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So, da ist er dann, der erste Tag in den Zehnern. Wie immer werde ich mich erst mal an eine neue Jahreszahl gewöhnen müssen. Aber wie oft schreibt man heute, in dieser digitalen Welt überhaupt noch ein Datum per Hand ? Eher selten.
Und Sylvester und so ? Ja, puh, wie bereits erwähnt begann der Tag recht früh, also um 5.45 Uhr. Dieses Jahr habe ich nämlich nicht verschlafen und mich aktiv an der Schnittchenfabrik beteiligt. Aber das gab es ja bereits gestern zu lesen. Nein, vielmehr zu sehen 😉
Nach einem kleinen Nickerchen gestern Nachmittag war der Abend dann wenig spektakulär, aber trotzdem sehr schön:
Nach dem ausgiebigen Fondueschmaus wurde die Zeit bis zum großen Finale mit einem Klassiker überbrückt. Tja, da hat sich eine Menge getan, beim Monopoly World
. Nichts mehr mit einem dicken Geldbündel in der Hand, auch hier hat inzwischen die Elektronik die Oberhand gewonnen:
Die Knallerei zum neuen Jahr war dann sehr gemässigt, ich hatte eine Batterie mit Leichtkugeln zum in die Erde spiessen und anzünden. Kamera war zwar mitgenommen, aber dank Nebel und trüber sicht eigentlich umsonst. Ein Alibi-Foto wurde es dann aber trotzdem. Die 28mm waren allerdings deutlich zu viel Weitwinkel, daher ein etwas gecroptes Bild:
Uno ist vermutlich eines der am leichtesten zu erlernenden Kartenspiele. UNO Extreme
peppt das Spielprinzip etwas auf. Unter anderem durch das Kartenspuckende Zusatz Teil, welches sehr gnadenlos sein kann. Wird der Button gedrückt, können bis zu 8 Karten ausgespuckt werden. Ziemlich fies, bei einem Spiel bei dem es darum geht als erster alle Karten abzulegen.
Vor 3 Uhr waren wir dann wieder zu Hause in der Villa Crosa und ich hab mir zum Einschlafen dann noch eine Folge Weeds
gegönnt, jetzt meine 3. Folge und die Begeisterung ist bereits da, und ich freue mich schon wie ein kleine Kind auf die nächsten Folgen. Natürlich im englischen Originalton, aber den Stammlesern war das sicher schon klar 😉 -
Tennenloher Forst
Am Sonntag, direkt nach dem 2. Weihnachtsfeiertag hilft es dem schlechten Gewissen immer noch am besten sich etwas zu bewegen. Getreu dem Motto „*Weia* ist der Bauch dick“ folgten wir dem Ruf der Natur.
Die Wildpferde im Tennenloher Forst standen schon lange auf dem Ausflugsplan. Gesehen haben wir die Pferde zwar nur als winzige kleine Punkte, aber lieber einen schönen großen Auslauf für die Tiere als denn eine 100 % Foto Garantie. Immerhin konnte ich das Schild auf Sensor bannen
Projekt 50 hin oder her, am Sonntag war es Zeit für das Canon EF 70-200 mm / 1:2,8 L USM
Und knapp zwei Meter über unseren Köpfen gab es dann sogar noch weihnachtliche Überreste zu sehen:
200mm am Kleinbild sind definitiv zu wenig für ein Mondbild. Aber das war mir egal 😉
Der Ausblick war schon sehr weitläufig. Ganz links ist der Tower der Nürnberger Versicherung, ganz rechts der Fernsehturm zu sehen:
Der Blick in eine andere Richtung zeigt einen Teil der zurückgelegten Strecke:
Mit 200mm war der Fernsehturm dann auch etwas deutlicher zu erkennen:
Den obligatorischen Sonnenuntergang gab es allerdings nur im Ansatz zu sehen, der Weg nach Hause in der Dunkelheit wäre dann doch nichts für uns gewesen:
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Wo ist die Magie hin ?
