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Fail harder : Entenbrust
Ganz getrau nach Samuel Beckett:
Ever tried.
Ever failed.
No matter.
Try Again.
Fail again.
Fail better.wird es bestimmt noch einen zweiten Versuch von: Herr Crosa steht in der Küche und versucht sich an Entenbrust geben. Man könnte auch sagen: Tu etwas, dann weisst du wie man es richtig macht.
Doch das klingt alles so negativ. So schlecht war meine Entenbrust dann nämlich doch nicht:
Ich hatte Lust auf Ente. Entenbrust tiefgefroren gekauft. Kloßteig gekauft. Nicht so wirklich über die Sauce nachgedacht. Gestern noch bisschen Magenprobleme, Essen auf Sonntag verschoben. Heute war es dann soweit:
Also die Sauce an die vorhandenen Zutaten angepasst:
– 1 Zwiebel
– 1 Karotte
– Knoblauch
– Ingwer
– Muskatnuss
– Zitrone
– Ananas-Orangen-Mango-Saft
– Rotwein
– Tomatenmark
– BratenfondDie Zwiebel und die Karotte gewürfelt und mit etwas Knoblauch und Ingwer angedünstet. Dann Bratenfond dazu. (Ich hatte erstmal 300ml) Einen Schuß Zitrone und einen Esslöffel Tomatenmark rein und das ganze erst mal 20 Minuten köcheln lassen. Natürlich Salz und Pfeffer und Herrn Crosas spezial Gewürzmischung aus der großen Mühle dazu. (Selleriesalz hatte ich auch noch benutzt)
Dann die Entenbrust eingeschnitten. Rautenförmig, 2 cm Abstand, vor allem die Enden der Fettschicht auch durchschneiden. So hatte ich es gelesen. Mein Messer war dann doch nicht ganz so scharf wie gehofft, aber irgendwie ging es dann doch.
Über die richtige Gar-Methode hätte ich mich mal besser informieren sollen. Hier lag wohl der größte Fehler. Ich habe die Hautseite 5 Minuten kross angebraten, dann gewendet und noch mal 4 Minuten gebraten. Dann in den Ofen bei 140 Grad. Mit 15 Minuten dann doch etwas kurz. Wäre die Ente ein Steak wäre es perfekt gewesen ^^
Doch erstmal zurück zur Sauce. Ich wusste ja nicht so recht ob das überhaupt was wird. Bislang hatte die Sauce gut 30 Minuten geköchelt. Ich ab lieber noch mal 1 EL Rotwein dazu, den fand ich dann noch in der Hausbar. Um etwas mehr Flüssigkeit zu erhalten und den Geschmack noch etwas zu verfeinern habe ich mich entschlossen noch gut 70ml Hühnerbrühe dazu zu geben. Etwas Tandorigewürz und wie immer eine Prise Curry gab es auch noch.
Zurück zur Ente. Das Ding musste noch mal in den Ofen. Timming war blöd: Klösse waren eigentlich fertig, die Sauce ebenso. Also 10 Minuten 200°. (Nach 6 Minuten hab ich wieder auf 150 heruntergedreht)
Perfekt wären jetzt noch mal 15-20 Minuten bei vielleicht 150° gewesen. Doch alle hatten Hunger und die Klösse waren ja auch schon längst fertig. So war die Ente eher noch etwas medium.
Begeistert war ich aber von meiner Sauce. Genau hier hatte ich mit einem echten Flop gerechnet. Von wegen. Die Sauce hat gerockt !
Was mache ich beim nächsten Mal anders ? Organgen für die Sauce kaufen. Die Ente länger in den Ofen. Ich glaube das war es schon… 😉
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freed Kindle
Ich habe mir vor einigen Wochen sehr günstig einen 16 GB Kindle HD bei Amazonien geschossen. Ich bin von dem Gerät wirklich sehr begeistert. Das Display ist sensationell, der Sound mehr als OK. Das ganze Gerät ist haptisch toll.
Die 7 Zoll sind etwas klein (8 wäre perfekt) reichen aber eigentlich aus. Grund war das Angebot von PRIME welches auf dem Kindle deutlich größer ist als auf dem Webbrowser am iBook. Primär diente das Gerät bisher also eher dem Serien gucken.
Bis dann das Theater mit der NTV-App losging. Es gibt eine neue Version. Tja, leider aber nicht im Amazon-Store. Das ist nämlich eine der großen Einschränkungen des Kindle. Apps gibt es nur im Amazon-App-Store. Der ist leider mal deutlichst kleiner als der Google-Play-Store.
Nachdem Frau Crosa jetzt auch so ein schickes Android-Pad hat musste ich einfach mehr aus meinem Kindle raus holen. Wie das grob funktioniert hatte ich ja schon gelesen. Der ganze Käse der auf dem iBook erst installiert werden müsste hat mich aber genervt.
Heute bin ich dann auf dieses Video gestossen. Genau meine Lösung.
Doch vielleicht vorab kurz eine Erklärung. Der Kindle muss gerootet werden um den Playstore von Google installieren zu können. Natürlich verliert man hier die Garantie und es besteht die Chance sein Gerät unbrauchbar zu machen.
