• movies/tv/musik

    Wenn der Hammer mal kaputt geht…

    Gut, hätte sich nicht eine Gelegenheit ergeben mit ins Kino zu gehen, ich hätte den Film vermutlich nicht im Kino angesehen. Mein Primärinteresse lag allerdings am Hulk, nicht am blonden Jüngling. Allerdings habe ich mich schon auf den Flügelhelm gefreut. Ich meine der Thor MEINER Kindheit hatte lange blonde Haare und trug einen Helm.

    Egal. Ich saß also im Kino und musste erneut feststellen, meine Toleranzschwelle bezüglich neben mir sitzenden Fremden mit XXXL Popcorneimern die es schaffen den ganzen Film inklusive Abspann (zum Glück sind sie nach der ersten after credit scene gegangen und ich hatte wenigstens die zweite für mich) Popcorn in sich hineinzuschaufeln und das dann genüsslich schmatzend möglichst lautstark zu kauen und zu schlucken, ist nochmalig gesunken.

    Will sagen, mit Subwoofer, 5+1 Dolby und 50 Zoll Fernseher lockt mich das Kino zukünftig noch seltener…

    Doch zurück zum Film. Nett. Punkt. Damit wäre alles umschrieben. Etwas genauer ? Gut. Wie fast immer, die besten Szenen im Vorspann:

    Sehr positiv ? Extra lange Hulk-Screen-Time 🙂 Hulk als Gladiator ist einfach nur noch genial. Loki wie immer fast witziger als Thor selbst. Ein kurzer Auftritt von Dr.Strange (sehr gelungen…). Thor versucht ständig sehr witzig zu sein, na ja, nicht immer mein Humor. Aber so ist das heute eben. Das breite Publikum mag das.

    Warum die einzig überlebende Walküre dunkle Hautfarbe hat, das mag wohl mit “Gleichberechtigung” zu tun haben. Na ja für einen schwarzen Odin wirds wohl die nächsten 10 Jahre nich reichen. Mir hätte da eine Brienne von Tarth besser getaugt. Egal. Muss ja alles Hollywood-Mainstream-Tauglich sein um möglichst große Rendite einzufahren.

    Dafür ist der Hulk jetzt wesentlich redefreudiger und auch deutlich intelligenter. 2 Jahre verwandelt haben Ihm wohl gut getan. Die Figur des Gamemasters (gespielt von Jeff Goldblum) fand ich persönlich einfach nur nervig. Das Publikum fand das wohl sehr witzig, ich eher nicht.

    Ansonsten wenig überraschendes. Gut, die Action war Marvel-Typisch perfekt in Szene gesetzt. Leider reicht das aber nicht für einen mich überzeugenden Film. So blieben mir nur relativ viele tolle Hulk-Szenen, vor allem in der Arena.

    Hela sah im Trailer weitaus besser aus als im Film selbst, so zumindest meine Meinung. Irgendwie für mich doch nicht die richtige Besetzung. Na ja, aber für den Film hat es dann wohl doch gereicht.

    Thor ohne seinen Hammer, da hat mir echt was gefehlt. Unterm Strich wie schon geschrieben Unterhaltsam.

  • movies/tv/musik,  Star Wars

    Rouge One: endlich Erwartungen erfüllt

    Puh, ich hatte ja echt bis zum Schluss Angst das könnte wieder so ein Reinfall wie bei Episode VII werden. Doch zum Glück war dem nicht so. Vermutlich weil in gewisser Herr J.J.Abrams seine Finger diesmal nicht im Spiel hatte. Zu einem großen Teil vermutlich auch weil der Druck durch Episode VII weg war und man was völlig neues machen konnte. (Hätte EP VII natürlich auch gekonnt)

    Eines vorne weg, die Kameraeinstellungen sind ein Traum, da lacht mein Fotografenherz. Vielleicht liegt es auch an den 70mm Panavision Linsen wie bei the Hateful Eight ?

    Ein Star Wars Film ohne fliegende Buchstaben, ohne Jedi. Geht das ? Ja, das geht sehr, sehr gut. Kriegsfilm habe ich gelesen. Ja, irgendwie schon, wenn auch doch etwas anders als man sich das vorstellt. Etliche wirklich gelungene Anspielungen und kurze Auftritte für die klassische Triologie lassen mein Herz höher schlagen.

    “Viele Rebellen haben für diese Pläne ihr Leben gelassen” hatten wir in Episode IV gehört. Jetzt durften wir das auch sehen. 2 neue Trooper Gattungen, ein neuer Panzer, diverse neue Raumschiffe. Mein Star Wars Herz war voll befriedigt.

