    Tja, der Wendelsteiner Weihnachtsmarkt war dann schon mehr nach unserem Geschmack, alles eher dezentral angeordnet, viel gemütlicher, klar, die einsetzende Dunkelheit tat ihr Übriges zur Stimmung bei. Eins muss ich Schwabach aber noch lassen, die Bratwurstsemmel und der Feuerspatz waren phenomenal gut 🙂

    In Wendelstein hat der Abzug der Canon dann auch deutlich öfter gejuckt…

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    Alle Fotos sind übrigens mit dem neuen Baby, dem Sigma 30 1.4 entstanden. Lichtstarke Festbrennweite, spart gelegentlich ein Stativ und kann prima Stimmungen einfangen, auch nach Sonnenuntergang. Klar, bei Offenblende etwas weich, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch 🙂

  • erlebtes

    Remember the Rootbeer

    Hier in Nürnberg gibt es 2 Fillialen von Karstadt, die grössere ist in der Innenstadt und hat eine Feinkostabteilung (ich glaube das heisst so…) Dort gibt es kleinere Einkaufswägen und eine ganze Menge Leute die meinen sie wären etwas besseres weil sie dort einkaufen. Sehr interessant ist aber das Angebot an ausländischen Lebensmitteln. Es gibt da eine Regalzeile mit amerikanischem Food. Vor Jahren hatte ich dort schon Dr. Pepper für mich entdeckt. Damals kostete eine Dose noch stolze 2 DM. Heute ist das vermutlich der normale Preis für eine Dose Brause.

    Gestern war ich mal wieder in der besagten Feinkostabteilung und bin am amerikanischen Lebensmittelregal hängengeblieben. Nein, nein, ich habe es nicht umgestossen, *lach* ich bin stehen geblieben und hab gestöbert. Dann hatte ich eine Dose Rootbeer in der Hand. Rootbeer ist eine amerikanische Kräuterbrause. Als ich diese Dose so in der Hand hielt, musste ich an Amerika denken.

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    Ich war noch nie in den Staaten, doch für ungefähr 20 Jahren hatten wir bei uns um die Ecke neue Nachbarn bekommen, die Familie Keer. Vor ca. 20 Jahren waren ja noch jede Menge Amerikaner bei uns stationiert, gerade in Fürth schien es ja fast als gäbe es mehr Amis als Fürther 😉

    mein damals bester Freund und ich hatten uns schnell mit Jason angefreundet, er war ein Jahr jünger als wir zwei und irgendwann nahm er uns auch mal mit zu sich nach hause. Was soll ich sagen, wir betraten das Wohnzimmer und waren in Amerika. Weder Jason noch der Rest der Familie sprach ein Wort deutsch. Es gab eine Mikrowelle ! (war zu der Zeit alles andere als verbreitet, in deutschen Landen) und für diese Mikrowelle gab es gesalzenes Butterpopkorn in einer ganz flachen Tüte die erst in der Mikrowelle aupoppten. Ja, heute gibt es das in jedem Supermarkt, aber damals eben nicht. Seit dieser Zeit hasse ich übrigens süsses Poppkorn 😉 Es gab Coladosen mit Verschlüssen die man nach innen drücken musste, nicht diese Abziehlaschen die es bei uns damals noch gab. Er hatte natürlich Zugang zur PX, hatte Videofilme die bei uns gerade erst im Kino liefen.

    Seine Mama war Italienerin, und kochte die beste Lasagne die ich je gegessen habe. Ich war verdammt gerne bei den Kerrs. Sie waren eine wirklich sehr gastfreundliche Familie und ich hab mich dort immer sehr wohl gefühlt. Jason hatte 2 ältere Schwester, und bei ihm zu Hause war wirklich immer einiges geboten.

    Es war eine sehr schöne Zeit, wir hatten natürlich auch viel Quatsch angestellt. („..are the gonna call the policeiii ?..“) Leider zog er nach einen knappen Jahr wieder zurück nach New Jersey. Und wir Vollpfosten hatten nicht mal die Adressen getauscht. Sehr, sehr schade, ich hätte ihn gerne mal besucht, auch wenn ich bis heute noch nicht im Amiland war, ausser natürlich in der kleinen Variante, bei den Kerrs 🙂

    Das Rootbeer habe ich dann gestern Abend getrunken. Und sofort erinnerte ich mich wieder an den Geschmack. Es schmeckt nämlich wie die flüssige Version von Bazooka-Kaugummi 🙂

  • erlebtes,  Kamerastuff,  technisches

    Fotozeugs in Weiden

    Weiden liegt ja zum Glück relativ nahe an Nürnberg, und ist in einer guten Stunde zu erreichen. Voller Vorfreude kam ich dann auch am Parkplatz Max-Reeger-Halle an. Der Eintritt zu den Fototagen-Weiden war ja zum Glück kostenlos, also kann ich schon ein paar Euros in einen Parkplatz investieren, soweit zumindest der Plan. War nur leider nix. Ich stand nämlich hinter der Schranke und musst leider feststellen: Kein Parkplatz frei. Nach 10 Minuten war mir das dann zu doof und ich hab das Parkticket am Automaten eingeworfen und hab mir einen Parkplatz gesucht.