Daher ab hier kein Verantwortung für was ihr damit anstellt. Ich hab es jedenfalls heute getan 🙂 Ein wenig mulmig war mir schon. Vor allem weil die Software Indonesisch ist und auch öfter mal Schriftzeichen statt Buchstaben auftauchen ^^. Im Video ist das aber gut beschrieben und genau so habe ich es auch gemacht.
Anschließend konnte ich aber den Playstore noch nicht installieren. Aber die Root-Analyzer sagte mir: „Yes! Your device is rooted.“ Das war ja dann schon die halbe miete.
Hier wurde mir dann geholfen. Und tatsächlich, der Playstore funktioniert jetzt ohne Probleme auf meinem Kindle.
Doch jetzt wollte ich mehr. Der Kindle-Launcher nervte mich dann doch irgendwie. Das Karussell hat zwar auch seine Vorteile aber die Einschränkungen überwiegen doch.
Erneut fand ich in diesem Video eine gute Hilfe.
Anschließend habe ich mich für den Nova-Launcher entschieden und kann damit jetzt auch Widgets ausführen 🙂
Ein Problem gibt es noch. Amazon lässt es nicht zu den Hintergrund zu ändern. Somit ist der leider permanent schwarz. Es gibt zwar einen Workaround, dieses lässt sich aber nicht direkt auf dem Kindle ausführen sonder muss an einem PC mit angestöpseltem Kindle gemacht werden 🙁
Mal sehen ob ich mir das Morgen noch antue….
Ansonsten freue ich mich jetzt über all die Apps die mir bislang verwehrt waren. Hier noch ein Screenshot von meinem Startbildschirm. Noch etwas unaufgeräumt, aber im Gegensatz zu Apple kann ich ja auswählen welche Apps ich dort haben möchte und welche gar nicht erst erscheinen sollen 😉
Zum Kindle-Launcher komme ich übrigens über das starten der „Kindle-Startseite“ zurück. Von dort aus geht es dann mit einem Click auf HOME wieder zum alternativen Launcher. Genial.
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Maus
Ich kann nicht sagen wie lange es die Sendung mit der Maus schon gibt. Gefühlt seit immer. Zusammen mit Löwenzahn (ich meine allerdings die alten Folgen mit Peter Lustig) einfach wundervolle Kindeserinnerungen.
Der kleine Herr Crosa guckt zwar noch kein TV (Und wenn dann hält die Aufmerksamkeitsspanne nicht länger als 17 Sekunden ;)) doch die Maus ist schon längst bei uns eingezogen.
Jeden Abend erleichtert sie mit Sound und Nachtlicht den Übergang ins Traumland:
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Space-Explorer
Wie schnell die Zeit wirklich an einem vorbei fliegt sieht man wohl am besten an den eigenen Kindern.
Ich kann den Satz so nur bestätigen. Genau so schnell wie die Zeit verfliegt schiesst der kleine Mann auch in die Höhe. Das ganze hat aber auch etwas gutes, so kommt langsam die Zeit in der die auf Vorrat gekauften Klamotten passen.
Da ist dann immer wieder das ein oder andere Teil dabei das es mir so richtig angetan hat. So auch der Space-Explorer-Schlafanzug.
Von Hinten eher langweilig….
…rockt das Vorderteil dafür:
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Bauerntopf
So, heute gab es das 4. Mal den „neuen“ Bauerntopf. Die ersten beiden Versuche waren nicht wirklich mit Erfolg gekrönt. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Oder auch: Probieren geht über Studieren.
Bevor ich jetzt noch 5 EUR ins Phrasenschwein werfen muss: Back to Topic.
Es geht um ein Rezept. Genauer um Hackfleisch mit Kartoffeln welche ungeschält in einer Art Tomatensauce köcheln.
Zutaten:
ca. 6 große Kartoffeln
ca. 400 Gramm Hackfleisch
1 Große Zwiebeln
1 Paprika
2 Löffel Gemüse/Hühnerbrühe
Petersilie, Ketchup, Salz, Pfeffer + diverse Gewürze ;), Tomatenmark.Und schon gehts los. Zuerst die Zwiebel klein schneiden und mit Öl anschwitzen. Ich haue da gleich Pfeffer, etwas Curry und Ingwer rein. Dann das Hackfleisch dazu geben und scharf anbraten (bei Hr. Crosa kommt da noch etwas SweetChillySauce und Sojasauce zum Verfeinern rein…)
Anschließend die Kartoffeln schälen und in ca. Daumengroße Stücke zerkleinern. Anschließend in den Topf und bei Umrühren mit dem Hackfleisch noch 5 Minuten anbraten.
Dann ungefähr einen halben Liter Gemüse/Hühnerbrühe anrühren und in den Topf mit dem Hackfleisch und den Kartoffeln. Jetzt 5 EL Tomatenmark, und 3 EL Ketchup rein (ich nehme ein Tomatenketchup mit Currygeschmack) Die Petersilie dazu geben. Dann die Paprika in kleine Stücke schneiden und dazu geben. (Ich benutze zusätzlich noch etwas Oregano, weil ich den einfach Liebe)
Jetzt ggf. noch mit Lieblingsgewürzen verfeinern.
Das ganze dann ca. 30-40 Minuten kochen lassen und gelegentlich umrühren. Am besten die Kartoffeln probieren und je nach gewünschtem Festigkeitsgrad servieren.








