-
Schockstarre
Nachdem ich mir ja im Urlaub einen ziemlich heftigen Sonnenstich eingefangen hatte fühlte ich mich etwas länger gesundheitlich angeschlagen. Letzten Freitag schickte mich die Ehefrau dann zum Allgemein-Arzt.
Unterm Strich fühlte ich mich immer noch ziemlich schlapp und antriebslos, gelegentlich richtig krank. Das ganze kam eher so ein bisschen Schubweise. Doofe Geschichte.
Jedenfalls gab es dann eine Ultraschalluntersuchung. Leider war ich nicht nüchtern (Kein Alkohol, sondern gegessen, also den Bauch voll…) Meine Ärztin fand die Färbung der Leber nicht in Ordnung und tippte dann auf Hepatitis, was ja nach dem Tunesienurlaub durchaus möglich war. Weiterhin entdeckte sie einen Nierenbuckel und stellte fest, die Bauchaorta ist ein wenig zu dick. Antibiotika und schonen….
Puh, damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Es war Freitag Mittag, ich hatte den Tag eh frei. Blutprobe brachte nichts mehr, Urin war in Ordnung.
Also am Montag wieder kommen, Blut abnehmen. Montag dann gleich eine Überweisung zum CT am Mittwoch. Donnerstag dann wieder Besprechung.
Das war ein fades Gefühl im Magen, das kann ich euch sagen. Beim CT dann dieses blöde Kontrastmittel trinken. Schmeckt echt ätzend. Und dann innerhalb von 30 Minuten, nur Schluckweise… *bääh* Und dann noch einen Kanal in die Vene gelegt bekommen. Während das CT dann meinen Brustkörper bis zum Bauch entlang fährt wird dann wieder Kontrastmittel mit Druck eingespritzt. Zum Glück hat mich die CT-Operator-Dame vorgewarnt: Es kann sich plötzlich sehr warm anfühlen.
Ich war heilfroh als der Kanal wieder aus meiner Armbeuge entfernt wurde und ich wieder nach Hause konnte.
Und dann warten. Warten und nicht versuchen nachzudenken was alles sein könnte. Eine CD habe ich mitbekommen. Natürlich hab ich die gleich angeguckt. Hihi, blöde Idee so was. Du siehst ständig Sachen von denen du meinst das gehört da nicht hin.
Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war dann auch etwas angespannt. So richtig schlimm wurde es ab dem Moment im Wartezimmer.
Dann kam die Entwarnung. Keine Hepatitis. Auch kein Mums. Der Nierenbuckel war nix. Blutwerte alle in Ordnung. Nichts zu finden. Organisch alles in Ordnung. Durch schnaufen. *Freude*
Vermutlich etwas virales. Der Körper regelt das dann selber.
War mir recht. Hauptsache nix kaputt in meinem Bauch. Ich hoffe von den Plänen mich ab sofort etwas gesünder zu ernähren und mehr Sport zu machen bleibt etwas übrig.
Hier mal noch ein Schnitt durch meinen Bauch:
Ach so, noch was ganz anderes für die Feed-only-leser. Es gab hier ein kleines Designupdate. Klickt euch doch mal rein 😉
-
Unverkäuflich
Lieder war dieser Minion-DarthMaul nicht zu verkaufen. Er hätte sich bestimmt gut in meiner Star Wars Vitrine gemacht:
-
Schlafpositionen
Vor kurzem gab es hier ja schon lustige/ungewöhnliche Schlafpositionen des kleinen Herrn Crosa zu sehen. Als ich gestern die Haustüre öffnete und das Licht anmachte überraschte mich die Schildi mit einer neuen Schlafposition:
-
rauf und runter
Als ich an diesem Morgen in unserem Tunesien-Urlaub viel zu früh wach wurde dachte ich relativ schnell an die aufgehende Sonne. Und ich hatte Glück, ich war fast etwas zu früh.
Das war mir aber so nicht bewusst, als ich das erste Mal aus dem Fenster blickte:
Ich dachte wirklich die Sonne wäre schon längst aufgegangen. Doch ich hatte mich getäuscht:
Und dann ging es los:
Jetzt noch warten bis das Schiff mit aufs Bild kommt:
Am späten Nachmittag gab es dann immer wieder wundervolle Sonnenstimmungen zu sehen:
Die letzten Sonnenstrahlen dann beim Eintreffen am Hotel:
Nach dem Abendessen galt es dann das wunderschöne Mondlicht das sich auf dem Wasser spiegelte auf Sensor zu bannen. Gar nicht so einfach, es war ja schließlich quasi „Stockdunkel“:
-
Bagger
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als mir meine schon lange verstorbene Oma von meiner Baustellenleidenschaft erzählt hat. Immer wenn ich bei ihr war und sie mit mir spazieren war, musste sie stundenlang am Baustellenzaun ausharren.
Auf die Frage was ich denn später gerne werden möchte gab es für mich immer nur eine Antwort: Baggerfahrer. Mein Vater meinte immer: Nein, werd doch besser Architekt. Daraufhin fragte ich dann immer: Fährt der denn Bagger ?
Ich bin dann doch kein Baggerfahrer geworden. Tief in mir drin ist die Begeisterung glaube ich aber doch erhalten geblieben. Vor gut einem Jahr konnte ich diese Leidenschaft ja etwas ausleben.
Für mich ist es sehr schön zu beobachten wie sich diese Begeisterung vererbt hatte. War bis vor einigen Wochen noch BALL das allerwichtigste im Leben meines Sohnes, so ist es Stand heute BAGGER. Gut, seinen ersten Bagger habe ich gekauft als er gerade mal 6 Monate alt war.
Es ist einfach zum Schmunzeln mit welcher Begeisterung er mit seinem ausgestreckten Finger auf die Bagger an der Baustelle die praktischer Weise auf dem Weg zur Kinderkrippe liegt zeigt. Natürlich wird der Fingerzeig mit den Worten „Bagger, Bagger….“ kommentiert.
Heute ist es dann wieder passiert. Auch wenn ich krankheitsbedingt nur kurz das Haus zum Einkaufen im Lebensmittelwarenhaus verlassen hatte, konnte ich nicht an diesem Minibagger vorbei ohne ihn zu kaufen. Das löste natürlich sofort Begeisterungsrufe vom Junior aus. Er konnte es schier nicht erwarten bis der Bagger endlich bezahlt und ausgepackt werden durfte:












