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Medienopfer
Ich hatte mich ja geweigert. Quasi aus Protest. Doch heute bin ich dann doch schwach geworden. Um was es jetzt schon wieder geht ? Flocke – bzw Nürnberger Tiergarten. Ich hatte ja vor den Tiergarten nicht mehr zu betreten, da mir der Flocke-Medien-Wahnsinn einfach so was von am A. vorbei ging. Gut, inzwischen ist der Zwerg ja gar kein Zwerg mehr und ich konnte dann doch über meinen Schatten springen. Frau Crosa ist ja diese Woche krank geschrieben und ich wollte das perfekte Wetter nutzen. Das ganz früh wurde dann schon mal nix. Blieb also noch der späte Nachmittag. Mittags ist ja mal nicht so toll, lichttechnisch.
Nürnberg hat das ja ganz gut gelöst, im Sommer bis 19.30 Uhr geöffnet, das kommt mir sehr entgegen. Der ungewollte Medienstar ist allerdings nur bis 17:30 Uhr zu sehen. Eine meiner ersten Anlaufstellen war daher auch die kleine weiße Dame. Sehr erschreckend allerdings die Beschilderungen:
Da sag ich jetzt mal lieber nix dazu. Die super hässliche Zuschauertribüne wollte ich meinem Objektiv nicht antun. Kommen wir also zum Medienereignis. Ein kleiner Bär. Hm. Also ich kann mit einem grossen Bär deutlich mehr anfangen. Jetzt war ich aber nun mal hier, also wurde auch brav fotografiert. Da mir das ganze Spektakel weiterhin surreal vorkommt, kam auch mein „Surreal-Lightroomrezept“ zum Einsatz:
Ich hoffe die kleine Dame wächst schnell weiter, dann verschwindet der blöde Schilderwald und diese widerwärtige Tribüne….
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Metamorphose
Unglaublich was sich so alles im Garten beobachten lässt. Ich war ja schon mehr als erfreut als ich die Grille auf der Unterseite einer Brennesselpflanze entdeckt hatte. Gute 20 Mintuten später wurde ich dann Zeuge einer seltsamen Verwandlung. Ganz dunkel erinnere ich mich daran gelesen zu haben, dass Insekten nicht wachsen können und daher ihre Hülle irgendwann zu klein wird und sie sich „verpuppen“. Das jetzt vermutlich biologisch nicht ganz richtig, jedenfalls war ich sehr erstaunt was da passierte. Ich vermutete zuerst gar einen Geschlechtsakt, merkte dann aber doch recht schnell dass hier nur ein Insekt am Werk war:
Ziemlich imposant die noch „gefalteten“ Fühler:

Der kleine war schwer am kämpfen und mit Sicherheit nicht erfreut dabei auch noch fotografiert zu werden:

Die neuen Fühler ins wirklich 2-3 Nummern grösser:

Er hat es fast geschafft, sehr gut zu sehen, sind auch die neuen, kräftigeren und deutlich längeren Hinterbeine:

Und dann war es soweit. Die alte Hülle ist links noch sehr gut zu erkennen:

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Der Wolf im Schafspelz
Nein, das sind jetzt keine intimen Details über Herrn Crosa. Vielmehr handelt es sich um eine Bahnbrechende Entdeckung. Es gibt ihn nämlich tatsächlich, den Wolf im Schafspelz. Bislang hielt ich das ganze ja für eine Redensart, doch heute Nachmittag ist er mir tatsächlich begegnet. Ich konnte auch nicht widerstehen, musste sofort zuschlagen. Es gab nämlich nicht nur einen Wolf im Schafspelz, nein, nein, jede Menge. So viele Wölfe im Schafspelz, dass diese tatsächlich verkauft wurden.
Ich konnte also nicht anders und hab der Frau Crosa gleich einen mitgebracht. Wer wäre ich, würde ich jetzt kein Foto präsentieren ?
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Kleines mal wieder ganz groß
Nein, nein, keine Anspielung auf Andis Beitrag
Vielmehr geht es wieder mal um Insekten. Der erste Urlaubstag wurde hauptsächlich im Garten genossen und das Makro kam das eine oder andere Mal zum Einsatz. Daher bunt gemischtes von kleinem und noch kleinerem: -
Prüfe wer sich ewig bindet…
Ich bin ja nicht unbedingt der „lass uns heiraten Typ“, aber das tut jetzt auch nichts zur Sache. Aktuell finden wieder jede Menge Junggesellenabschiede statt. Doch der gestrige war mit Abstand einer der härtesten. Da war der arme Kerl doch tatsächlich an einen Baum gegekettet. Seine Mannschaft hatten alle weiße Hemden mit seinem Konterfei auf dem Rücken. Einer stand auf einer Parkbank und moderierte das Geschehen mit Mikro. Für 1,- EUR konnte eine gewisse Zeit an einer grossen Trommel erkauft werden. So lange die Tromel geschlagen wurde, bekam der arme Heiratswillige mit einer dicken fetten Wasserbazooka unmengen von Wasser mit geschätzten 3 Bar Druck ins Gesicht gespritzt. Freude sieht anders aus
Am Ende der breiten Gasse kam ich dann auch, geradezu passend am Ehekarussell vorbei:
Sehr schön sind die verschiedenen Stationen einer Ehe zu sehen:
Natürlich sind die letzten Bilder wohl eher symbolisch gemeint




















