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I survived 20%
Wer ernsthaft glaubt er wäre hart, weil er eine Woche nach dem Erscheinen des
neuen I*ea Kataloges selbiges Möbelhaus betritt, der sei hiermit als
Weichei entlarvt. Der wahre Horror offenbart sich dem geneigten
Machochisten erst an einem Freitag Nachmittag an einem Ob* 20% Rabatt-Tag.
Strategisch aufgeteilt, also kurz nach Sichtung der kriegsähnlichen
Wagenschlachten getrennt wird ein Nottreff im Kassenbereich in 15
Minuten vereinbart. Gesagt getan, ich ziehe von dannen um meinen Einkaufszettel fürs neue Bastelprojekt abzuarbeiten.Nach nicht mal 10 Minuten verlässt mich die Lust, 2 der 4 benötigten Teile kosten mehr als das doppelte von dem in der Bauanleitung angegebenen Preise. Die Menschen um mich herum beginnen mich schier wahnsinnig zu machen, Freitag Nachmittag ist für mich einfach nicht der Tag für so etwas. Ich beginne fiktive Pläne zu schieden, sie beginnen damit alles zu verkaufen was ich besitze und in eine einsame Wüste auszuwandern in der mir auf gar keinen Fall irgendeiner dieser seltsamen Menschen begegnen könnten die mich umringen und mit ihren vollgeladenen Einkaufswägen systematisch versuchen mich umfahren. Ich entschliesse mich für Plan B, stelle die beiden überteuerten Teile zurück mit dem festen Plan diesen schrecklichen Ort zu verlassen.
Doch mein Plan geht nicht auf. Die bessere Hälfte ist bereits mit beladenem Einkaufswagen bestückt. Flucht scheidet also aus. Gut. Plan B. Ich ziehe den Schwanz ein und überlasse die Schlage an Frauchen und eile hinfort Richtung Inhouse Bäcker um mich mit süßem zu beruhigen. Während ich ausserhalb der Kassenzone, nähe des rettenden Ausgangs warte und den Blackberry zücke um den Anfang dieses Texts zu tippen, denke ich mir, dass die gesparten 20% auf gar keinen Fall das alles wert sein können…
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Wechselgeld
Onkel Crosa ist mit knurrendem Magen unterwegs. Parkplatz zum Glück kein Problem, den edlen Wagen gut verwahrt wissend, hungrig die Metzgerei geentert. Glück gehabt, nur eine Kundin vor mir, und die ist bereits am Zahlen.
Ich schätze sie mal auf Anfang bis Mitte 50. Blonde hochtupierte Haare, Wilde Brille mit extrem breiten, doppelläufigen Bügeln, sehr gepflegt, schon fast zu gepflegt, leichter Hang dazu sich jünger zu trimmen als sie eigentlich ist. Die Freundlichkeit wirkt sehr aufgesetzt, scheint schon fast an Überheblichkeit zu grenzen.
Voller Stolz schüttet Sie den Inhalt ihres Geldbeutels in die hohle Hand. Eine wahre Flut von KupferCentstücken, auch einigen Euros hält sie wie einen Schatz in ihrer zur Kuhle geformten Hand. Der genaue Betrag ist mir entfallen, definitiv ein sehr krummer Betrag. Der ungerade Geldbetrag scheint sie gerad zu zu animieren das Geld im Zeitlupentempo ab zu zählen. Geldstück für Geldstück wandert in die hingehaltene Hand der Fleischfachverkäuferin. Nein, es wird nicht in der Hand vorgezählt, nein, nein, weiter wandert ein Centstück nach dem anderen in die Hand der Angestellten.
Als würde sie ein vorher mühsam einstudiertes Bühnenstück ruiniert abspielen lässt sich die herausgeputzte Erbsenzählerin nicht davon abhalten mit gerade diebischer Freude ein weiteres 2 Centstück in die schon langsam schwer am Arm hängende Hand der Verkäuferin wandern.
Ich gehe in mich und überlege ob mir der immerhin schon fast 3 stündige Nahrungsentzug bereits Halluzinogene Streiche spielt und ich die schier endlose Szene nur träume. Doch der mehr als genervte Augenaufschlag der Verkäuferin zwischen zwei einzelnen übergebenen Centstücken lässt mich die Wahrheit erkennen.
Und dann ist es auch schon geschafft. 2 gefühlte Stunden später verschwindet die mächtige Münzensammlung wieder im Geldbeutel der Kundin und ich bin endlich an der Reihe.
8.04 EUR kosten meine 9 fränkischen kulinarischen Spezialitäten.(besser bekannt als Broadwürschd) Ich greife in meine Tasche, sichte mein Kleingeld und entscheide mich sofort dazu den Geldbeutel zu zücken um mit einem 10er zu bezahlen. Die junge sehr nette Verkäuferin grinst mich an und sagt voller Überzeugung mit einem gewinnenden Lächeln:
„Stimmt so“ und ein 2 Euro Stück fällt in meine aufgehaltene Hand….
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Renovieren mit Hund
Hui, was für ein Samstag. 4 Räume komplett mit Grundierung gestrichen und den Mädels beim Tapezieren geholfen. Zum Glück hatte ich meinen Topmodischen Nordseehut auf, sonst hätte das echt ins Auge gehen können mit dem Grund:
So richtig schief gehen konnte eigentlich nix, hatten wir doch eine waschsame Aufpasserin allzeit in unserer Nähe:
Kinobedingt ist gestern das Training ausgefallen, aber ich denke die Streichorgie geht durchaus als Trainingsersatz durch. Auch unsere Aufpasserin war ganz schön geschafft:
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für Aldi & Lidl
Ich hoffe der Herr Axel kann euch zwei mal kurz zum Monitor hochheben, ich hab da ein paar Bilder für euch 🙂
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mehr Elofanten
Zuerst war ich ja wegen des bewölkten, kalten Wetters beim Leipziger Zoobesuch enttäuscht. Letztendlich stellte sich jedoch heraus, das genau dieses vermeintlich schlechte Wetter das beste war was uns passieren konnte. An einem sonnigen Freitag wäre der Zoo mit Sicherheit deutlich voller gewesen und das Schauspiel der badenden Elefanten wäre in der Masse der Besucher völlig untergegangen. Wir hatten die Planscherei ja auch nur durch Zufall entdeckt. Nachdem ausführlichen Besuch am Elefantengehege
waren wir nur wegen einem Toilettenbesuch nochmals zurück gekehrt. Und genau da haben wir Sie dann beim ausgiebigen Baden in dem geheiztem Aussenbecken beobachten dürfen:
Die bessere Hälfte war nur mit viel Zuneigung überhaupt dazu zu bewegen den Zoo wieder zu verlassen. Elefanten sind wirklich wundervolle sanftmütige Kolosse. Selten konnten wir so Hautnah ihrem unbekümmerten Treiben zu sehen. Es sind dann auch ein paar mehr Fotos geworden. Wer noch mehr Elofanten sehen möchte, dem sei die Flickr-Dia-Show ans herz gelegt 😉
















