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Dialekt
Irgendwie mag ich Dialekte. Ein Stück Heimat in Worte verpackt. Natürlich gibt es welche die ich lieber höre und auch welche die mir schnell auf den Keks gehen. Selber sprechen kann ich leider viel zu wenige, meist nur einige Worte. Meinen Eigenen finde ich schrecklich, zumindest wenn ich ihn im TV höre. (Ja, fänkisch ist manchmal bruudaahl)
Hier in der Firma habe ich auch öfter mit dem schönen Schwabenländle zu tun. Unglaublich finde ich die Aussprache der „Eins“ dort. „Bitte mal den Drucker Eusadreißig starten“ zum Beispiel. Anfangs wusste ich nicht mal ansatzweise um welchen Drucker es geht.
So ein Dialektstöckchen fände ich mal sehr interessant. Na ja, in letzter Zeit sind sehr viele Stöckchen unterwegs gewesen, mal noch etwas warten, vielleicht fällt mir ja was dazu ein.
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Morgens, 11.08 in Deutschland
Reifenwechseln, eigentlich recht unspektakulär. Nachdem hier aber der Bär steppt, durfte ich Platz nehmen. Praktischer Weise ist hier gleich ein kleines Kaffee integriert. Soweit ja noch nichts besonderes. Doch diese Kaffee ist in einem Wintergarten. Dieser Wintergarten ist zwar leider sehr, sehr spärlich begrünt dafür wird er direkt von der Sonne angestrahlt.
Ich sitze also bei geschätzten 7 Grad Aussentemperatur am Fenster im T-shirt und schwitze. Ich könnte sogar eine Sonnenbrille gebrauchen. Traumhaft eigentlich. Und ich dachte erst noch: Bäh, Botendienst-Reifenwechseln, eigentlich keine Lust. Und jetzt sitz ich hier, und schlecke fast die letzten Kuchen-Krümmel vom Teller ab und bewundere immer öfter wie der gewaltige Vorbau der netten Bedienung der Schwerkraft trotz.

Die musikalische Radiountermahlung bietet in diesem sehr hohen Raum eine sehr interessante akustische Raumklangvariante ganz ohne technische Hilfsmittel. Zum Glück hat diese schreckliche Lolitabraut dieses mehr als nervige Unfaithful beendet und der Herr Kroeger von Nickelback erzählt mir: this is how u remind me. Ich muss gestehen, ich hatte schon wesentlich schlechbtere Erlebnisse, an einem Dienstag um 11.08 Uhr.Oh schade, Nickelback zuende. Madonna, hm, na ja geht so, zum glück Radio und kein TV, die letzten Madonnaoutfits fand ich nicht wirklich richtig prickelnd. In Würde altern muss ja auch nicht sein, aber dieser offentsichtliche Jugendwahn nervt mich doch etwas. Na ja, wer weiß was ich alles veranstalte wenn ich in diesem Alter bin. Ich muss schon sagen, doch irgendwie praktisch so ein Smartphone mit Ausschiebetastatur, statt lieblos in ätzenden Zeitschriften zu blättern gleich mal den Augenblick für die Nachwelt konserviert. Gut auf Dauer sicher suboptimal da der linke Daumen doch sehr unnatürlich beansprucht wird.
Puh, mir wird hier langsam richtig warm. Ich studiere gerade die Tageskarte und ertappe mich dabei über eine vorgezogene Mittagspause nachzudenken. Laut Herrn Murphy wäre das Auto aber just in dem Moment fertig in dem ich meine Bestellung Aufgegeben hätte. Argh, der Radio beleidigt meine Ohren gerade mit den All Saints. Kein wunder das die Musilindustrie über fehlende Umsätze jammert bei so einem Schrott. Na ja, Radio Energy eben.
11.18 Uhr wieder der Blick zur Tageskarte, NEIN, lass das. So ein Liegestuhl, das wäre jetzt genial. Ob mich der Reifenwechselmitarbeiter wieder wach bekommen würde ? Ich wage das jetzt mal zu bezweifeln und verwerfe den Gedanken. Mir fällt gerade ein dass ich ja mit Antibiotika nicht in die Sonne sollte. Warum eigentlich ? Hm, muss das mal googeln. Aber nicht jetzt mit dem Minidisplay hier, ich ignoriere den Gedanken lieber und sonne mich weiter, kann ja nicht ewig dauern, 4 Reifen zu wechseln. Die Bedienung spielt mit Ihren Haaren und überlegt offenbar ob ich den Guinessbuch der Rekorde: längste SMS Rekord brechen will. Vielleicht sollte ich sie mal fragen ob ich mal hupen darf. Nein, das hab ich jetzt nicht geschrieben. Die Hormone sind schuld. So, da kommt der Reifenwechsler. Artig trage ich meinen Teller zur Theke. Sie freut sich, ihr Lächeln wirkt ehrlich. Ihre Zahnlücke zerstört dummerweise etwas den positiven Gesamteindruck.
Back 2 work.
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Bilderrätsel Nr. 12
Ist mir gestern Abend kurz vor dem einschlafen eingefallen. Als ich eben das Bild angesehen habe, dachte ich mir puh, doch ganz schön schwer, aber ich probiere es trotzdem mal damit:


