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Neues von der Baustelle 5
eine neue Woche, ein neuer Blick auf die inzwischen schon zum Alltag gehörende Baustelle fast vor meiner Haustüre:
Eine neue Baumaschine hat sich auf der Baustelle breit gemacht und ordentliche Arbeit geleistet:
Hier noch ein paar Detailfotos des Graders:
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40
Nein, kein Geburtstag. Das läge auch schon 3,5 Jahre zurück. 40 war die Anzeige des Thermometers in meinem Auto als ich gestern Nachmittag eingestiegen bin. Ich dachte mir: Klar, weil der Wagen in der Sonne stand. Erst mal Fenster auf, dann Klima an. Das geht gleich wieder auf 30 zurück.
Von wegen. Die 40 stand da auch noch 20 Minuten später ! Ich beschwere mich echt nicht wegen dem Sommer. War ja viele Jahre lang eher nicht vorhanden, so ein wirklich warmer Sommer. Aber 40° habe ich noch nie auf einer Anzeige in einem Auto gesehen. Vor allem nicht nach 20 Minuten Fahrt.
Nach 2,5 Stunden im Parkhaus zeigte das Thermometer übrigens noch 34° hui. Ich hoffe jetzt einfach mal auch ähnliche Temperaturen Mitte August, zumindest oben an der Küste wenn der Sommerurlaub endlich angetreten wird 🙂
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Fahrrad und so…
Seit ich hier im Norden von Nürnberg wohne steht mein Fahrrad in der Tiefgarage an der Wand. Unzählige Male hat es mich schon angefleht: „Bitte benutzt mich doch endlich mal….“ Unzählige Male habe ich das Flehen ignoriert. Doch seit gestern ist alles anders.
Der Herr Junior ist jetzt alt genug auf dem Fahrrad mit zu fahren. Bei Ebay-Kleinanzeigen gab es diesen tollen Fahrradsitz für kleines Geld:
Papa und Sohn sind dann gestern mit Werkzeug bewaffnet in die Tiefgarage gestiefelt und haben den Sitz montiert. Die Halterung ist genial. Direkt am Rahmen, also an dem senkrechten Rahmen Teil unter dem Sattel wird die eigentliche Halterung mit 2 Inbusschrauben montiert. In der Halterung sind dann 2 Löcher. Genau in diese 2 Löcher wird der Sitz dann einfach gesteckt. Er hängt dann quasi frei über dem Hinterreifen. An der Unterseite der Halterung ist eine kleine Klammer. Damit kann der Sitz bei Bedarf wieder entriegelt und einfach herausgezogen werden.
Natürlich mussten wir das gleich testen. Die kleine Runde durch die Tiefgarage lief prima. Der Junior wollte mehr, ich wolle mehr. So sind wir gestern Abend gleich noch mehrere Runden durch Thon gefahren.
Der kleine Herr Crosa war völlig begeistert von seinem Sitz und konnte gar nicht genug bekommen. Als ich kurz angehalten hatte um den Hinterreifen optisch auf genügend Luft zu überprüfen gab es gleich ein „Nein, nicht stehenbleiben, weiterfahren !!!“ hinter mir zu hören.
Ich sehe schon, der Aktion Bauch-weg könnte der neue Sitze durchaus positiv zuspielen 🙂
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Müde aber glücklich
So ein Tag im Playmobil-Funpark kann ganz schön anstrengend sein. Über Wasser laufen:
Über die Hängebrücke laufen:
Hinter dem Wasserfall stehen:
Im Sand spielen:
Das alles macht sehr, sehr müde:
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The Sound of Hollywood im Serenadenhof
Ich muss gestehen so ein wenig machte ich mir doch Sorgen um die Temperaturen. Freitag war es wirklich noch mal richtig warm. Das Filmmusikkonzert Serenadenhof stand auf der Agenda. Mit kurzer Hose, luftigem kurzem Hemd und Flipflops war ich bestens vorbereitet. Wider erwarten war es in dem historischen Gebäude aber erstaunlich angenehm. Geradezu perfekt für so einen tollen Sommerabend:
Mein musikalisches Highlight war gleich zu beginn nach 20th Century Fox Fanfare die Kopfkino-fördernde Filmmusik aus die glorreichen Sieben. Nächstes Highlight dann Fluch der Karibik. Eigentlich hab ich mich am „Maintheme“ schon etwas satt gehört, doch diese Version kam erst nach wirklich orgastischen gefühlten 10 Minuten zum bekannten Hauptteil des Stückes. Hier ging es wirklich rund im Orchester. Mitreisend, wuchtig, ein Ohrenschmaus.
E.T. war dann für mich eine reise in die frühere Kindheit. Einer meiner ersten Kinofilme die ich selbst im Kino gesehen habe. (gleich nach Bambi und Eliot das Schmunzelmoster). Gremlins war dann wieder Kopfkino der Extraklasse. Als würde man die ganz Bande vor seinem geistigen Auge loslegen sehen.
Inzwischen wurde es auch dunkel und somit setzte die Stimmung im Serenadenhof noch eines drauf:
Bei Herr der Ringe war ICH eher enttäuscht, es gab nämlich den eher fröhlichen „Hobbit-Teil“. Ich hatte mir da eher den düsteren Teil gewünscht. Toll war es aber trotzdem.
Indiana Jones knallt natürlich immer. Und mit James Bond ging der Offizielle Teil dann auch zu Ende. Bond war aber wirklich genial aufbereitet. Nach 5 Minuten spitze die bekannte Titelmelodie das erste Mal durch, aber nur um gleich wieder abgelöst zu werden. So ging das etliche Mal. Am Ende des Stückes gab es dann aber auch gefühlte 5x die Melodie kraftvoll aufgearbeitet.
Die erste Zugabe habe ich vergessen, die zweite war dann Chariots of Fire, ein echter Klassiker.
Und dann war es auch schon zu Ende. Der traumhafte Abend im wunderschönen Serenadenhof. Beim besten nur erdenklichen Wetter. Bis zum nächsten Jahr 🙂


















