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Noch ein bisschen spazieren in Berlin
Die Bilderflut scheint kein Ende zu nehmen *lach* Ich hoffe der geneigte Leser fühlt sich nicht von Berlin erschlagen, doch mir fällt es so schwer meine Sicht hier nicht zu veröffentlichen. Ich werde mich textlich (wie fast immer) sehr kurz halten und nur kurz für die U-Bahnlinie 2 schwärmen, die mich einfach begeistert hat. Ich freue mich schon darauf wieder mal nach Berlin zu kommen und noch einige weitere U-Bahnlinien zu erkunden..
Neben Bus und U-Bahn waren die Füsse allerdings das bevorzugte Fortbewegunsmittel und am 3. Tag der Reise auch in entsprechend desolatem Zustand. Ein paar Eindrücke, nein, keine Angst, nicht von den Füssen, sondern dem Gesehenen:
Wenn ich so aus meinem Fenster Blicke, ins nasse, verregnete trostlose Schweinau, kann ich schon gar nicht mehr glauben wie schön das Wochenende doch war 😉
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Zitat der Woche
ist ein gestohlener WoW-Account in der Schattenwirtschaft mit 10 Dollar mittlerweile erheblich mehr wert als Daten über eine gültige Kreditkarte (50 US-Cent)
[via Heise-Newsletter]
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Potsdamerplatz
So, jetzt geht es los, die große Fotosausse beginnt. Die erste Speicherkarte wurde gestern Abend verwurstet. Einige weitere warten noch darauf bearbeitet zu werden. Ich möchte mich gar nicht lange mit vielen Worten aufhalten. Gespannt war ich schon sehr, auf den Potsdamerplatz, wollte ich doch schon seit gut 10 Jahren hin und die Baustelle sehen. Natürlich ist es seit einigen Jahren ja gar keine Baustelle mehr, doch auf den Sonycenter wollte ich ja auf keinen Fall verzichten.
Schwer beeindruckt hat mich auch das DB-Haus, mit den fast offenliegenden Büros, und vor allem das rote Ziegelsteingebäude gleich gegenüber.
Den Potsdamer Platz Arkaden konnte ich natürlich auch nicht widerstehen:
Die Blue Man Group hätten wir uns natürlich auch gerne angesehen, aber die Zeit war begrenzt, ich hab mich dann für das Kunstwerk gleich neben dem Eingang entschieden 😉
Ein Stückchen Mauer darf natürlich auch nicht fehlen:
So, schon geschafft, der erst Teil 😉
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Zoo Warnung
Achtung, Achtung:
Wir warnen vor einem ca. 1.85 grossen kurzhaarigen Mann aus N. Sollten Sie sich heute im Zoologischen Garten Berlin befinden, besteht grosse Gefahr fotografiert zu werden. Der Mann ist ca. Mitte 30 und gut an seinem 200mm Objektiv mit einem roten Ring zu erkennen. Sollte Ihnen dieser Mann begegnen, werfen Sie sich am besten auf den Boden, oder suchen sie das Weite….
Sein Abzugsfinger ist bekannt dafür sehr lose zu sitzen. Sagen Sie hinterher nicht, sie wurden nicht gewarnt….
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meine erste Sensorreinigung
Jeder DSLR-Besitzer hat früher oder später damit zu tun. Eingebaute Sensorreinigung hin oder her, eines Tages ist es soweit. Bislang hatte ich Glück: Meine erste, die 400D hatte einen eingebauten Staubrüttler. Trotz gut 19.000 Auslösungen hatte ein Ausblasen mit dem Blasebalg stets ausgereicht. Die zweite DSLR, die 30D hatte keine Sensorreinigung. Auch hier kam ich mit dem Blasebalg gut klar. Gut 6000 Auslösungen später stand ja der Wechsel zum Kleinbild an. Jetzt, gute 3.000 Auslösungen späte hatten sich am rechten oberen Rand 3 hässliche schwarze Punkte festgesetzt, leider auch bei offenen Blenden sehr gut sichtbar, zum Glück aber am Rand.
Vor der Berlinreise wollte ich das unbedingt beheben. Auch mehrmaliges Ausblasen mit dem großen Blasebalg brachte keinen Erfolg. Nach intensivem Lesen im Forum war ich hin und hergerissen und bin dann im Fotogeschäft meine Vertrauens vorbei und habe mir dieses Produkt verkaufen lassen:
Heute Nachmittag war es dann soweit. Zuerst ging es mit dem Druckluftstaubsauger mit gut 1mm über den Senor. Ich habe mich gefühlt als würde ich Nitroglitzerin in kleine Fläschchen abfüllen. Leider konnte der Staubsauger die kleinen Punkte nicht weg saugen. Aufdrücken war tabuu.
Also kam Stufe 2, die Naßreinigung. Hierzu gibt es zwei Stäbchen. Der erste ist mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit getränkt, garantiert schlierenfrei, das Zweite, auch ein Stäbchen, hat am Ende eine Art Spachtel, genauso breit wie der Sensor. Um den Spachtel ist ein spezielles Tuch, ähnlich einem Brillenputztuch.
Das erste Stäbchen verteilt die Flüssigkeit über den Sensor, und mit ganz leichten Druck wurden die 3 Flecken beseitigt. Doch jetzt kam der schwierigere Teil, mit der Spachtel die Flüssigkeit restlos entfernen. Theoretisch klappte das mehr oder weniger ganz gut. Doch genau am Anfang des Sensors, der genau so breit ist, wie der Lichtschacht, hatte sich eine Art Streifen gebildet. Auch mit sanftem Druck lies er sich nicht entfernen. Natürlich war klar, dieser Streifen wird auf den Bildern sichtbar sein.
Mir wurde heiß und kalt, Schweißperlen sammelten sich auf meiner Stirn. Nochmal mit dem nassen Stab drüber, eine zweite Verpackung aufgerissen, für eine frische Spachtel. Wieder das gleiche Problem. Panik. Gleiches Prozedere nochmals….. Wieder der Streifen. Jetzt kalte Schweißperlen auf der Stirn.
Als ich mich schon die Cam zu Canon einschicken sah, bekam ich es dann aber doch gebacken. Kamera ausgeschaltet, dann klappt der Spiegel wieder herunter. Blende 20 eingestellt und weisse Wand fotografiert. Die Flecken waren weg, dafür einiges an neuen an einer anderen Stelle, aber weitaus weniger deutlich. Panik. Wieder manuelle Sensorreinigung, Spiegel hoch klappen. Doch die Kamera meckert, Accu nicht mehr genügend geladen. Zum Glück meckerte sieh. Hatte glatt vergessen wie viel Saft der Accu zieht, wenn der Spiegel hochgeklappt ist (warum eigentlich ?) Nach dem Laden nochmal durch geblasen und alles sauber *puh* was war ich froh.
Wir sind übrigens schon unterwegs nach Berlin, das hier habe ich bereits gestern Abend geschrieben…. 😉





