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Nur ein Blatt im Wind

Ein Blatt getragen vom Wind.
Es dreht sich um die eigene Achse,
fliegt in einem weiten Bogen nach links
ändert die Richtung, eine Windböe erfasst es
Hilflos den Mächten des Windes ausgeliefert
tanzt es noch oben, nach unten
Es wirkt als wäre es voll Leichtigkeit
Doch wer es genau ansieht kann erkennen
wie unendlich schwer die Richtungswechsel doch fallen.
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Ätsch Pi Firmware Issue
Ha, ich lach mich krank, da gibt es doch von HP ein Nachfolgemodell im Arbeitsgruppen-Laser-Druckerbereich. Nicht das ich den P2015n gewollt hätte, unser aktuell verwendetes Modell 1320N hätte es durchaus getan. Leider ist der aber nicht mehr lieferbar.

P2015N aufgebaut, Configseite ausgedruckt, die DHCP Adresse in meinen Firefox, Namen geändert, feste IP vergeben, bestätigt und gut ist es. Beim 2. Drucker dachte ich mir dann, warum nicht die Sprache auf Deutsch umstellen.Böser Fehler.
Drucker rebootet. Alte DHCP-Adresse: Kein Drucker. Neue feste IP-Adresse: Kein Drucker. Ab in das Nachbarbüro zum Drucker: Lichterblinkkonzert besser als mit 19 in der Disco. *Kopfkratz* Hm. Montagsdrucker. Drucker Nr. 3. Selbes Spiel. Sprache nicht verstellt. Einwandfrei. Drucker Nr. 4. Ich musste es einfach testen. Ich ändere die Sprache, Drucker weg mit Blinkkonzert.
Zu geil. Leider hat dieser Drucker neben der Netzwerkbuchse kein Resetknöpfchen. Also HP-Helpline angerufen und meine Geschichte erzählt. Ätsch Pi (HP) Bla-bla-Center. Sehr nett. Oh, Moment, war beim 2015 nicht dieses Firmware Issue ? Bitte bleiben Sie am Apparat. Nach 30 Sekunden dann die Bestätigung. Ja, dieser Drucker funktioniert im Moment nur in englischer Sprache. Eine Firmwareupdate gibt es Anfang nächsten Jahres. Zum Reseten bitte Ausschalten, nur Netzstecker einstecken und grüne Taste 10 Sec. Gedrückt halten.
Na da bin ich ja mal froh dass ich gleich HP angerufen habe und nicht ewig an dem Ding rumprobiert habe. Ich kann ja auch gut mit englischer Sprache leben. In das Webinterface muss ich ja eh nie wieder.