Was war das früher für ein Highlight. Schon am Abend vorher lag dieser ganz besondere, nicht zu definierende Glanz in der Luft. Beim Einschlafe war sie schon da, die Vorfreude auf diesen ganz besondere Tage. Und schon nach dem Erwachen war er dann auch ganz besonders, dieser Tag. Es roch nach Christbaum, nach Gewürzen, und es fühlte sich einfach besonders an.
Und heute ? Mitte Dezember beginnt es mit Wham und Last Christmas. Ab ersten Dezember gleicht die Nürnberger Innenstadt eher einer Touri-Hochburg denn meiner geliebten Heimatstadt. Komerz hier, Scheinheiligkeit da. Und ehe du dich versiehst, ist er da, dieser seltsame 24.12.
Ist es eines der Kennzeichen dafür, dass du erwachsen geworden bist, wenn die Magie von Weihnachten verflogen ist ? Schwer zu beantworten.
Dieses Jahr wollte sie jedenfalls so gar nicht ankommen, die weihnachtliche Stimmung. Ich gestehe, ich habe auch nicht eine Weihnachtskarte geschrieben, was denen gegenüber die eine verdient hätten wohl recht unfair war. Aber mir war so gar nicht danach.
Onkel Crosa, was denn los ? Bist du depressiv ? Nein, gar nicht, nur irgendwie ist heute nicht der 24.12. Es fühlt sich einfach nicht so an.
Und jetzt ? Ja, jetzt werde ich mich trotzdem mit Magie beschäftigen. Eingesperrt in eine kleine schwarz/silberne Box werde ich sie gleich entweichen lassen:
Und morgen gibt es das Imperium schlägt zurück, und übermorgen kehren dann die Jedi Ritter zurück 🙂
Allen die sich die Magie bewahren konnte ein schönes Weihnachtsfest, und allen anderen ein paar wundervolle Tage 😉
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Heck meck, Schnee weg…
Das ging ja schnell, mit der Schneeschmelze. Doch zum Glück hab ich am Wochenende meinen Arsch hochbekommen und das Thema Winterzauber schnell auf Sensor gebannt. Bei -10° weitaus weniger angenehm als gedacht. Zum Glück ist die 5D aber durchaus gut mit Handschuhen zu bedienen. Beim Pol-Filter aufschrauben wurde mir dann aber bewusst, ohne Handschuhe hätte ich wirklich verloren.
Trotz Projekt 50x50mm musste ich einfach das Canon EF 28mm 1:1,8 USM
ausprobieren. Beim ersten Bild, dem Schnee auf dem Gartentor hat mich die kurze Nahstellgrenze einfach begeistert:28 sind keine 24mm, aber ich glaube für mich genug Weitwinkel am Kleinbild:

Am Sonntag ging es dann noch mal auf Schneefotojagd. Diesmal aber projektgerecht mit 50mm Brennweite:
Ich liebe ja die Bildwirkung des Canon EF 50mm/ 1,4/ USM
nahe Offenblende am Kleinbild:Beim Gegenlichtbild sind leider Lichtreflexionen vom Polfilter zu sehen, aber das Bild hat mich trotzdem überzeugt:
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dpa – Nürnbeg
dpa. Ja, schon 1000x gelesen. Deutsche Presseagentur, das wusste ich dann schon. Doch was macht so eine Presseagentur überhaupt ? Die haben ein Büro in Nürnberg ? Und das kann man besuchen ? Oh, da war mein Interesse schon geweckt:
Die Deutsche Presseagentur
Informationen aus Nürnberg für die ganze Welt
Die größte Presseagentur in Deutschland ist die Deutsche Presseagentur (dpa). Nürnberg ist der Knotenpunkt für Mittelfranken. Die Informationen aus Nordbayern, auch aus den Bamberger und Würzburger Büros, werden hier gebündelt und in den Landesdienst Bayern der dpa eingestellt. Dieser Abend bietet einen Einblick in die Arbeit der Presseagentur.
genau so stand es im Programm des Bildungszentrums. Ich war ja schon sehr gespannt was uns erwarten würde….
