-
La vela Puerca
Crosa, da gehst du mit. Ich lege dir die Karte aus, wenn es dir nicht gefällt, bist du eingeladen, falls doch, gibst mir die Kohle. Wenn jemand so einen Deal eingeht, muss er sich seiner Sache sicher sein. Als ich in die Cd reingehört habe, dachte ich mir noch, OK, ganz nett.
Um 19.00 Uhr vor der Tür stehen wenn um 20:00 Uhr Einlass ist, und das Konzert erst um 21:00 Uhr losgeht, das hatte ich glaube ich noch nie. Mehr als eine gute Idee war es auf jeden Fall. Ich dachte ja nach dem genialen CURSE Konzert, gäbe es lange nichts vergleichbares. Doch dann kam Thomas D und rockte ebenfalls die Hütte. Aber La vela Puerca ? Live einfach nur ein Erlebnis. Keine 4 Minuten und der Schweiss rann in Ströhmen und die Füsse konnten nicht mehr stillhalten.
21:20 bis 23:30 Vollgas, ich liebe solche Abende, und der gestrige wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. La vela Puerca, was ist das ? Ska aus Uruguay dürfte noch die beste Beschreibung sein. Wiki meint: La Vela Puerca ist eine Brass-Rock-Band aus Montevideo/Uruguay.
Ob ich die Karte bezahlt habe ? Natürlich, und ein Tour-Shirt musste natürlich auch her. Naß geschwitzt und Glücklich, so muss ein Konzertabend enden 🙂
Photos ? Leider nur mit dem iPhone 3G, und die Cam ist wirklich der letzte Rotz. Als Erinnerung taugen sie natürlich trotzdem:
-
Naturfototage Früstenfeldbruck 2009
Naturfototage Fürstenfeldbruck 2009 ? Aber die waren doch bereits das Wochenende 21. – 24.05 ? Ja, das ist absolut richtig, doch vor lauter Londonvorbereitungen und Renovierungsarbeiten im Schlafzimmer ist der Bericht bis auf den kleinen Anschnitt zur Greifvogelflugschau völlig untergegangen.
Wieder einmal zeigte sich der Wettergott von seiner allerbesten Seite und zumindest die Anfahrt verlief völlig staufrei. Dieses Jahr war bereits unser 3. Besuch auf den Naturfototagen, allerdings musste ich für mich selbst bemerken, die Veranstaltung nutzt sich etwas ab. Gut, jedes Jahr war ich mit einer anderen Kamera vor Ort, 2007 mit der 400D, letztes Jahr mit der 30D und dieses Jahr mit der 5D. Auch das Teleobjektiv, welche bei der Flugschau eingesetzt wurde hat sich gewandelt, 2007 noch das 70-210 3.5 – 4.5 und 100-300 4.5 -56 jeweils USM und 2007 dann mit dem EF 200 2.8 und dieses Jahr dann mit dem EF 70-200 2.8.
Anders als die letzten beiden Jahre viel es mir leicht die EC-Karte stecken zu lassen, trotz der 104 Ausstellungsstände der 89 ausstellenden Firmen:
Absolutes Highlight war sicher das Sigma 200-500 2.8 über das ja an vielen Stellen schon berichtet wurde:
Anschaffungskosten und Alltagstauglichkeit muss natürlich jeder für sich selbst bewerten. Ich sehe es ja eher als Machbarkeitsstudie.
Canon hatte dafür das inzwischen nicht mehr produzierte und mit deutlichen Gebrauchsspuren gekennzeichnete EF 1200 5.6 L am Start:
Ein weiteres Highlight natürlich wieder die Geifvögel, die vor und nach der Flugshow bereitwillig posierten:
Absolutes Pflichtprogramm war auch dieses Jahr wieder die Fotoaustellung Glanzlichter 2009. Auch dieses Jahr habe ich mir den Bildband mit allen ausgestellten Werken gegönnt.
Die Location selbst ist natürlich immer wieder sehenswert, ob ich nächstes Jahr wieder nach Fürstenfeldbruck fahre, überlege ich mir aber noch. Nächste Fotostation sind ja im Herbst erst mal wieder die Fototage Weiden.
Und jetzt vor dem Hinweis auf die Diashow noch zwei Bilder der Location:

Wer möchte, kann sich natürlich alle 67 Bilder der Naturfototage Fürstenfeldbruck als Flickr-Dia-Show ansehen:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157618777817543/show/
Alternativ alle Einzelbilder des Albums:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets -
a hard days night…
Wie viel kann man in einen Tag London packen ? Eine ganze Menge. Ich fasse noch mals kurz zusammen. Es ist Freitag der 29. Mai 2009. Nach einem englischen Frühstück mit baked Beans, scrambled eggs, Ham und was ich sonst noch so zwischen Messer und Gabe bekam ging es zur Portobello Road, von der Portobello Road am Tower vorbei, über die Towerbridge zur HMS Belfast, dann lecker Essen. Nach dem Essen zurück zur Towerbridge. Dort die Führung und Besichtigung des Maschinenraums. Von der Towerbridge dann Richtung Westminster und zum London Eye laufen. Die Dämmerung setzet langsam ein und 2 paar Füße schreien förmlich nach Erlösung.
Doch die gab es so schnell noch nicht. Der Onkel Crosa bildete sich nämlich noch unbedingt einen Besuch am Piccadilly Circus ein 🙂 Tja, und genau dort hatte ich nach Big Ben und Towerbridge das 3. Mal das Gefühl angekommen zu sein. Ich glaube ich müsste 11 oder so gewesen sein, also mehr als 25 Jahre her, dass ich das erste Foto vom Piccadilly Circus in meinem Englisch Buch erblickt hatte. Und jetzt stand ich endlich davor. sehr beeindruckend:
Aber auch der Blick in die entgegen gesetzte Richtung bieten seine eigenen Reize:

