• erlebtes,  sonstiges

    Blackout: Bei mir, oder bei Sat 1 ?

    Blackout
    Eigentlich läuft bei mir wenn der TV an fast ausschließlich Pay-TV. Mit dem Vierteiler Blackout gab es aber endlich mal wieder einnen echten Kracher im Free-TV. Die beiden ersten Folgen letzten Sonntag und letzten Montag hatte ich regelrecht verschlungen. Schon die ganze Woche konnte ich es kaum erwarten heute Abend um 20.15 Uhr den 3. Teil zu sehen.

    20.12 Uhr, entspannte Fernsehhaltung auf dem Sofa und was seh ich da ? Navi CIS-Scheissendreck … HÄH ? Bin ich im falschen Film ? Offenbar ja. Blackout kommt 23.35- 1.15 Uhr. Oh, wirklich eine tolle Idee, auch so Arbeitnehmer freundlich. 1.15… Ich verstehe das nicht. Laut TV-Programm 20.15 Uhr, laut Vorschau letzt Woche 20.15. Na ja, Free-TV eben, ich weiß schon warum ich lieber Pay-TV glotz.

    (Bildquelle: Sat1)

  • games,  sonstiges

    Endlich ein WoW- Ersatz in Sicht ?


    Seit ich mit WoW aufgehört habe bin ich in ein ziemliches Zocker-Loch gefallen. Kein bisher angetestetes Spiel will mich so recht motivieren. Heute bin ich auf dieses Video gestossen (Ok, die Werbung zwischen den einzelnen Clips nervt, der Rest ist aber wirklich sehenswert).

    Hellgate London scheint wirklich das Zeug zu dazu zu haben mich wieder an Maus und Tastatur zu fesseln. Ich hoffe mal deutsche Zensurwut und/oder enormer Hardwarehunger vermögen mir den Spielspaß nicht zu vermiesen. Ein umfangreicher Multiplayerpart wäre natürlich das Sahnehäubchen 😉

  • erlebtes

    Kurzsichtig

    Mein Auge
    Du brauchst eine Brille. Diese damals schrecklichen Worte halten immer wieder in meinem Kopf nach. Als pubertierender Hormontotalschaden keine leicht zu verdauende Pille. Heute lach ich da drüber. Vor allem wenn ich Bilder mit Brillen die ich mal getragen habe sehe. Heute denke ich so gut war gar nicht mehr darüber nach dass da was auf meiner Nase sitzt. Alle 3 Jahre, manchmal auch etwas früher, wenn wieder eine Erneuerung des Modells ansteht, freue ich mich sogar. Letztendlich ist ja so eine Brille heute eher ein Modeaccessoir als eine Belastung.

    Gerade im Moment, mit dieser blöden Entzündung auf der Nase versuche ich allerdings die Brille so wenig wie möglich zu tragen, was natürlich nicht ganz einfach ist, ich bin nämlich relativ blind ohne. Heute auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause hatte ich die Brille zur Entspannung meiner Nase nicht auf gesetzt. Rein visuelle eine sehr interessante Erfahrung. Entgegenkommende Autos und Verkehrsampeln erschienen mir wie grell erleuchtete Schneeflocken in buntem Farbenregen.

    Wenn ich dann zurück in die Welt der gut sehenden kehre bin ich doch sehr freue hier und heute zu leben. In einer anderen Zeit hätte ich doch wesentlich weniger Chancen ein aktives Leben zu führen, ohne so ein Nasenfahrrad.

  • movies/tv/musik

    Der Wetterknilch

    Weatherman
    Ich sehe mir gerne Filme. Egal ob im Kino, auf DVD oder auf Premiere. Ich habe dabei kein bestimmtes Lieblingsgenre. Tendenziell überzeugen mich große Hollywood Blockbuster aber eher weniger. Selbstverständlich gibt es da natürlich Ausnahmen. Ab und an (leider viel zu selten) erwische ich dann eine wahre Perle. Meist handelt es sich dann um Filme die irgendwie etwas anders sind als der Mainstream. Gestern war es endlich wieder mal so weit: Weatherman hatte den Weg vom Videotheque regal in mein Wohnzimmer gefunden. Schon nach wenigen Minuten spürte ich dieses ganz besondere Kribbeln, das sich bei bestimmten Filmen bei mir einstellt.

    Weatherman kommt ohne große Specialeffekts aus, Weatherman kommt ohne große Story aus, der Film lebt von den Einblicken in das Leben des Wetterfrosches David Spritz (Herrvorragend Dargestellt von Nicolas Cage) Es sind die kleinen Dramen in seinem Leben in denen sich der Zuschauer so treffend wieder finden kann. Beruflich ist er sehr erfolgreich, doch trotz immer lächelnden Wettervortragens hat unser Held eher weniger zu lachen. Die Ehe ging den Bach herunter, sein Sohn muss zum Drogenberater, seine Tochter leidet unter Übergewicht und und wird deshalb gehänselt.

    Es fällt ihm nicht leicht privat aus dem Schatten seines überaus erfolgreichen Schriftstellers und Vaters (Michael Caine) zu treten.

    Schwer beeindruckt hat mich auch die visuelle Umsetzung des Films. Szenen des Hautpdarstellers in weichen Grautönen gehalten, vermag der Zuschauer die Stimmung des Protagonisten sehr gut nachvollziehen. Ein wirklich besonderer Film sehr Lebensnah.

    10 von 10 möglichen Punkten.

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