    Ja, Parkplatz. Absolute Minuspunkte. Wirklich tolle Veranstaltung und dann keine Parkplätze. Das Ende vom Lied ? Klar, ein Ticket mit 15 Euronen 🙁

    Die Fototage Weiden waren aber trotzdem eine Reise wert. Für einen Fotobegeisterten wie mich sind solche Veranstaltung wie für macnhe meiner Leserin ein 9 stöckiges Kaufhaus das auf je 3 Etagen Schuhe, Wäsche und Handtaschen verkauft 🙂

    Die Fototage Fürstenfeldbrück im Aprill dieses Jahres waren deutlich grösser, das Tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch. Hausherr war der Brenner Fotoversand, das was Conrad für Elektronicfreaks ist der Brennerversand für Fotobegeisterte. Neben einem grossen Brennerstand war so ziemlich alles vertreten was Rang und Namen hat:

    Canon, Nikon, Novoflex, Sigma, Tamron, Pentax, Fuju, Panasonic, Lowepro, Kalahari, Bogen, Ansmann und noch diverse andere Aussteller. Natürlich hab ich mich kräftig verquatscht und die Zeit verstrich wie im Fluge. Am Tamron Stand hab ich dann eigentlich mehr widerwillig so ein Suppenzoom in die Hand gedrückt bekommen, also ein Superzoom 28-300 mit Bildstabilisator. Gut, also ich stehe ja nicht aus sowas, aber der Bildstabi, ich muss schon sagen, beeindruckend. 300mm Brennweite eingestellt und in die Messe gehalten. Das Bild wackelt natürlich bei den Lichtverhältnissen lassen sich 1/10 ja schlecht bei 300mm halten. Dachte ich…. eine halbe Sekunde später begann der Bildstabi zu arbeiten und nichts hat mehr gewackelt.

    Der freundliche Herr von Tamron hat mir dann auch einige Ausdrucke gezeigt, gar nicht mal schlecht die Quali, aber gegen eine Festbrennweite kommt es trotzdem nicht heran, und die haben es mir ja angetan. (Das EF 200 2.8 noch, und dann ist es gut ;))

    Bei Sigma gab es eine beeindruckende Sammlung von Objektiven, das 100-300 F4 hätte mir schon gefallen. Als Fachzeitschriften und Forums-Verschlinger kannte ich aber schon alle Neuheiten.

    Bei Canon gabs wenig neues, die 1D Mark III hat mich aber wiedermal in ihren Bann gezogen.
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    Adobe war auch mit einem kleinen Stand vertreten, den jungen Herren er seine Künste vorführte fand ich aber etwas zu stark von sich selbst überzeugt. Die aktuelle Lightroom-Demo-Cd hab ich aber trotzdem mal mitgenommen 😉

    Bei Ansmann hab ich mir dann ein Messespezial für meinen Blitz gegönnt, 4x 2100 mAh Mignonzellen, Ldegerät und zusätzlich einen Adapter für den Zigarettenanzünder. Die Accus sind schon geladen und die neueste Generation die sich nicht mehr selbst entladen, angeblich sogar bei mehreren Monaten Nichtbenutzung. 19,95 fand ich mehr als ordentlich, da mir ja auch ein Ladegerät gefehlt hatte.

    Das absolute Highlight fand ich aber SanDisk, die am Hama-Stand vertreten waren. Ich muss zugeben, mir ist das Anfangs gar nicht aufgefallen, aber die haben tatsächlich ein paar Extreme III Compactflash-Speicherkarten in einen Eiswürfelgegossen. Tja, die Karten halten das tatsächlich aus, ich durfte eine wieder aufgetauchte begutachten, minimalst aufgequollen, aber noch voll funktionsfähig. Tja, das halt Qualiätät:

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    Ansonsten bin ich mit voller Tüte heimgekommen, es gab jede menge Magazine, Kataloge und diverses Infomaterial. Ich hätte mir fast noch so ein faltbares Lichtzelt gekauft, aber noch mal 40,- EUR waren irgendwie nicht mehr drin.

    Hätte ich nicht um 16.30 wieder in Nürnberg sein müssen, würde ich vermutlich immer noch irgendeinem Canon/Sigma/ect-Mitarbeiter ein Ohr abkauen. Ich freue mich schon auf die nächsten Fototage, vermutlich Fürstenfeldbruck… 😉

    Ach ja, hätte ich fast vergessen, Fotos hab ich natürlich auch noch ein paar gemacht, um die obigen Worte noch etwas mit Bildmaterial aufzuwerten:

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