Und je dunkler es wurde, um so stimmungsvoller leuchteten die vielen unzähligen Reklametafeln und Glühbirnen um uns herum:

Nachdem aber jeder Tag irgendwann ein Ende hat, und der nächste Tag ja wieder möglichst effektiv genutzt werden sollte ging es irgendwann zurück Richtung U-Bahn:
Natürlich wurden auch hier ein paar mehr Fotos gemacht als oben gezeigt. Wer möchte, hier also wieder die Links. Zuerst die Flickr-Dia-Show:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157619142526705/show/
Und hier das Album mit den Einzelbildern:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157619142526705/detail/
-
Tag 2, London Eye
So ein Tag London bietet wirklich jede Menge Möglichkeiten. Unser 2 Tage war wirklich prall gefüllt. Nach Portobello Road, Towerbridge, HMS Belfast und lecker Essen gehen ging es weiter zum London Eye, dem derzeit höchsten Riesenrad Europas: (anschliessend noch zum Piccadilly Circus, dazu aber später mehr ;))
Bei wirklich bestem Wetter, zur fototechnisch besten Zeit hielt sich die Schlange zum Glück ins Grenzen und so betraten wir schon relativ früh die Ei-förmige Gondel:

Nach wenigen Meter Höhe bot sich schon ein beeindruckender Ausblick:

Fehlt nur noch der Blick zur Mitte:
Und dann ging es immer weiter nach oben, und der Ausblick wurde immer besser:

Und dann war er fast erreicht, der höchste Punkt, und die Aussicht wurde noch besser:

Und dann waren wir endlich am höchsten Punkt und hätten am liebsten angehalten:

Und schon ging es wieder nach unten:

Von unten haben gab es das Schmuckstück natürlich auch zu sehen:

Ich kann jedem London-Besucher das London-Eye nur empfehlen, einfach eine Offenbahrung, London von so weit oben zu sehen.
Wie nicht anders zu erwarten wurden es wieder ein paar Bilder mehr. Entweder als Flickr-Dia-Show zum einfachen geniessen:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157619142513607/show/oder als einzelne Bilder im Album:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157619142513607/detail/
-
Altersruhesitz hinter Gittern
So, die Englandreisebericht wird jetzt mal kurz unterbrochen. Gestern hatte ich eine zugleich wunderschöne, wenn auch eigentlich traurige Begegnung mit den wundervollste Kreaturen die auf diesem Planeten verweilen. Nur zu gerne würde ich hier neben den gleich folgenden Bildern auch den Geruch hinterlegen. Der ein oder andere Leser würde die Nase rümpfen und die Worte Gestank benutzen. Ich würde ihn mit Verachtung strafen, den Gestank ist ein menschliches Wort.
Worum es geht ? Gestern waren wir endlich das erste (und sicher nicht das letzte) Mal ins Ansbach, in der Raubkatzenstation. Raubkatzenstation ? Das ist eine Art Tierheim für Raubkatzen. Ein privater, leider staatlich nicht unterstützter Verein der Raubkatzen ein Zuhause bieten. Die Geschichte der Raubkatzen ist leider sehr oft eine sehr traurige. Geschlossener Zirkus, geschmuggelte Tigerbabys, die Liste trauriger Einzelschicksale ist lang. Warum diese Tiere nicht in einen Zoo kommen, war gestern eine oft gestellte Frage. Leider nehmen Zoos in Deutschland Raubtiere nur mit einem Stammbaum auf. Der Erhalt der 5 noch lebenden Tigerrassen wir sehr wichtig genommen, daher gibt es leider keinen Platz für nicht reinrassige Katzen.
Solch majestätische Katzen in einem Käfig zu sehen ist natürlich sehr traurig, das Schicksal welches sie erwartet hätte, gäbe es die Raubkatzenstation nicht, möchte ich lieber gar nicht ansprechen.
Da der Verein leider nicht staatlich unterstützt wird, möchte ich an dieser Stelle ganz besonders auf die Spendenseite des Vereins hinweisen, ohne diese Spenden geht es leider nicht. Natürlich gibt es auch Mitgliedschaften(30,- EUR im Jahr) und Patenschaften.
Eine wirklich tolle Geschichte, die Raubkatzenstation. Jeden ersten Sonntag im Monat, zwischen 13:00 und 16:30 Uhr ist Tag der offenen Tür, und die Tiere können bestaunt werden.
So, genug Worte, mögen die Bilder sprechen:
Mehr Tigerbilder ? Natürlich sind es mehr Bilder als oben gezeigt geworden. Entweder als bequeme Flickr-Dia-Show:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157619310014683/show/
Oder alle Bilder als Einzelbilder im Album:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157619310014683/detail/Oder einfach selber nach Ansbach fahren

