So steht es auf der Internetseite der dpa. Und das trifft es im Kern auch ganz gut. Im Büro Nürnberg arbeiten 4 Redakteure, 3 davon haben gestern Ihren Wohlverdienten Feierabend geopfert und uns Wissbegierigen Besuchern einen Einblick in Ihre tägliche Arbeit gewidmet.
Insgesamt sind ca 550 Mitarbeiter bei der dpa beschäftigt, ca. 100 davon sind permanent im Ausland unterwegs, das sind schon beeindruckende Zahlen, und spricht auch für die Qualität der dpa. Oberstes Gebot bei der dpa ist eine wertfreie, neutrale Berichterstattung. Ich wäre ja jetzt fast verleitet zu sagen, also genau das Gegenteil des Axel Springer Verlages.
1949 wurde die dpa gegründet, und eines der Grundprinzipe aller Redakteure ist das 4 Augen Prinzip. Es wird also geht also definitiv kein Artikel raus der nicht gegen gelesen wurde. Das würde man sich von manch einer Zeitung auch wünschen.
Ohne die dpa (und natürlich auch ihre Mitbewerber) wäre es für die deutsche Presselandschaft nur schwer möglich Nachrichten aus erster Hand zu liefern. Die dpa lebt also davon Nachrichten zu verkaufen.
Nach einem Vortrag über die Geschichte und Organisation der dpa wurden wir 13 Besucher in 3 Gruppen aufgeteilt und duften dann in die tägliche Arbeit der Redakteure schnuppern. Natürlich hat uns interessiert wie nur 4 Redakteure für ein so großes Gebiet zu ständig sein könne. Doch die einzelnen Agenturen unterstützen sich natürlich gegenseitig.
Nürnberg ist z.B von 8:30 bis 18:00 Uhr besetzt, nach 18:00 Uhr werden Telefone und Faxe auf München umgestellt. Wenn München dann schliesst (ich glaube es war um 20:00 Uhr ? Oder 22:00 Uhr?) werden die Telefone und Faxe auf Hamburg umgestellt. Das dortige Büro ist die ganze Nacht besetzt. Somit ist immer gewährleistet, dass Meldungen nie ins Leere laufen.
Überhaupt spielt Zeit eine sehr wichtige Rolle. Die dpa ist ja nicht die einzige Agentur, und wer der erste ist, verkauft die Nachricht unter umständen auch als erster.
Sehr informativ war natürlich auch der Blick in den Pc der Redakteurin. Die dpa Nachrichten der einzelnen Agenturen zu sehen. Es gab auch einen Einblick in die Ereignisse des Amoklaufs in Ansbach. Sehr intressant war es die chronologie der einzelnen Meldungen zu verfolgen und somit einen Einblick in einen sehr spannenden Tag der dpa-Nürnberg zu gewinnen.
Frau Crosa und ich waren mehr als begeistert, und sehen das Kürzel dpa welches uns ja oft in diversen Medien am Ende eines Artikels begegnet jetzt mit ganz anderen Augen.
Natürlich gab es dann auch einen kleinen Abriss über den Fotografen der dpa-Nürnberg, Daniel Karmann, der mit seinem Foto „Genossen im Regen“ das Pressefoto des Jahres geschossen hat. Zu Rech wie ich finde 🙂
Fotos habe ich keine gemacht, das hätte auch nicht gepasst. Aber ein Beitrag ganz ohne Bild ? Nein, das wäre auch nix gewesen. Und kurz vor Oberasbach dann Nebel. Natürlich gleich den Blinker rechts gesetzt und doch noch ein Bild gemacht:






















