Kamerastuff,  PEN / OM-D

Size maters, not ?

So, die Olympus OMD E-M5 Mark II ist verkauft. Unzufrieden war ich mit der Kamera mit Sicherheit nicht. Niemals nie habe ich den Schritt von Kleinbild (Nikon D610) zum kleinen Sensor bereut. Ganz im Gegenteil, die Kamera hat mir den Spaß am Fotografieren zurück gebracht.

Kleinbildkamera, lichtstarke Festbrennweite, Blende aufreissen und abdrücken macht übrigens noch lange kein gutes Foto. Ausserdem geht Bokeh auch mit kleinem Sensor.

Warum habe ich dann die Oly verkauft ? Nach 2 Jahren intensiver Nutzung mit 26.000 Auslösungen war einfach der Wunsch nach etwas neuem da. Und, hey, wie geil, da gibt es ja noch einen anderen Hersteller im gleichen System: Panasonic. Beide bauen Kameras und Objektive im Microfourthirds-Standard. Sehr praktisch. Kamera eines anderen Herstellers und trotzdem alle Objektive nutzen ? Kein Problem.

Warum Panasonic und nicht wieder Olympus ? Das Interface und die Menüstruktur. Beides gefällt mir bei Panasonic einfach besser. Angefangen hat es mit einem Schnäppchen bei Ebay Kleinanzeigen. 150,- EUR für eine Lumix GF7 mit Kit-Objektiv 12-32. Da bin ich gerne die 50 Kilometer einfach gefahren.

Und dann kam auch die große Überraschung, die kleine kann was. Klar, unterm Strich ja auch fast der gleiche Sensor wie in meiner OMD:

P1050330

Das obige Bild ist mit dem Olympus 12-40 2.8 Pro bei 40mm und Blende 5 entstanden. Ich muss zugeben, das 12-40 sieht schon sehr mächtig aus, an der kleinen GF7:

GF7 mit Oly 12-40 2.8 Pro

Mit dem 25 1.8 sieht es schon wieder “normaler” aus:

Lumix GF7

Aber die kleine liefert. Und zwar verdammt gut. Klar, mit nur einem “Drehrad” ist die Bedienung etwas ungewohnt. Blende und Belichtungskorrektur muss leider nacheinander verstellt werden. Aber auch nicht wirklich schlimm. Ein Druck nach oben, Blende einstellen, nochmal nach oben und Belichtung.

Fokusart ändern ? Einmal nach links. Iso ändern ? Hab ich oben auf die ursprüngliche W-Lan-Taste gelegt. Perfekt. Schon 80% erschlagen….

Geplant ist allerdings eine weitere Panasonic. Ich bin mir noch nicht 100% sicher. Sehr hoch im Kurs steht die G91. Wenn ich allerdings 200,- oben drauf lege wäre die G9 in Schlagdistanz, das absolute Topmodell. Leider ist die auch echt relativ groß. Und gerade mit kleinen Festbrennweiten sieht das seltsam aus.

Die Budget Variante wäre die G81, das Vorgängermodel der G91. Hier ist allerdings noch der alte 16 Megapixel Sensor verbaut. Auch ist der Griff etwas flacher als bei der 91er, und auch wenn es nicht viel ist, macht es einen echt großen Unterschied. Panasonic zahlt aktuell noch 50,- EUR Cashback, bzw. 100,- für die G9.

Na ja, ich habe ja die kleine GF7, da kann ich mir das Preisniveau noch ein wenig beobachten. Die G9 ist um gut 700,- EUR gefallen seit Einführung. Die G91 ist noch recht neu und im Verhältnis teuer.

Meine Idee war, die kleine GF7 mit kleiner Festbrennweite für die Jackentasche und die G91 wenn mal richtig fotografiert wird, gerade mit Tele oder dem 12-40 Pro.

Keine Ahnung ob der Plan aufgeht und dann nicht doch immer die “große” dabei ist. Menüs und Interface sind jedenfalls fast gleich. Nur deutlich mehr Tasten und bessere Bedienung UND ganz wichtig, SUCHER.

Die kleine GF7 hat ein 180° nach oben schwenkbares Display was mir sehr gut gefällt, gerade wenn mal die ganze Familie aufs Foto soll. Nach dem hochklappen wird automatisch ein 3 Sekunden Timer aktiviert. Sehr praktisch.

Size maters not

Auch die iA-Taste quasi die intelligente Automatik ist praktisch, weil eben nicht erst ein Einstellrad auf Automatik verdreht werden muss. Klar ich nutze die Automatik echt selten, aber gerade wenn die Lichtsituation mal kritisch ist probier ich das gerne mal aus und bin oft auch sehr positiv überrascht.

Die kleine Lumix ist mir ans Herz gewachsen. Sieht aus wie eine Kompakt-Knipse und hat trotzdem ordentlich was unter der Haube.

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