    Ein wirklich gelungener Film. Sieht aus wie Star Wars, fühlt sich an wie Star Wars und macht glücklich wie Star Wars. Eine wirklich sehr gelungene filmische Umsetzung der “Lücke” zwischen Episode III und IV. Mal sehen ob zukünftig die “Star Wars Movies” besser werden als Episode VIII und IX ?

    Ich habe jedenfalls das Bedürfnis gleich noch mal ins Kino zu gehen. Und genau so muss das sein 🙂

    Mission erfüllt, Star Wars ist wieder da.

  • kleiner Hr.Crosa,  movies/tv/musik

    Das erste Mal…

    Ich glaube mein erstes mal war Bambi. Gestern war das erste mal des kleinen Herrn Crosa. Sicher kein herausragender Film, aber darum ging es auch gar nicht. (Der Minions-Vorfilm war jedenfalls besser als der ganze Hauptfilm)

    Nein, das erste Mal Kino für den kleinen Mann. Mit 3,5 Jahren sicher etwas sportlich, aber schließlich war er schon auf 6 Cons, 2x in Ägypten, 1x Tunesien und 1x Türkei, da geht das schon 😉

    Und die “Freundin” war natürlich dabei:

    DSC_3025

    Nach einer guten Stunde wollte der Junior dann allerdings “raus” nach einer kleinen Runde vor dem Kino ging es dann aber weiter mit dem Film.

  • erlebtes,  movies/tv/musik

    Civil War

    Ich war ja eher sehr skeptisch vor dem heutigen Kinobesuch. Vor dem allerersten Captain America hatte ich nichts erwartet und wurde sehr positiv überrascht. Avengers 1 war dann ein absolut geniales Kinoerlebnis, gerade weil der Humor dort eine große Rolle spielte.

    Bei Avengers 2 war ich dann irgendwie enttäuscht. Alle waren da, aber bei mir wollte der Funke nicht so wirklich überspringen.

    Heute dann Captain America Civil War:

    Für mich war es ein Volltreffer. Endlich war dieser geniale Humor zurück. Gerade Ant-Man gefiel mir hier besonders gut. Man rückte endlich diesen wundervollen Cast von Alphatieren in den Vordergrund. Aktion und Handlung im gleichen Maße. Viel Zeit die Geschichte zu erzählen, viel Raum für die Charaktere, so mag ich das. Zu keiner Zeit kam bei mir dieses “jetzt zieht es sich etwas…” zum Vorschein. Ich genoss jede Minute.

    Ich bin sehr froh den Film im Kino gesehen zu haben. Nicht in 3D. Einzig die extreme Wackelkamera in der ersten halben Stunde Action-Szenen fand ich etwas too much. Auf jeden Fall 9,5 von 10 Punkten. Und der Captain ist einfach der bessere Superman !

  • movies/tv/musik

    The Signal

    Ich liebe ja diese besonderen Filme. Ich könnte auch sagen: Ich bin gelangweilt von Hollywood-Einheitsbrei. Was macht für mich einen besonderen Film aus ? Die Kameraführung ist schon sehr wichtig. Ich mag eine “besondere” Bildsprache. Schwer das jetzt so einfach in Worte zu fassen.

    Dann natürlich eine aussergewöhnliche Geschichte. Am liebsten eine die mittendrin beginnt und einen als Zuschauer völlig im Dunkeln tappen lässt.

    Und dann ist da natürlich das Ende. Ein Ende mit einem Wumms. Und ich meine jetzt nicht einen so Hollywood-typischen unendlich in die Länge gezogenen Endkampf. Nein ich meine einen Abspann der mich schon fast fassungslos zurücklässt.

    Heute Mittag habe ich auf Sky so einen Film gesehen:

    2 Freunde bringen eine gemeinsame Freundin in eine andere Stadt zu Ihrer Uni. Sie entdecken einen vermeintlichen Hacker der sie zu verfolgen scheint. Der selbe Hacker ist auch in den M.I.T.-Servern ihrer Uni eingebrochen und hat es so aussehen lassen als ob sie es selbst gewesen wären. Sie stellen dem Hacker eine Falle und finden seinen Aufenthaltsort heraus.

    Dann passiert etwas. Genau hier beginnt der eigentliche Film. Wirklich bis kurz vor dem Schluss ist alles noch völlig unklar. Ein Ende wie “the 13.th floor” oder “the six sense” steht im Raum. Und irgendwie kommt doch alles anders. Das Ende wird nicht lange erklärt. Es lässt einen vor dem Abspann sitzen.

    Fassungslos.

    Noch Stunden später denke ich über den Film nach. Genau so mag ich das 🙂

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