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Farbtupfer
Viel zu lange war hier alles trist und grau. Es schien fast als würde sich Mama Natur nicht mehr erholen von dieser schier unendlich langen trostlosen Phase. Klasse, dass es doch nicht so ist 😉
Gestern durfte das Makro das erste Mal diese wunderbaren Farbtupfer einfangen:
Ich habe so das Gefühl, das war nicht das letzte Mal…
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Overdose and broken Nose reloaded
Ich dachte ja eigentlich, ich hätte in den letzten 4 Wochen schon alles durchgemacht. Die blöde Grippe, die geschwollenen Seitenstränge, dieser immer noch nicht verschwindende schon fast bewusstlos machende Reitzhusten… Doch weit gefehlt. Ich hatte ja gestern schon so eine Vorahnung, als meine Nase anfing zu schmerzen. Doch der Onkel Doc wägte noch ab, nö… das ist viel weiter unten keine Sorge. Hier eine Creme, ab in die Nase und in 2 Tagen wird es wieder gut.
Heute Nacht hatte ich dann die Gewissheit. Mein Riechkolben fühlte sich an als hätte er eine unerfreuliche Begegnung mit Mike Tyson hinter sich. Dem noch nicht genug, sieht das Ding auch genauso aus. Geschwollen ohne Ende. *Seufz* so toll meine Nasenscheidewandkorrektur vor gut 3 Jahren auch war, ich hab das Problem mit der vermeintlich verprügelten Nase ohne erkennbaren Grund jetzt schon das 3. Mal. Immer einmal im Jahr. Das erste Mal halfen noch Antibiotika, beim letzten Mal nur noch Cortison-Bomber.
Mit den Hammerschmerzen in der geschwollenen Nase heute also wieder zum Doc. Kaum 1,5 Stunden im Wartezimmer gab es auch schon die Dosis der Tabletten. Wieder die Turbovariante mit 4-3-2-1 Also heute 4, morgen 3 usw… Man könnte sagen, alles ist ein wenig in Watte gepackt, nach dem Verzehr der ersten 4 Dinger. Wie auch immer, ich weiss das es hilft, und nachdem Morgen unser Köln Wochenende auf dem Programm steht, kann ich das jetzt so überhaupt nicht gebrauchen. Aber vielleicht habe ich ja Glück und das Zeug beseitig auch den Reitzhusten.
Mal sehen, vielleicht reiche ich heute Abend noch ein „Boxerbild“ nach….

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Theater
Gestern Abend gab es Theater. Nein, keine Angst, kein Stress mit Frau Crosa. Vielmehr die Premiere von Eine(r) stirbt immer im Schalk in Nürnberg. Michel Jakob, sonst als Moderator vom Poetryslam in Nürnberg und Fürth, oder selbst als Poet auf der Bühne, oder auch mal als die Hälfte der tExtremisten auf der Bühne hat sein erstes selbst geschriebenes Theaterstück zusammen mit Göksen Meine gezeigt. Regie führte Frau Wortwahl.
Drei Minidramen voller Liebe und Hass, voller Sehnsucht und Verzweiflung, voller Gewalt und Poesie und der Frage: Kann ein String-Tanga eine Beziehung retten?
Und dann ging es los, mit dem ersten Stück. Die Canon war nicht dabei. Sie hätte die zwei einfach zu stark abgelenkt, das klicken des Verschlusses. Also keine große Crumplertasche unter dem Stuhl und meine komplette Aufmerksamkeit:
Wer kennt sie nicht die kleinen Problem des Alltages nach etlichen Jahren Beziehung. Ein gelungener kurzweiliger Auftakt. Keine Pannen, keine Versprecher, 2 wirklich großartige Darsteller zeigen was sie können.
Natürlich darf ich jetzt hier nicht spoilern, aber das 2. Stück hat noch eines draufgesetzt. Wirklich sehr eindrucksvoll gespielt. Der äusserst freizügige letzte Moment des Stückes vor der Pause, mutig, mutig, der Michel. Das große Pauseschild dramaturgisch perfekt gesetzt. Auch die Idee die Darsteller am Ende der Pause bereits auf der Bühne zu sehen hat mir sehr gut gefallen, mehr wird aber jetzt nicht verraten.
Welch ein fulminanter Abschluß. Ich hätte niemals gedacht, dass Theater soviel Spaß machen kann. Göksen Meine und Michael Jakob haben nochmals eines drauf gesetzt, im 3. Stück. Ich war wirklich begeistert gestern Abend, und empfehle jedem sich das Stück unbedingt anzusehen:
28.03.2009 um 20 Uhr: Kofferfabrik Fürth, Lange Straße 81, 1.OG (Theaterraum)
04.04.2009 um 20 Uhr: Kleinkunstbühne Der Schalk Nürnberg, Äußere Bayreuther 70
09.04.2009 um 20 Uhr: Kleinkunstbühne Der Schalk Nürnberg, Äußere Bayreuther 70
10.04.2009 um 20 Uhr: Kofferfabrik Fürth, Lange Straße 81, 1.OG (Theaterraum)
11.04.2009 um 20 Uhr: Kofferfabrik Fürth, Lange Straße 81, 1.OG (Theaterraum)
15.04.2009 um 20 Uhr: Kammerspiele Ansbach, Maximilianstraße
Noch nicht sicher ? Einfach noch mal den Trailer ansehen und sich überzeugen lassen 😉
Eine kleine Überraschung gab es auch für die Premierengäste, der ensemble 2.0 Sticker. Natürlich kam der gleich auf meine Jacke:
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der Turm
Ja, Nürnberg und der Businesstower. Das ist auch so eine Geschichte. Braucht eine Versicherung so einen Protzpalast mit Hubschauberlandeplatz ? Auf jeden Fall erklärt es, warum Versicherungen immer teurer werden. Architektonisch gesehen ist die Nürnberger Versicherung, zumindest für Nürnberger Verhältnisse sicher ein sehenswertes Gebäude, doch irgendwie steht es für mich auch für Klotzen und Protzen, Machtwahn und Allmachtsfantasien. Seht her, ICH habe den grössten…
Der Turm prägt das Erscheinungsbild der Stadt. Er wird gerne für das neue Nürnberg hergenommen, als Aushängeschild des „Technologiestandortes“. Sogar auf diesem Autobahnschild, auf dem bislang nur die Burg zu sehen war, taucht das Türmchen auf.
Genug gemeckert. Abends sieht er schon irgendwie schön aus, wenn er so angestrahlt wird:
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Gänsemarsch
Leider hatte ich gestern das Tele nicht dabei, hätte ich vorher gewusst, dass mir beim spazieren jede Menge Graugänse vor die Canon laufen, hätte ich es eingepackt. So hatte ich nur das Arbeit/Rucksack/Immerdrauf 24-70 dabei:
Ich werd auf jeden Fall den Spaziergang wiederholen, mit dem 70-200 an Board 🙂

















