erlebtes

Hyundai i30 neues Modell, und es gibt doch noch Hoffnung.

Ein Auto zu kaufen ist gar nicht so einfach. Klar, natürlich lässt sich das nicht so recht verallgemeinern, doch unsere Erfahrungen auf der Suche nach einem Nachfolger für den SEAT Leon gestalteten sich wirklich nicht so richtig einfach.

KIA Rio sollte es eigentlich werden. Der Händler hier um die Ecke, ehemals SEAT, jetzt unter anderem KIA Händler hat sich schon während der letzten Kundendienste disqualifiziert. Auch der nächste Versuch bei einem anderen Händler brachte zwar ein sehr interessantes Angebot zu Tage, doch der Verkäufer überzeugte nicht wirklich.

Der alternative KIA Händler hatte nur einen Verkäufer den wir 2x nicht antrafen. Beim Versuch einen telefonischen Termin zu vereinbaren wurde ich doch gebeten am nächsten Tag nochmals anzurufen. Damit für mich auch gestorben.

Eher schon fast aus Verzweiflung gab es dann einen Besuch bei Hyundai. Ups. Das “alte” bis heute noch aktuelle Modell sieht ja schon mal richtig flott aus. Gut, das neue, heute offiziell vorgestellt Modell des i30 wäre wirklich ein Hammer, doch preislich noch etwas weit oben.

Dann die Überraschung. Ein junger interessierter, unaufdringlicher netter kompetenter Verkäufer. Hoffnung. Und es wurde immer besser. Probefahrt vereinbart. Sogar 2 Probefahrten. Das alte und das neue Modell. Mit Begeisterung für Hyundai das Autohaus verlassen.

Heute dann die beiden Probefahrten. Hui. i30. Was für ein tolles Auto. Sensationelle Verarbeitung, tolles Fahrwerk, schöne Innenausstattung. Soweit das alte Modell:

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Dann die Probefahrt Nr. 2, das aktuelle, quasi heute offiziell vorgestellte Modell i30 /2012

Ok, es war die Top-Austattung. Mehr geht eigentlich nicht. Ein echter Hammer. Schon beim Schließen der Tür.. BMW ? Mercedes ? Was, wirklich Hyundai ? Echt jetzt. Kinnlade runterklapp. Fahrwerk und Handlich sprachen die selbe Sprache.

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Dann beim zurück geben hatte unser Verkäufer gerade eine weitere Kundin und wir plauderten mit dem Chef. Ups, Hyundai hat Kia vor ein paar Jahren gekauft als sie Pleite waren. Deutsches Design, Entwicklung größtenteils in Deutschland. Ja, so schnell wird mit Vorurteilen aufgeräumt. Dann weiter mit dem Verkäufer. Auf unsere Wünsche wird eingegangen. Wir fühlen uns verstanden. Der innere Entschluss ist gefasst. Das richtige Auto, das richtige Autohaus. Am Preis wird gedreht. Unser Entschluss ist gefallen. Klar, darüber geschlafen wird nochmals, das ist immer so. Sonntag gibt es noch ein TOM TOM umsonst dazu.

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Die Top-Variante wird es nicht werden, dazu fehlt der Golddukaten-Esel im Keller. Doch in unserem Wunschmodel gibt es jetzt trotzdem Teilleder, Klimaautomatic, Sitzheizung und was weiß ich noch alles, zu einem sehr fairen Preis. Blieb noch die Farbe:

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Der dunkelgraue wird es werden 😉

Sonntag wird unterschrieben. Es gibt doch noch wirklich gute Autoverkäufer 🙂

6 Comments

  • AndiBerlin

    Aber Sonntags kauft man Brötchen, und keine Autos! 🙂
    Ich muß gestehen, ich kann diese koreanischen Marken nicht ab, auch wenn da Europäische Arbeit drinsteckt.

    Mein Schwager und meine Schwester haben sich im letzten Jahr einen SUV ähnlichen Wagen von Hyundai geholt. Alles top, keine Frage. Aber in Sachen x Jahre Garantie und Reparatur kostenfrei hat man sie schön übers Leder gezogen. Gewisse Dinge waren davon ausgenommen. Klimaanlagen Reparatur (nach einem Jahr) und die Reparatur an so ‘nem Teil für den Sicherheitsgurt war da nicht drin.

    Jetzt wollen sie den Wagen verkaufen, weil er zu viel verbraucht. Das so ein PS Monster viel verbraucht, wollte man ja von mir bei der Anschaffung nicht hören. Wer bin ich denn, ich fahre ja nur Smart!
    Meine Hähme ist denen gewiss. 😉

  • Crosa

    @Andi
    Wir waren heute schon dort. Ist unter Dach und Fach. 24.5 soll er da sein. Ja, ich hatte auch sehr lange Vorurteile. Wollte nie etwas anderes als ein deutsches Auto fahren.

    Allerdings sehe ich das heute Anders. Die wenigsten Autos werden überhaupt noch hier produziert. Viele verbaute Teile kommen aus dem Ausland. Steuern werden hier auch nicht unbedingt viele gezahlt.

    Unterm Strich gibt es natürlich verschiedene Bedürfnisse. Da ist einerseits natürlich der finanzielle Rahmen, der ist ja nicht unendlich dehnbar. Dann ist da die Ausstattung die es für das Geld bekommt. Und dann ist da der Bauch.

    Beim KIA hat das Bauchgefühl nicht gestimmt. VW haut mich nicht vom Hocker, vor allem nicht der Preis/Ausstattung. Die Franzosen haben auch nicht gepasst. Der Megan war optisch der Hit, Preis und Verbrauch aber ein no go.

    Das Bauchgefühl beim Autohaus ist sehr gut. Der Verkäufer absolut über jeden Zweifel erhaben. Der Chef ebenfalls sehr nett. Und schon beim ersten Platznehmen im Wagen hat es klick gemacht. Koreaner ? Mir egal. Die haben Ihre Hausaufgaben gemacht. Das Auto wurde gekauft.

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